Neu in der Playlist KW 43

ZUGEZOGEN MASKULIN – Alle gegen Alle

Album: Alle gegen Alle (Vö: 20.10.2017)

ZUGEZOGEN MASKULIN

Es kann als stilles Statement betrachtet werden: Zugezogen Maskulin melden sich zurück mit ihrem neuen Album Alle gegen Alle. Das ist eine nahtlose, wütende Anknüpfung an ihr Debütalbum Alles brennt. Das neue Album ist wie eine Zugfahrt durch ein Land, das man vor Jahren schonmal besucht hat, die Reise in die Psyche einer Nation. Ein gutes Abbild des Jahres 2017. Zeitlos. Der erste gleichnamige Song “Alle gegen Alle” zeigt, was das Album sonst noch zu bieten hat: eine Antwort, an all die Wutbürger da draußen. Lauscht mal rein!.

Good-To-Know: Die Jungs spielen am 20.01.2018 im Festsaal Kreuzberg.


SUE THE NIGHT – Wanderland

Album: Wanderland (Vö: 27.10.2017)

Sue the night

SUE THE NIGHT- Das ist feinster Indie-Pop aus den Niederlanden, der jetzt auch nach Deutschland kommt. Sängerin Sue war schon als Voract mit ANGUS & JULIA STONE unterwegs und tourt auch bald mit LILLY AMONG CLOUDS durch Deutschland. Im Januar folgt dann ihre eigene Tour mit ihrer achtköpfigen Band. Neben Liebe und Freundschaft zählen für SUE THE NIGHT in ihren Texten vor allem gesellschaftliche Themen. Bei genauerem Hinhören kann man versteckte Sozialkritik rauslesen. Inspiration fand sie vor allem in der Musik von THE WAR ON DRUGS, THE SMITHS und FLORENCE + THE MACHINE. Wanderland ist das zweite Album der Niederländerin, das am 27.10 erscheint. Das Albumcover ist bunt, suggeriert Bewegung und eine warme Stimmung, Facettenreichtum. Das spricht dann doch mehr als nur Indiepop-Fans an. Hört mal rein!

Good-To-Know: Im November geht es auf Support-Tour mit Lilly Among Clouds, bevor im Januar 2018 die eigene Headline-Tour durch Deutschland startet.


HEY ELBOW – Quest

Single: Quest (Vö: 27.10.2017)

Hey Elbow

Das 2013 gegründete schwedische Pop-Trio HEY ELBOW meldet sich zurück und veröffentlicht bereits am 27.10. die erste Single „Quest“ aus ihrem kommenden Album. Hinter dem Namen verstecken sich die Sängerin und Gitarristin Julia Ringdahl, Ellen Petersson (Horn) und Liam Amner (Schlagzeug). Ihre Musik spiegelt eine Komposition aus epischen Melodiefolgen und gefühlvollen Gesangsparts wider und zeigt außerdem den Jazz-Background, den die Band mitbringt. Und für alle, die sich fragen, wo wohl der Bandname her kommt, gibt es eine lustige Geschichte: Während die Band nämlich privat auf einem THE KNIFE Konzert war, wurden dem Publikum einige Aerobic-Übungen zur Langeweile-Vertreibung gezeigt. Eine der Übungen hieß HEY ELBOW. Sportlich, sportlich. So auch die Tournee mit über 50 Shows, die die Band bald startet. Vielleicht könnt ihr ja das ein oder andere Konzert mitnehmen.


DANIEL FREITAG – Don’t

Album: Still (Vö: 13.10.2017)

Daniel Freitag

Der Song beginnt, man schließt die Augen, erinnert sich plötzlich an die Anfangsszenen des Films “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”. Die Melancholie, die im Anfang des Songs “Don’t” liegt birgt diese Assoziation. Der aus Steinheim stammende Sänger DANIEL FREITAG veröffentlichte gerade in Eigenproduktion sein Album Still . Freitags Biografie ist geprägt vom Theater. So arbeitete er schon am Maxim Gorki Theater oder an der Berliner Schaubühne mit Regisseuren wie Thomas Ostermeier zusammen. 2013 lernte er die Schauspielerin Sandra Hüller (Toni Erdmann) bei einer Produktion an den Münchner Kammerspielen kennen. Grund mehr, dass sie die Hauptrolle in seinem neuen Musikvideo zu “Don’t” spielt. Der Song handelt von verlorener Liebe, verpassten Chancen, dem Loslassen. Klingt erstmal nach viel Klischee, aber der Song kann mit seinen 60er und 80er Klängen und Hüller in der Rolle aus ausrangierte Superheldin einiges. Wir dürfen auf mehr gespannt sein.


