Playlist zum Magazin vom 29.05.2015

FFS (Franz Ferdinand Sparks) – Call Girl

FFS_Cover_hiresFFS – so nennt sich eine neue Supergroup bestehend aus den schottischen New Wave-Spezialisten Franz Ferdinand und den kalifornischen Synthie-Pop-Legenden Sparks. Die Bands kennen und schätzen sich schon seit 10 Jahren – doch erst nachdem sie 2013 in San Francisco wieder aufeinander trafen, beschlossen sie, die schon lange geplante Kooperation in die Tat umzusetzen. Nun erscheint am 05.06. das schlicht „FFS“ betitelte Album der Supergroup. Zwei Generationen und zwei ästhetische Entwürfe verbinden sich darin zu einem einzigartigen und außergewöhnlichen Sound. Dabei war es der Kombo nach eigenen Angaben wichtig, etwas Neues schaffen und sich nicht dem typischen Klangbild der beiden Einzelprojekte zu unterwerfen. Man darf sehr gespannt sein! Im Sommer stehen FFS auch gemeinsam auf der Bühne.
Good to know: FFS sind am 12.09. beim Lollapalooza-Festival in Berlin am Start.


HUSKY – Saint Joan

Husky - Saint JoanMit „Ruckers Hill“ erschien im Frühling das zweite Album der australischen Band Husky, deren Sänger übrigens wirklich Husky heißt – Husky Gawenda. Husky machen folkigen Singer-Songwriter-Pop, der berührt und ein Lächeln in’s Gesicht zaubert. „Saint Joan“ ist die zweite Single-Auskopplung aus „Ruckers Hill“ und besticht nicht nur durch gefühlvolle Harmonien, sondern auch durch den Text, der Charaktere und Stimmungen zum Leben erweckt: „But I was only in the belly of whale/ And I recall I saw the red sun rising/ As he spat me out in the wind that caught my sail.“ Es geht um Erlösung, Hoffnung, einen Neuanfang. Und wenn man die Augen schließt dann kann man sie sehen, die aufgehende Sonne, und spüren, wie der Wind in unsere Segel bläst und uns vorwärts treibt.
Good to know: Am 31. Mai spielen Husky im Privatclub.


UNKNOWN MORTAL ORCHESTRA – Multi Love

Albumcover_Unknown_Mortal_Orchestra_Multi-Love„Multi-Love“ heißt das dritte Album des neuseeländisch-amerikanischen Trios Unknown Mortal Orchestra, das am 22. Mai erschienen ist. Thematisch handelt die Platte von Schwierigkeiten des menschlichen Miteinanders – „Multi-Love ist von einem Polyamorie-Erlebnis des Frontmanns Ruban Nielson inspiriert. Auch musikalisch hat Gitarrenvirtuose Nielson seinen Horizont erweitert und sich mit Synthesizern und Produktionstechniken befasst. Dabei hat er einen neuen Sinn zum Handwerk und zur Produktion entdeckt. Das Ergebnis ist eine angenehme Platte, die Popmusik mit psychedelischen Klängen verbindet. Im Titeltrack und der ersten Single-Auskopplung „Multi-Love“ verarbeitet und dokumentiert Nielson die Einflüsse seiner Polyamorie-Erlebnisse auf seine Ehe: „Multi-Love has got me on my knee/ We were one, then become three“. Ein schwieriges Thema – und doch klingt der Song leicht und locker und passt damit perfekt in den Sommer.
Good to know: Am 17.09. spielen Unknown Mortal Orchestra im Lido.


EVERYTHING EVERYTHING – Regret

Everything Everything - Regret.jpgMit „Regret“ veröffentlichen die Briten von Everything Everything den zweiten Vorboten ihres dritten Albums „Get To Heaven“, das am 19. Juni erscheinen wird. „Regret“ überzeugt mit simplem, aber ansteckendem Beat sowie mitreißendem Groove und lässt damit die Erwartungen an den kommenden Longplayer von Everything Everything steigern, die vom NME bereits als „Picassos des Pop“ bezeichnet wurden. Wie immer beeindruckt die außergewöhnliche Stimme des Sängers Jonathan Higgs, die sich häufig in atemberaubende Höhen schraubt. Insgesamt klingt das nach einem Mix aus Art Rock, R’n’B und Indie Rock. Bei dem leicht verrückten und verstörenden Video zu „Regret“ führte Higgs übrigens, wie auch schon bei früheren Clips, eigens Regie. Reinschauen lohnt sich – und Reinhören natürlich auch!


