Nicht für die Schublade

Phoenix Philosophy
Das Titelblatt der ersten Ausgabe | © Lea Eichhorn

Studis der FU gründen wissenschaftliches Journal

An einer Uni kommen Menschen aus ziemlich verschiedenen politischen Lagern zusammen. Da gibt es reichlich Diskussionsstoff – aber in den Seminaren beschäftigen wir uns eigentlich meistens damit, uns auf die nächste Prüfung vorzubereiten. Viel schöner ist es, wenn wir über aktuelle Themen diskutieren können, die uns bewegen: Den Klimawandel, den Vormarsch der Populisten, den Bundestagswahlkampf. An der FU gibt es dafür jetzt eine neue Plattform. 5 Philosophiestudenten haben das Online-Magazin “Phoenix Philosphy” ins Leben gerufen.


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UNIDSCHUNGEL

Max studiert Politikwissenschaft und Philosphie an der FU | © Lea Eichhorn

Max studiert Philosophie und Politikwissenschaft. Der 24-Jährige fand: Zwischen den Studenten müsste es viel mehr Austausch geben. Vor sich hin zu studieren und Hausarbeiten für die Schubladen der Profs zu schreiben, sei nicht der Sinn eines Philosophiestudiums. Stattdessen können die Studenten ihre Argumente nutzen, um über aktuelle Probleme zu sprechen.

Dafür hat Max mit vier Kommilitonen Phoenix Philosphy gegründet. Es ist eine akademische Zeitschrift mit Artikeln, wie sie auch in Max‘ Seminaren gelesen werden könnten. Das Besondere: Die Beiträge kommen ausschließlich aus studentischer Feder. Das Team von Phoenix Philosophy startete im letzten Winter einen Aufruf: Studenten aus aller Welt reichten Essays aus dem Bereich der politischen Philosophie ein.

Den Review-Prozess übernehmen sie selber. Die nächste Gelegenheit einen Artikel einzureichen bietet sich voraussichtlich im Herbst 2017.

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Autorin:

Lea