Neu in der Playlist KW03

 
 

CHATEAU CHATEAU – Evidence

Single: Evidence (Vö 04.01.2019)

TITEL

Die Band CHATEAU CHATEAU formierte sich am Anfang von 2018 in der von Wüste und kahlen Hügeln geprägten Landschaft von Tucson, Arizona. Anfangs bestand Ihr Publikum noch aus ein paar semi-normalen Trunkenbolden aus Tucson. Aber über das letzte Jahr hinweg gewannen Sie neben zwei weitere musikalische Mitstreiter auch ein breiteres international verteiltes Publikum. Ihre neue Single „Evidence“ hat einen rockigen als auch tanzbaren Vibe in welchem der Sänger und Erzähler auf eine wunderbar ironische Weise von einem mentalen Zusammenbruch singt.


CARI CARI – Summer Sun

Album: ANAANA (Vö 02.11.2018)

TITEL

CARI CARI veröffentlichen am 2. November ihr Debütalbum ANAANA. Die Band besteht aus dem Duo Stephanie und Alexander welche momentan viel und international auf Festivals unterwegs sind. Beide wohnen in Wien. Das sie in Österreich noch nicht so bekannt sind, aber trotzdem schon international unterwegs liegt mitunter daran, dass Sie ihren Durchbruch mit einem Feature auf dem Soundtrack zu „Shameless” mit den Songs “White Line Fever” and “No War” feierten. Ihr durchweg rougher Sound, der atmosphärische Gesang und die mystischen elektronischen Beats erinnern an die besten klanglichen Seiten von „The XX“. Darüber hinaus paaren Sie diesen noch mit Folk und Country Elementen.

THE TWILIGHT SAD – VTr

Album: It Won’t Be Like This All The Time (Vö 18.01.2018)

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Die schottische Band THE TWILIGHT SAD veröffentlicht mit „VTr“ einen weiteren Taster ihres am 18.01. erscheinenden neuen Albums It Won’t Be Like This All The Time. Das Stück löst durch seine imposante Klangkulisse aus Synthesizern, verzerrten Gitarrenriffs und einem Soundbild was von Hall, großen Räumen und Athmosphäre bestimmt wird, ein Gefühl der Dringlichkeit sowie düstere und melancholische Stimmung aus. Auch der Sänger von The Cure, Robert Smith, mag anscheinend den Sound von „The Twilight Sad“ und lud diese daher bereits auf die 2016er Welttournee als Supportact ein.

Good-to-Know: THE TWILIGHT SAD spielt kommenden Sommer zwischen dem 14.-16.06 sowohl in Mannheim auf dem Maifeld Derby als auch in Duisburg auf dem Traumzelt Festival.


RAMON ESTEVE feat. POLAROYDS – Cocaine Kisses

Single: Cocaine Kisses (Vö 04.01.2019)

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Die Mitglieder von POLAROYDS, Stacia and Moritz, kommt aus Augsburg und Wien und veröffentlichten im letzten und vorletzten Jahr Ihre ersten beiden Synthie-Pop Singles. Der Berliner Produzent und DJ RAMON ESTEVE entschied sich bereits 2012 seine eigene Musik zu veröffentlichen und produzierte seitdem viel in Richtung Tech-House. „Cocaine Kisses“ ist die erste Zusammenarbeit von ESTEVE und den POLAROYDS und verkörpert auch eine Fusion auf musikalischer Ebene. Dabei vermischt „Cocaine Kisses“ die Ästhetik beider Seiten und enthält House Elemente mit einer Indie-Pop Hymne der Polaroyds gepaart.


CHARLIE HOLE – Ordinary Men

Single: Ordinary Men (Vö 04.01.2019)

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CHARLIE HOLE wuchs in Bournemouth im Süden von England auf und mit „Ordinary Men erscheint seine fünfte Single vom demnächst erscheinenden Album Beautiful Decay. Charlie setzt sich dabei in dem Song, mit rauchigen Stimme und lässiger Instrumentation, mit mehreren Beispielen für Schlechtes in unserer Welt auseinander und geht dabei darauf ein, dass dieses doch meistens von „gewöhnlichen Menschen“ (Ordinary Men) begangen wird. Er thematisiert damit die menschliche Subjektivität und die individuelle Verortung in einer bestimmten Zeit und Gesellschaft.
„By pure accident of birth we are pre-destined to hold certain values, both good and bad, and it’s worth reminding ourselves that born into a different age we may hold completely different beliefs from the ones we currently hold, and this is true of all people.“


LÉONIE PERNET – Auaati

Single: Reject (Vö 11.01.2019)

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Léonie Pernet ist einzigartig – Schlagzeugerin (wie in der Band mit Yuksek entdeckt), Pianistin, Komponistin und Sängerin mit einem sehr breiten Stimmumfang. Crave wurde in einer Einsamkeit geschrieben, die nur der Produzent Alf für den Mischprozess durchbohrt hat. Crave ist ein unerbittliches Album, so vielfältig und komplex wie die Talente und Einflüsse seiner Autorin. Wenn „African Melancholia“ an die mechanischen Tiere von Marilyn Manson erinnert, erscheint in „Crave“ das barocke Spektrum von Klaus Nomi. An anderer Stelle sind die Echos von Mansfield Tya, die Erinnerung an Jeanne Moreau, Rachmaninov oder sogar Philip Glass und Caribou zu hören.