I HEART SHARKS – To Be Young

I Heart Sharks - To Be YoungWenn man aus New York, London und Bayern kommt, dann trifft man sich natürlich in Berlin – wo auch sonst? Dort gründeten Pierre, Simon und Martin dann die Indie-Electropop-Band I Heart Sharks. 2014 haben sie ihr zweites Album „Anthems“ veröffentlicht, auf dem auch der Song „To Be Young“ zu finden ist. Wie der Titel schon erahnen lässt, handelt der Song von der Jugend. Man sollte seine besten Jahre keinesfalls verschenken und sich nicht im Strudel des Alltags verlieren: „Let my lungs inhale life“, heißt es da etwa, und „So let me have tonight/ before I lose my life“. Ein tanzbarer, eingängiger Song, der sich bestens dafür eignet, die besten Jahre so richtig zu feiern. Also auf geht’s! Musik aufdrehen, loslassen, Spaß haben und sich Zeit dafür nehmen, einfach nur jung zu sein!


CLAPTONE – Dear Life

Single: Dear Life  (VÖ: 01.06.2015)

ClaptoneClaptone, besser bekannt als der Mann mit der goldenen Schnabelmaske, ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Für erstes internationales Aufsehen sorgte er beim Ultra Music Festival in Miami. Inzwischen tourt der in Berlin beheimatete Künstler durch die ganze Welt und begeistert die Clublandschaft mit seinen eingängigen House-Tracks. Erste Erfolge feierte er bereits im Jahre 2012 mit seinem Club-Hit ”Cream“, es folgten zahlreiche Remixe, wie unteranderem ”Liquid Spirit“ von Gregory Porter, mit dem er die Beatport Charts stürmte. Mit ”Dear Life“ erscheint am 01.06. die erste Singleauskopplung des lang erwarteten Debütalbums, welches im Herbst veröffentlicht wird.


LOT – Lass es brennen

Album: “200 Tage”  (VÖ: 17.04.2015)

LOT-Album-CoverDer 1983 in Berlin geborene Sänger erlernte bereits im Alter von sechs Jahren das Klavierspielen. Nach seinem Geschichts- und Musikstudium in Leipzig leitete er mehrere Chöre, gab Klavierunterricht und spielte in zahlreichen Bands. Inzwischen macht er seine eigene Musik, Urban Pop wie er sie selbst beschreiben würde und veröffentlichte 2014 seine erste EP: ”Warum soll ich das ändern“ auf dem Berliner Label Chimperator Department. Live stand er bereits als Support mit Bands wie Bosse, Flo Mega, Plains White T´s und Dick Brave auf der Bühne und seit Mitte Januar tourt er als Support-Act von Teesy durch Deutschland. Mit ”200 Tage“ erschien am 17.04. sein Debütalbum – ein raffiniertes und eingängiges Pop-Album.


ANTI SOCIAL MEDIA – Fire Exit

Album: The Way (VÖ: 15.05.2015)

Anti Social MediaDie junge Pop/Rock-Band, das sind Sänger Philip Thornhill, Gitarrist Nikolaj Tøth, Bassist David Vang und Schlagzeuger Emil Vissing arbeiteten neben den Vorbereitungen zum ESC, wo sie für Dänemark angetreten sind, bereits an ihrer Debüt-EP ”The Way“. Erst knapp drei Monate vor dem Vorentscheid in Dänemark hat sich die junge Band gegründet. Während sie beim Eurovision Song Contest zwar im Halbfinale ausgeschieden sind, feiern sie bereits erste Erfolge mit ihrer am 15.05. erschienenen, unbeschwerten und beschwingten Pop-Platte. Hinter der Band steht das erfolgreiche Produzententeam Remee &Chief 1, das schon an fünf Gewinnersongs am ESC beteiligt war. Wo ihr Weg hinführt? Wir dürfen gespannt sein, die vier Musiker haben sich viel vorgenommen.