LESLIE CLIO – Survivor

EP: Purple Unplugged (Vö: 13.10.2017)

Leslie Clio

Die Hamburgerin LESLIE CLIO hat im Frühjahr mit ihrem dritten Album Purple einen großen künstlerischen Entwicklungsschritt bewiesen. Auch ihr Auftritt im Neo Magazin Royale in diesem Jahr belegt das. Im Herbst bringt sie nun eine Unplugged EP raus mit einer kleinen Auswahl an fünf Songs, die ein neues, klangliches Bild wiedergeben. Neben ihren eigenen Songs die EP eine Coverversion von „Survivor“, dem Klassiker des Quartetts DESTINYS CHILD, welchem Leslie durch ihre einzigartige Stimme neu interpretiert. Clio selbt sagt darüber: „Typisch der Motivation einen Song zu covern entsprechend, ist „Survivor“ ein Song, mit dem ich mich thematisch zu 100% identifizieren kann und bei dem ich Lust hatte, ihn musikalisch für mich neu zu interpretieren.“ Außerdem trifft sie in diesen Tagen einen Nerv mit dem Cover, ist doch der #metoo in allen sozialen Netzwerken zu finden und die Debatte um (Hollywood)-Sexismus ausgelöst von Harvey Weinstein wieder neu entfacht.


LIKE ELEPHANTS – Holiday

EP: Between Dreams and Truth (Vö: 27.10.2017)

Like Elephants

LIKE ELEPHANTS ist eine weitere Indie-Band, die sich in die Riege kreativer Bands aus Österreich einordnen darf. Zwar kann man ihren Musikstil nur schwer definieren, doch lassen sich verschiedene musikalische Einflüsse aus dem New Wave und Postpunk der 80er deutlich erkennen. Mit ihrem verträumten, surrealen Sound laden LIKE ELEPHANTS mit der Single „Holiday“ direkt zum sanften Schweben über den Wolken ein.
Also, zurücklehnen und genießen!


MAKTHAVERSKAN – In my Dreams

Album: III (Vö: 20.10.2017)

Makthaverskan

„Makthavare“ bedeutet übersetzt in etwa weibliche Stärke. An dieser lässt sich, dank der Frontsängerin Maja Milners von MAKTHAVERSKAN, auch kaum zweifeln. Ihre ausdrucksstarke und lamentierende Stimme fügt sich samtig in den Postpunk-Sound der Band ein. In my Dreams ist die erste Singleauskopplung des neuen Albums III. „You really need me /In my dreams/But in reality/You don’t even see me“ (Übersetzt: In meinen Träumen brauchst du mich, doch in Wirklichkeit siehst du mich noch nicht einmal) ist eine Zeile aus ihrer Singleauskopplung und trifft dabei genau das Thema des Albums, in dem es um die Suche nach Liebe, Hoffnung und Verständnis geht, die fast unmöglich scheint.


XENOULA – Caramello

Album: Xenoula (Vö: 24.11.2017)

Xenoula

Musik, die südafrikanische Natur und englisches Großstadtleben miteinander verbindet und dabei noch ganz nebenbei Sounds aus einem anderen Universum erschafft. Klingt unmöglich? Doch genau diesen Spagat schafft XENOULA mit ihrer Musik. Romy Xeno, die hinter XENOULA steckt, verbrachte ihre Kindheit und frühe Jugend in Südafrika, bis sie mit 16 Jahren nach England kam. Diesen Kulturschock verarbeitete sie mit Hilfe ihrer Musik. Die elfenhafte Stimme und die Mischung aus Synthie-und Elektropop werden auf der Single „Caramello“ wunderbar eingefangen und lassen von fernen Galaxien träumen.


WE ARE AUST – Between the Sheets

Album: We are Aust (Vö: 03.11.2016)

WE ARE AUST

„Between the Sheets“ ist nicht nur eine Cocktailspezialität aus Paris, sondern auch der Name der neuen Single von WE ARE AUST. Man nehme also etwas Perfomance-Arts, Mystik, Pop und HipHop-Beats und verrühre das Ganze mit klassischen Kompositionen. Schon erhält man den Sound von WE ARE AUST. Am 03.11. veröffentlicht die Band, um Sängerin Olivia Gruschcyk und weiteren 3-4 Musikern, die ausschließlich maskiert auftreten, das gleichnamige Album auf dem auch „Between the Sheets“ zu hören ist.


GISBERT ZU KNYPHAUSEN – Cigarettes and Citylights

Album: Das Licht dieser Welt (Vö: 27.10.2017)

Gisbert

Nach einer sechsjährigen Pause ist GISBERT ZU KNYPHAUSEN nun endlich wieder mit einem neuen Album zurück. Die Single „Das Licht dieser Welt“ war bereits Anfang des Jahres Titelsong des Kinofilms „Thimm Thaler oder das verkaufte Lachen“. Auf dem gleichnamigen Album, hier ist auch „Cigarettes and Citylights“ zu hören, zeigt sich der Liedermacher musikalisch offener und vielseitiger. Eine neue Band, weniger Gitarren, aber mehr Synthesizer, Posaunen und Trompeten gehören jetzt zum Repertoire des Musikers. Wer sich auf wortgewandte lyrische Texte, gepaart mit melancholischen Melodien, freut, darf gespannt zu hören.

Good-To-Know: GISBERT ZU KNYPHAUSEN ist am 27. und 28.10 live im Lido zu sehen.