Playlist zum Magazin vom 15.05.2015

FRISKA VILJOR – My Boys

Album: “My Name Is” (26.06.2015)

Friska ViljorDie beiden Schweden Daniel Johansson und Joakim Sveningsson melden sich nach einer einjährigen Babypause wieder zurück. “My Boys” ist die zweite Single-Auskopplung aus ihrem neuen Album My Name Is, das voraussichtlich Ende Mai erscheinen wird. Dank Instrumenten wie Mandoline, Orgel, Glockenspiel und Ukulele ist ihr Indie-Pop-Sound absolut unverwechselbar. Nachdem sie ihre ersten vier Alben im Alleingang aufgenommen hatten, holten sie sich zu My Name Is nun auch die Musiker ihrer Live-Band ins  Studio. Die Schweden besitzen inzwischen auch ihr eigenes Label namens “Crying Bob Records”. In ihrem Heimatland haben sich Friska Viljor schon eine treue Fangemeinschaft ersungen – ihre Clubshows waren bereits in weniger als vier Stunden restlos ausverkauft.


SEVEN – Nobody Wants To Dance

Album: „BlackFunkLoveSoul“ (17.04.2015)

Seven

Der Schweizer ist hierzulande noch relativ unbekannt, obwohl er bereits auf eine ganze Reihe veröffentlichter Alben zurückblicken kann. Der Durchbruch in seiner Heimat gelang ihm, als er 2002 nach der Veröffentlichung seines Debutalbums Dedicated to… als Support von Destiny’s Child engagiert wurde. SEVEN schaffte es, sich mit seinem Soul-Funk-Stil als einer der Schweizer Live-Musiker schlechthin zu etablieren. SEVEN trat in den USA beim Sundance Filmfestival auf und besuchte anschließend Studios, in denen bereits Künstler wie Lauryn Hill und Amy Winehouse aufgenommen hatten. Während er in der Schweiz längst die oberen Plätze der Charts belegt, lässt der große Durchbruch in Deutschland noch auf sich warten – aber vielleicht gelingt ihm dieser ja mit Hilfe der Single “Nobody Wants To Dance”.


YUKON BLONDE – Saturday Night

Album: „On Blonde“ (12.06.2015)

Yukon BlondeEs ist soweit: Yukon Blonde präsentieren uns ihren neuesten und somit dritten Streich! Damit ist die kanadische Indie-Pop-Rock-Band längst kein Neuling mehr in der Indie-Pop-Szene, sogar das SXSW wurde dieses Jahr schon mit Klängen aus ihrer neuen Kreation “On Blonde” bespielt. “On Blonde” klingt kraftvoll vom Bass her, soft von Seiten der Synthesizer und psychedelisch aufgrund der Gitarreneffekte. Und das ganze verschmilzt dann zu kosmischen Pop-Kompositionen, die auch vor 80er-Jahre Anleihen nicht zurückschrecken.Die Szene dazu: Eine laue Sommernacht, eine energische Stimmung, wir fahren auf unserem Skateboard durch die Stadt (okay, wir sehen es ein, das Skateboard wurde vor Jahren endgültig im Keller deponiert). Aber trotzdem auf ins (endlose) Wochenende, auf in den Sommer!


BENJAMIN CLEMENTINE – London

Single: „London“ (17.04.2015)

Benjamin Clementine

Unsere klitzekleine Hoffnung vom Aufstieg vom Straßenmusiker zum Popstar wird wieder um einen Nanobruchteil größer. In der Pariser Metro wurde der Wahlpariser Banjamin Clementine nämlich entdeckt. Vielleicht ja aufgrund seiner scheinbar stets überzeugenden Live-Performances. Wobei der Begriff Performance wahrscheinlich der falsche ist, damit verbinden wir Lady Gaga und Queen, dies passt wohl kaum zu Benjamin Clementines Auftreten. Sagen wir Benjamin Clementine ist ein Live-Talent. Die Musik dazu klingt als wäre Ray Charles zu einem Song von Chilly Gonzales auferstanden, als würden Jimi Hendrix, Nina Simone, Gil Scott-Heron oder Freddie Mercury auf Luciano Pavarotti und Johann Sebastian Bach treffen. Klingt hochgestapelt? Man höre selbst, denn nicht ohne Grund sind Konzerte des .Newcomers bereits Wochen vorher ausverkauft.

GOOD-TO-KNOW: am 17.05. im Heimathafen (ausverkauft!)


VIERKANTTRETLAGER – 34 Narben

Album: “Krieg & Krieg” (17.04.15)

Vierkanttretlager

Mit ihren gnadenlos ehrlichen und melancholischen Texten und ihren poppigen und punkigen Sounds treffen Vierkanttretlager den Nerv der Zeit. Die Indie-Rock-Band aus Husum hat gerade ihr zweites Album “Krieg & Krieg” veröffentlicht – “Der letzte Satz der Welt” war die erste Singleauskopplung. Als nächstes darf ein Liebeslied ran. „34 Narben“ zählte Sänger Max einst bei einer Frau, die ihm wohl sehr am Herzen lag. Im Interview kommt er da glatt in Verlegenheit bei der Frage nach diesem einen Lied.

GOOD-TO-KNOW: Live am 21.05.2015 im Bang Bang Club in Berlin


ANSA – Foto

EP: „Foto“ (27.06.2014)

Foto: www.ansamusik.de
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Der junge Singer/Songwriter André Sauermann stammt aus Dresden. Sein Künstlername ist schlicht und einfach eine Abkürzung seines Namens: ANSA. Genauso schlicht ist der Name seines Erstlingswerks: Foto. Die Musik dazu versucht reduziert zu sein. Die Instrumentierung klingt unplugged, die Stimme dazu jedoch körnig. Sie ist definitiv der Fokus des Projektes. Singer/Songwriting eben. Und wovon singt der gute Herr Sauermann? Na klar, von der Liebe, nach der er sich sehnt. Und das ganze soll wie der Titel der EP sagt eben ein musikalisches Foto sein, soll die Fotokisten in den Köpfen des Publikums ankurbeln. Am besten wären Gedanken an James Dean. „Träume, als würdest du ewig leben und lebe, als würdest du morgen sterben.“ Was für ein kleiner verkappter Rock’n’Roll-Romantiker.

GOOD-TO-KNOW: Am 21. Mai als Support von Vierkanttretlager im Bang Bang Club in Berlin.