Neu in der Playlist KW 25

LILLY AMONG CLOUDS – Your Hands Are Like Home

Album: Aerial Perspective (VÖ 25.08.2017)

Lilly Among Clouds

In „Your Hands Are Like Home“ thematisiert LILLY AMONG CLOUDS die Intensität leidenschaftlicher Berührungen und die tiefgreifende Sehnsucht nach ihnen, alles verpackt in einem absolut ohrwurmtauglichen und emotionalen Sound. Dass ihr dieser besonders gut zu liegen scheint, merkt man an ihrer nun schon dritten Singleauskopplung, die als Vorgeschmack auf ihr Debütalbum Aerial Perspective Vorfreude weckt und Großes erwarten lässt.

Good-To-Know: LILLY AMONG CLOUDS spielt am 29.08.2017 im Rahmen der Kesselhaus Acoustics (Eintritt frei – Spenden sind willkommen!) sowie am 14.11.2017 in der Kantine am Berghain.


OSCAR AND THE WOLF – Breathing

Album: Infinity (VÖ 29.09.2017)

Oscar And The Wolf

2014 veröffentlichte OSCAR AND THE WOLF alias Max Colombie sein Debütalbum Entity und landete damit prompt auf Platz 1 der belgischen Album-Charts. Daraufhin stieg er in seinem Heimatland regelrecht zum Superstar auf, spielte im Vorprogramm von Lou Reed und Róisín Murphy und füllte schließlich auf Solo-Tournee Arenen mit bis zu 20.000 Zuschauern. Jetzt legt er nochmal nach und veröffentlicht mit „Breathing“ die erste Singleauskopplung aus seinem zweiten Album Infinity.

Good-To-Know: Wer keine Lust auf große belgische Hallen hat, kann OSCAR AND THE WOLF am 01.12.2017 im vergleichsweise behaglichen Heimathafen Neukölln erleben.


JASON ISBELL AND THE 400 UNIT – Hope the High Road

Album: The Nashville Sound (VÖ 16.06.2017)

JASON ISBELL AND THE 400 UNIT

Die erste Singleauskopplung des Albums The Nashville Sound klingt nicht nur nach Nashville, sondern ist auch dort entstanden. JASON ISBELL und seine Begleitband THE 400 UNIT begaben sich für die Aufnahmen ihrer mittlerweile sechsten LP in die heiligen Hallen des RCA Studio B – dem Herz der amerikanischen Country-Musik – und benannten sie nach dieser besonderen Erfahrung. Der Americana-Sound von „Hope the High Road“ ist im deutschsprachigen Raum eher relativ wenig präsent, aber dennoch auf jeden Fall hörenswert.

Good-To-Know: JASON ISBELL AND THE 400 UNIT spielen am 08.11.2017 im Columbia Theater.


FAYZEN – Freunde

Album: Gern Allein (VÖ 12.05.2017)

Fayzen

Bereits mit 17 Jahren machte sich FAYZEN mit selbstproduzierten Mixtapes in seiner Hamburger Heimat einen Namen. Sein Stil: Schneller, klarer und gesellschaftskritischer Rap. Damit hat sein aktuelles Album Gern Allein eher weniger zu tun. Der heute 32-jährige besingt ganz persönliche und offene Geschichten aus dem Alltag und aus seiner Kindheit. In „Freunde“ geht es um Fernweh und Heimweh zugleich, um den Wunsch, dem tristen Alltag den Rücken zuzukehren und gleichzeitig Geborgenheit im privaten Umfeld und im engsten Freundeskreis suchen zu wollen.

Good-To-Know: Am 06.10.2017 spielt FAYZEN im Privatclub in Berlin.


FAREWELL DEAR GHOST – Pink Noise

Single: Pink Noise (VÖ 09.06.2017)

Farewell Dear Ghost

Die österreichische Indiepop-Band FAREWELL DEAR GHOST, die aus einem Soloprojekt des Leadsängers Philipp Szalay entstanden ist, veröffentlicht mit „Pink Noise“ den ersten Vorboten ihres zweiten Studioalbums. Als Pink Noise bezeichnet man in der Wissenschaft ein spezifisches, für den Menschen hörbares Tonfrequenzspektrum, das in allerlei alltäglichen Situationen auftritt, z.B. bei Verkehrslärm oder auch in Form des menschlichen Herzschlags. FAREWELL DEAR GHOST bedienen sich dieser Metapher des Alltäglichen, um die unendliche Vielfalt menschlicher Gedanken und Gemütszustände, die alle unter dem Einfluss unserer Umwelt stehen, darzustellen.


