Neu in der Playlist KW 34

WOLF ALICE – Beautifully Unconventional

Album: Visions of a life (VÖ: 29.09.2017)

Wolf Alice

Das im September erscheinende Album Visions of a life ist das zweite Studioalbum des Londoner Quartetts WOLF ALICE. In der zweiten Singleauskopplung “Beautifully Unconventional” schreibt Sängerin Ellie Rowsell über eine Freundin, die für sie aus der Masse der Halbfreundinnen sticht, ihr “partner in crime”.
Die Band gibt es seit 2010, damals schlossen sich Sängerin Ellie Rowsell und Gitarrist Joff Oddie zusammen, nachdem sie sich über eine Anzeige im “New Musical Express” gefunden hatten. Gemeinsam veröffentlichten sie die EP Wolf Alice. 2012 stießen der Bassist Theo Ellis und der Schlagzeuger Joel Amey dazu und komplettierten damit das endgültige Line-Up von WOLF ALICE.

Good-To-Know: WOLF ALICE spielen am 30.10.17 im Festsaal Kreuzberg


BIRK – Konfetti

EP: #keinalbum (VÖ: 01.09.2017)

Birk

Ganz einfach BIRK. So nennt sich die fünfköpfige Band aus Köln und Mönchengladbach. Nach viel zu verkopften früheren Projekten, besinnt sich Band nun auf das Wesentliche: Die Musik und das Bauchgefühl. Dabei verzichten sie bewusst auf Hochglanz-Schnick-Schnack, fancy Artwork oder ein ausgefeiltes Konzept; stattdessen schreiben, produzieren und in die Welt hinausschicken. Alle Songs der Debüt-EP wurden selbst produziert, und auch die dazugehörigen Videos entstanden binnen 48h. So pragmatisch die Entstehung, so pragmatisch ist auch der Titel #keinalbum, weil eben eine EP, und diese erscheint am 1. September.


SUZAN KÖCHER – Cinnamon

Album: Moon Bordeaux (VÖ: 27.10.2017)

Suzan Köcher

Das Debütalbum Moon Bordeaux lässt sich musikalisch in die Zeit des psychedelisch angehauchten Folk-Rock-Pop der 60er und frühen 70er Jahre verankern. Diese Musik hat die 21-Jährige SUZAN KÖCHER aus Solingen über ihren Vater kennengelernt und die Einflüsse direkt in ihren Songs weiter ausgebaut. Die talentierte Musikerin mit den schimmernden roten Haaren machte ihre ersten musikalischen Schritte im Schulchor, dann in Schülerbands und seit 2014 ist sie unter eigenem Namen unterwegs. SUZAN KÖCHER singt natürlich und unaufgeregt, sie mischt gerne bittersüße und melancholische Melodien, bleibt dabei aber immer geheimnisvoll und tröstend zugleich. Die aktuelle Single “Cinnamon” dreht sich um ein Mädchen, das durch die kalte Jahreszeit und den Geschmack von Zimt an ihre verflossene Liebe erinnert wird.

Good-To-Know: SUZAN KÖCHER spielt am 06.09.17 beim FluxFM Bergfest und am 06.10.17 auf dem Magnificent Music Festival


NOAH GUNDERSEN – The Sound

Album: White Noise (VÖ: 22.09.2017)

Noah Gunderson

Mit 18 Jahren verließ NOAH GUNDERSON sein Zuhause in Seattle, um als Musiker Karriere zu machen. 2008 gründete er zusammen mit Freunden und seiner 16-Jährigen Schwester die Band THE COURAGE, arbeitete daneben aber auch fleißig an seiner Solokarriere. Sein selbst produziertes Debütalbum Ledges veröffentlichte er 2014 und stieg damit in den Indie-Folk Olymp auf. Die Idee für sein jetziges drittes Studioalbum White Noise entstand vor allem aus einem Gefühl heraus: “At the beginning of 2016, I walked on stage and was met with a feeling of overwhelming emptiness” erzählt Gundersen. “I imagined a career playing music I didn’t believe in and was terrified.”
Gleich die erste Single “The Sound” aus dem neuen Album, ist mit viel Selbstbewusstsein und einer musikalischen Schwere aufgeladen, die auf seinen früheren Werken so noch nicht zu finden war. Auf „The Sound“ angesprochen, nennt Gundersen seine Inspirationsquellen: „Waiting for the muse, remembering how it was, how the spark used to seem so immediate in that magic place.“

Good-To-Know: Er spielt am 14.10 im Auster Club Berlin


MAGIC GIANT – Set on Fire

Album: In the Wind (VÖ: 15.09.2017)

Magic Giant

Austin, Zambricki und Zang, das sind MAGIC GIANT, ein 2014 gegründetes Indie-Folk Trio aus Los Angeles. “Set On Fire“ ist die erste Single des Debütalbums In The Wind, mit ihr gelang der Band der Durchbruch in den USA. Leadsänger Austin kann schon auf eine längere Karriere im Songwriting zurückblicken – so schrieb er bereits Songs mit Künstlern wie John Legend und David Guetta. Und in der jüngeren Vergangenheit waren MAGIC GIANT mit Künstlern wie Beats Antique, The Revivalists und Mike Posner auf Tour. Auf ihrem Debütalbum In The Wind verschmelzen Alternative, Pop und Folk, dabei sparen sie nicht an der Instrumentierung, die unter anderem aus Banjo, Mandoline, Orchesterdrums und Dobra besteht. Nach den Erfolgen in den USA ist nun eine Europa-Tournee in Planung, hoffentlich können wir das dynamische Trio bald live in Deutschland erleben.


