MEETING BOTTICELLI

Studierende „machen“ Museum!

Visuelle Feldforschung, experimentelle Kurzführungen, Performances, künstlerischen Interventionen und Gegenerzählungen. Dass Museum auch anders geht, zeigen die Studierenden vom Projekt „Über kurz, mittel oder lang“ am 15.01.2016 um 19:00 Uhr in der Berliner Gemäldegalerie.

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KULTUR-
KOMPASS
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VON lena Maria
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„Was ist Schönheit? Was ist ein Schönheitsideal? Was wird gezeigt und was wird vor allem nicht gezeigt?“

Fragen, die auftauchen, wenn sich Studierende ein Semester lang mit einer Ausstellung beschäftigen. Wie Studentin Ronja vom Projekt „Über kurz, mittel oder lang“. Seit drei Semestern erprobt sie mit rund 150 Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen der Berliner Universitäten Museumskonzepte, die sich gezielt an ein studentisches Publikum richten.

„Was interessiert Studierende am Museum oder was können Studierende mit dem Museum machen? Kann eine Ausstellung oder ein Museum eigentlich erweitert werden für ein studentisches Publikum, das nicht nur hier her kommt und sich was ankuckt, sondern auch aktiv mitgestalten kann.“

Das letzte Semester stand die Ausstellung „The Botticelli Renaissance“ der Gemäldegalerie im Fokus der Studierenden. Die Besonderheit der Ausstellung: Neben den Gemälden des Renaissancemalers Botticelli werden Werke gezeigt, zu denen Künstlerinnen und Künstler durch Botticellis Kunst angeregt wurden. Beispielweise von Botticellis Venus inspirierte Designerstücke von Dolce & Gabbana sowie Digitalkunst von Andy Warhol. Denn mit seiner Venus, der römische Göttin der Liebe, des erotischen Verlangens und der Schönheit, hat Botticelli vor 500 Jahren eine Frau geschaffen, die Künstler verschiedenster Epochen beeinflusste und bis heute unser Schönheitsideal prägt! Es geht aber nicht allein um die Venus und ihre Adaptionen. Interessant ist das Phänomen Botticelli, dessen Bilder verschiedenste Generationen als Inbegriff der Schönheit betrachten.

„Es geht darum, was andere Leute in den Werken gesehen haben und wie sie sie umgesetzt haben in einer neuen Interpretation und wie diese Schönheit über die Jahre hinweg ganz unter unterschiedlichen kulturellen Einflüssen oder auch politischen sozialen Gefügen auch immer ganz unterschiedlich rezipiert und dann auch neu interpretiert wurde.“

Am 15.01. präsentieren die Studierenden einem rein studentischen Publikum ihre Interpretationen und innovativen Herangehensweisen, die Wegführen vom stillen Betrachten der Werke und zum Diskurs anregen. „Meeting Botticelli“ heißt die Veranstaltung, die zugleich der Höhepunkt des Projekts „Über kurz, mittel oder lang“ ist. In entspannter Atmosphäre erwarten euch Performances, experimentelle Führungen, eine Bar, ein DJ und natürlich die Venus, deren zeitlose Schönheit vermutlich auch weiterhin anregende Auseinandersetzungen jedweder Art entfacht.

Waswowannwieviel?

Am 15.01. um 19:00 Uhr in der Gemäldegalerie. Der Eintritt ist frei!


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Autorin: Lena Maria

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