WOLF ALICE– Yuk Foo

Single: Yuk Foo (VÖ 13.06.17)

Wolf Alice

Das Debütalbum von WOLF ALICE, My Love Is Cool, schaffte es 2015 auf Anhieb auf #2 der UK-Charts, mit Visions Of A Life veröffentlicht die Londoner Band Ende September ihr zweites Album. Die aktuelle Single ist laut Sängerin Ellie Rowswell als Hymne für jeden, der von etwas frustriert ist, gedacht. „Yuk Foo“ zeigt sich dabei als lebhafte Zelebration eines berauschenden
Wutausbruchs, komprimiert auf gut 2 Minuten.

Good-To-Know: Am 30.10.17 spielen WOLF ALICE im Festsaal Kreuzberg


MAMMÙT – Breathe Into Me

Album: Kinder Versions (VÖ 14.06.17)

Mammut

MAMMÙT bringt uns eine brisante Mischung aus zarten Melodien, düsterem Rock und Post-Punk-Anleihen. In ihrer Heimat gewann die Band aus Reykjavik letztes Jahr bereits drei „Icelandic Music Awards“. Mit Kinder Versions erscheint am 14. Juli das neue Album von Alexandra Baldursdóttir, Andri Bjartur Jakobsson, Arnar Pétursson, Ása Dýradóttir und Katrína Mogensena.

Good-To-Know: Am 02.12. tritt Mammút in der Columbiahalle auf


THE CLIENTELE – Lunar Days

Album: Music For The Age Of Miracles (VÖ September ‘17)

The Clientele

Das neue Album von THE CLIENTELE, Music For The Age Of Miracles ist die erste Veröffentlichung der Band seit der EP Minotaur von 2010. Auf dem neuen Album wird die Originalbesetzung der Band verstärkt durch verschiedenen String- und Bläser-Arrangements, Keyboards, eine Saz und eine Santur. Die Themen des Albums beschreibt die Band so: “Geburt, Wiedergeburt, Geisterhauch in den Bäumen, etwas am Rande des Gesichtsfeldes, die Gesichter, die wir lieben, Kindheit, Elternschaft, der Tanz unserer Tage. Es ist Musik für das Zeitalter der Wunder.”

Good-To-Know: The Clientele geht im November/Dezember auf Deutschlandtour. Die genauen Daten stehen noch nicht fest.


DAWA – Put It Away

Single: Put It Away (VÖ 16.06.17)

Dawa

Die österreichische Band DAWA ist mit ihrem aktuellen Album Reach neue Wege gegangen, zu Gesang, Cello und Cajon sind noch E-Bass und Drumset hinzugekommen. Die neue Single „Put It Away“ gaukelt einem die Leichtigkeit eines Sommerabends am Strand vor – thematisch geht der Song aber dazu in Opposition. John Dawa singt über Stimmungen und oberflächlichen Gefühlen von denen wir uns zu schnell mitreissen lassen, anstatt sich auf das zu konzentrieren was wirklich gilt: Wahre Gefühle. Die Single erscheint in unterschiedlichen Fassungen, bearbeitet von diversen Österreichischen Produzenten wie Stefan Seelenwand oder Alfred Oslo.


I HEART SHARKS– The Water

Album: Hideaway (VÖ 11.11.16)

I Heart Sharks

Im Spätsommer 2007 trafen sich drei junge Männer aus drei verschiedenen Ländern im Zwielicht des Berliner Techno Mekkas Berghain und hatten eine Idee. Sie wollten maschinelle Musik mit menschlicher Seele machen – Gitarren als Synthesizer und Synthesizer als Gitarren verwenden, sowie ihre Meinung, dass Musik die Füße aber auch gleichzeitig die Gedanken bewegen kann, in die Welt schreien. Aus dieser Idee entstanden I HEART SHARKS. Ihr aktuelles Album Hideaway kündigte die Band mit den Worten “The world’s not what it used to be, but neither are we.” an.