FRANTIC – Alive

Single: Alive (VÖ: 25.08.2017)

Frantic

Frischen Wohlfühl-Indiepop aus der Schweiz, das liefern FRANTIC. Immer gerade so an der Grenze zum Kitsch vorbeischlitternd liefert die Band eine catchy Mitsing-Hymne nach der anderen. Ihre neue Single “Alive” ist vollgepackt mit Motivationsspruch-Kalender-artigen Floskeln über die Freuden des Lebens, a la carpe diem. Auch wenn der Song natürlich nicht gerade vor Tiefe und Kreativität zerberstet, so lässt sich das doch gut verzeihen, wenn man sich dabei ertappt, dass man schon beim zweiten Refrain die Hooklines mitsingen kann und im Anschluss ein klein bisschen besser gelaunt ist als zuvor. In diesem Sinne: “Get out of the dark and into the light, because you’ve got hopes and you’ve got soul”.


MATIJA – White Socks

Single: White Socks (25.08.2017)

Matija

In dem Leben dieser Münchener Jungs ist in letzter Zeit einiges passiert: die ursprüngliche Band THE CAPITOLS hat nicht nur ihren Sound, sondern auch gleich ihren Namen völlig renoviert. MATIJA nennen sie sich jetzt und sie haben für das kommende Album Are We An Electric Generation Falling Apart? etwas an ihrem Klangbild herumgeschraubt. Das Ganze soll nun ein wenig runder und erwachsener anmuten. Der ersten Singleauskopplung des kommenden Albums hört man das allerdings noch nicht so richtig an: eine naive und freche Indiepop-Nummer, die direkt gute Laune macht. Da kann man nur gespannt sein, wie das restliche Album klingen wird!


CREO – Subtitles For X, Y, Z

EP: Subtitles For X, Y, Z (VÖ: 09.09.2017)

CREO

Die brandneue Band CREO aus Sydney ist direkt ziemlich erfolgreich ins Musikbusiness eingestiegen und wurde sowohl von Radiostationen als auch von Kritikern sehr wohlwollend aufgenommen. Mit klassischer Indie-Rock-Besetzung und einem guten Näschen für musikalische Achterbahnfahrten zwischen Zurückgenommenheit und Energieausbrüchen können die vier Australier nun auch uns mit der aktuellen Single “Subtitles For X, Y, Z” überzeugen, dem Titelsong zu ihrer im September erscheinenden Debüt-EP. Und das Beste: das Ganze hat sogar noch eine positive Message! Frontsänger Joree Haman erklärt: “It is all about getting out of your own head, fucking off agendas and accepting that those innocent quirks you try to hide need to be loved by yourself, first and foremost.”


GORDI – On My Side

Album: Reservoir (VÖ: 25.08.2017)

Gordi

Reservoir, so lautet der Titel des Debütalbums der Australierin GORDI. Für die junge Künstlerin ist das die Metapher für diesen einsamen, düsteren Ort, an dem man sich zurückzieht, wenn man am Boden ist und sich niedergeschlagen fühlt. Zugleich ist das aber genau der Zustand, den sie braucht, um ihre Musik schreiben zu können, die so emotional und ehrlich ist, wie es das Album beweist. Ein Mix aus Electronica und Folk mit Texten über Liebe, aber vor allem über platonische Beziehung ist das Ergebnis ihrer regelmäßigen Aufhalte in ihrem eigenen Kopf-Reservoir.


TORI AMOS – Up The Creek

Album: Native Invader (VÖ: 08.09.2017)

Tori Amos

Schon in den frühen 1990ern wurde die Singer/Songwriterin TORI AMOS aus North Carolina zu einer der Legenden des Genres, die ihre Bekanntheit und Anerkennung bis heute unberührt aufrechterhalten konnte. Immer wieder greift die bekannte Menschenrechtsaktivistin in ihren lyrischen und emotionalen Texten neben persönlichen Schicksalsschlägen auch gesellschaftskritische Themen wie Sexualität, Religion und Patriarchat auf. Das Motiv der kommenden Platte Native Invader – ihr sage und schreibe 15. (!) Studioalbum – ist diesmal ein wenig philosophischer geworden. Sie erklärt: “Klanglich und bildlich wollte ich erkunden, wie die Natur mit ihren entgegengesetzten Kräften neues Leben erschafft und durch die Zyklen von Tod und Neugeburt vollständige Erholung herbeiführt. Sie kann sich immer wieder erneuern – steckt diese Fähigkeit auch in uns?”. Die erste Vorabsingle “Up The Creek” ist der Beweis, dass TORI AMOS sich dabei nicht in Abstraktion verliert, sondern moderne und durchaus eingängige Folk-Pop-Nummern daraus zaubern kann.