Wie geht es geflüchteten Frauen in Sammelunterkünften?

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Feldbett an Feldbett. Da bleibt kein Raum für Privatsphäre. | Foto: flickr.com / wiesbaden112.de/ CC BY-NC 2.0

Studierende der FU haben zusammen mit dem International Women Space (IWS) erforscht, welche besonderen Bedürfnisse Frauen in Geflüchteten-Unterkünften haben.

Fast 40.000 Geflüchtete (Stand: November 2016) leben in Berlin immer noch in Sammel- und Notunterkünften, häufig Turn- oder Messehallen. Örtlichkeiten, die eigentlich nicht als Wohnraum vorgesehen waren. Dass die Lebensumstände dort schwierig sind, ist nachvollziehbar. Für Monate, einige sogar für Jahre, müssen die Bewohner und Bewohnerinnen auf jegliche Privatsphäre verzichten. Darunter leiden besonders Frauen. Studierende der Freien Universität Berlin haben die Situation in einem Forschungsprojekt dokumentiert. couchFM Reporterin Lea hat mit der Studentin Lena Nahrwold und der Dozentin Kristina Dohrn gesprochen.


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GESPRÄCHSSTOFF

Lea

VON Lea

Das Forschungsprojekt ist Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Forschenden, Lehrenden und politischen Aktivistinnen. 30 Studierende haben an dem Seminar teilgenommen, das am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Freien Universität Berlin organisiert wurde. Die von ihnen gesammelten Daten verleihen der Arbeit des International Women’s Space nun mehr Nachdruck.

Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden in dem Buch “Living in Refugee Camps in Berlin – Women’s Perspectives and Experiences” veröffentlicht. Es ist in englischer Sprache im WeißenseeVerlag erschienen.

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Das Buch “Living in refugee camps in Berlin women’s perspectives and experiences” ist eine gelungene Dokumentation des ungewöhnlichen Forschungsprojekts. | Foto: Lea Eichhorn

Weiterführende Links

International Women’s Space

Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Freien Universität

WeißenseeVerlag


Autorin:
Lea