MODESELEKTOR – Wealth

Album: Who Else (Vö 22.01.2019)

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Mit der Singleauskopplung „Wealth“, welche in Zusammenarbeit mit der 25-jährigen Londonerin Flohio entstand, melden sich die Botschafter der Berliner Elektro-Szene MODESELEKTOR pünktlich vor Jahreswechsel und nach zwei Jahren Wartezeit endlich zu Wort. Nur vier Wochen Studioarbeit sollen den Lokalmatadoren Gernot und Szary gereicht haben, um die heiß ersehnte Neuerscheinung Who Else zu verwirklichen. Das vierte Album des Berliner Duos sollte man trotz spärlichem Studioaufenthalts dennoch nicht als Recycling der MODESELEKTOR-Vorgängeralben sehen. Vielmehr ist es eine Neuerfindung ihrer selbst, ohne allerdings ihrem ursprünglich ambivalenten Gespür für Musik abtrünnig gegenüber zu stehen.

Good to know: Modeselektor spielen am 07.03.2019 in Berlin. Die Location wird bisweilen noch geheim gehalten… Also stay tuned!


ANDREW APPLEPIE & NKLS – Catch It

Album: Catch It (Vö 28.12.2018)

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Den Songs, die hintergründig in Geschäften laufen, schenkt man meistens doch kaum Aufmerksamkeit. Schade eigentlich! Denn manchmal kann man dort richtige Musik-Schätze aufstöbern – so zum Beispiel ANDREW APPLEPIES Single „Names“, die nämlich weltweit in H&M Stores läuft. Der Musiker hat sich für diesen Song Unterstützung von der Sängerin NKLS geholt. Beide leben in Berlin und beide sehen ihren gemeinsamen Song „Names“ als ein positives Statement zu den derzeitigen LGBT-Diskussionen.


ANNA AARON – Boy

Album: Pallas Dreams (Vö 25.01.2019)

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Als Tochter christlicher Missionare auf den Philippinen aufgewachsen, setzt sich Anna Aaron auf „Pallas Dreams“ mit dem Thema Unterbewusstsein auseinander und holt bewusst Bilder und Erlebnisse aus ihrer Kindheit aus den Tiefen der Erinnerung hervor. Die starken Kontraste resultieren in einem vielseitigen, anspruchsvollen Album, hier mit flirrenden Synth-Pop-Sounds, dort mit Sprechgesang über ungewöhnlichen Beatstrukturen. Mutig ist das Album, das Anna Aaron gemeinsam mit ihrem Bruder produziert hat. Mut, der bereits mit der Nominierung für dem Anchor Award auf dem letzten Reeperbahn Festival belohnt wurde.

Good to know : Anna Aaron spielt am 24.01. Berlin – Kantine am Berghain


YASSIN – Nie So (feat. Maedness)

Album: YPSILON (Vö 18.01.2019)

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Zehn Jahre sind vergangen, seit Audio88 & Yassin erstmals gemeinsame Sache machten. Nach den Meilensteinen »Normaler Samt« und »Hallelujah«, zahlreichen Chartplatzierungen und erfolgreich absolvierten Festival-Saisons begibt Yassin sich jetzt auf Solopfade. Und wie der Vorbote »Abendland« zeigt, kann der Darmstädter nicht nur harte Gesellschaftskritik und schonungslose Punchlines, sondern auch Gesang, Ehrlichkeit und Emotion. Abseits vom zynischen Polittalk, dem Yassin mit Audio seinen Stempel aufdrückte, soll »YPSILON« sich mit dem aktuellen politischen Klima in Deutschland beschäftigen und erstmals intime Einblicke in das Leben des 38-Jährigen geben. Beats durften unter anderem Farhot, Nico K.I.Z. und Torky Tork spenden und Mädness, Audio88 und Casper sind haben sich mit ihm die Aufnahmekabine geteilt. Plus: Nach Release am 18. Januar nimmt Yassin sein Werk im Frühjahr mit auf Solotour.

Good To know: YASSIN spielt am 29.03. Berlin, Musik & Frieden