Freiwilligendienst in Ruanda

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Busbahnhof im Norden Ruandas | Foto: Laurens Wagner/couchFM

Der Blick über den eigenen Tellerrand

Wie wäre es mit einem internationalen Freiwilligendienst in Ruanda? Wir haben uns vor Ort umgehört und deutsche Freiwillige dazu befragt.


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UNIDSCHUNGEL

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VON Laurens


Wer nach der Schule, während oder nach der Uni ins Ausland will, kann das zum Beispiel mit einem Freiwilligendienst machen. Programme wie weltwärts oder Kulturweit entsenden junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren für ein Jahr in viele Länder weltweit. Egal, ob man in Schulen, Universitäten, Kultureinrichtungen oder Kindergärten geht, das Jahr im Ausland fernab von Deutschland ist prägend.

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Moto-Fahrer in der Hauptstadt Kigali | Foto: Laurens Wagner/couchFM

Auch in Ruanda gibt es Einsatzstellen dieser Programme. Die Freiwilligen sind hier für ein Jahr an Kindergärten und Schulen, koordinieren Projekte und lernen dabei auch sich selbst besser kennen. Was nach einem großartigen Abenteuer klingt, ist ein staatlich finanziertes Bildungs- und Lernprogramm. Doch ist das, was die jungen Menschen dort machen nicht Armutstourismus? Lernen sie auf Kosten der Menschen vor Ort?

Wenn man als junger Deutscher einen Freiwilligendienst im Ausland macht, sollte man sich seiner eigenen Privilegien bewusst sein und gleichzeitig die eigene Macht und Vorurteile reflektieren.

Weiterführende Links

Weltwärts

Kulturweit

Rausvonzuhaus


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