Interview: Bodo Wartke

„Was ich früher mal werden wollte“
mit Bodo Wartke

Er schreibt Lieder aus dem echten Leben – ob er sich über seine Wohnsituation in „Die WG des Herrn“ beschwert oder ein Liebeslied in gleich 88 Sprachen singt. Seit der Schule macht er, was er macht. Studiert hat er aber auch. Sogar zweimal. Welche Studien das waren und ob er überhaupt schon immer Klavierkabarettist werden wollte, erklärt Bodo Wartke in unserer Rubrik „Was ich früher mal werden wollte“ im Beitrag zu Hören.
Wie Mikus Treffen mit ihm war, lest ihr hier im Artikel:

[white_box] [four_columns_one]


GESPRÄCHSSTOFF
[/four_columns_one] [two_columns_one]

Jetzt anhören:

[/two_columns_one] [four_columns_one_last]


VON Miku
[/four_columns_one_last] [divider] [/white_box]

Mein Herzschlag rattert wie der eines Kolibris, als ich am Tag des Interviews von einer fremden Nummer angerufen werde, an mein Handy gehe und mir jemand ins Ohr sagt: „Hallo, hier ist Bodo Wartke. Bist du möglicherweise in einem anderen Café als ich?“Bin ich tatsächlich und nach einigen Irrungen und Wirrungen finden wir uns in einem kleinen Laden, der dudelnde Jazzmusik spielt und setzen uns – auf Bodos besonderen Wunsch – direkt in die Ecke mit dem Klavier. Da fühle er sich immer am wohlsten, sagt er schmunzelnd.
Musik und Location passen gut zu meinem Interview-Partner und in Kreuzberg scheint er sich sehr zu Hause zu fühlen.

„Ja, ich bin früher schon gern nach Kreuzberg gekommen, auch als ich noch in Wedding gewohnt habe.“
Wir stellen fest: wir wären beinahe Nachbarn, wohnte er noch dort. Er wirkt entspannt, obwohl er gerade aus seinem kleinen Büro kommt, in dem gerade emsig an seiner neuen DVD gearbeitet wird. Das ist hier schon seit Jahren direkt um die Ecke. Ein kleiner Stamm von Mitarbeitern kümmert sich mit Bodo ausschließlich um seine Projekte, denn wofür die Stones Jahrzehnte brauchten, begann Bodo Wartke seine Karriere: im Selbstverlag.
Er bemerkt, es sei schwierig auf dem Markt und das Radio, zum Beispiel, spiele ihn nicht. (Bis auf couch.fm) So richtig bekannt geworden ist er über Youtube. Ob er denn dann überhaupt noch viel auf die großen Medien gibt, frage ich.

Ganz ehrlich, ein Feuilletonist hat über mich einen wahnsinnigen Verriss geschrieben, bei dem am Ende raus kam, dass er mich für Hagen Rether gehalten hat. Spätestens da dachte ich: Nee komm.“
Trotzdem freut es ihn, dass wir ihn wollen. Er fragt, ob wir auch wirklich machen, worauf wir Lust haben. Als ich bejae, ist er ehrlich begeistert.
„Es gibt in Deutschland und der Welt viel zu wenig Menschen, die wirklich machen, was ihnen Spaß macht.“
Auch noch nach dem Interview unterhalte ich mich mit Bodo und fahre mit ihm zusammen zur Friedrichstraße, er will noch versuchen, für ein bestimmtes Konzert Karten zu ergattern. Wir verabschieden uns herzlich und er wünscht couch.fm das Beste. Happy End.


[two_columns_one] [white_box]

Autorin: Miku

[/white_box] [/two_columns_one] [two_columns_one_last]

Mehr von:

[button link=“http://www.couchfm.de/radiomacher/archiv/gespraechsstoff/“ color=“black“ size=“xlarge“]> Gesprächsstoff[/button]

[/two_columns_one_last]

[divider]