FEAR

Foto: Arno Declair

FEAR no more – says the HEART

Wir alle haben Angst. Zum Menschen gehört das Angst Haben dazu.
Nyktophobie – Angst vor der Dunkelheit
Ailurophobie – Angst vor Katzen
Aquaphobie – Angst vor Wasser
Emetophobie – Angst vor dem Erbrechen
Klaustrophobie – Angst vor engen Räumen
Taphephobie – Angst vor Friedhöfen
Die Liste der menschlichen Ängste ist endlos.

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GESPRÄCHS-
STOFF
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Jetzt anhören:
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VON Rebecca

UND Sabrina
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ANGST, das ist auch das Thema des Falk Richter Stückes FEAR. Seit seiner Premiere am 25. Oktober 2015 an der Schaubühne sorgt sein Inhalt öffentlich für Furore. Es trifft den Nerv der Zeit, da es verhandelt ein Europa, das seit der Flüchtlingsproblematik in diesem Sommer immer stärker mit wiederaufkommenden Gefühlen wie Hass, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus konfrontiert ist.

Als Tagesaktuelle politische Satire reagiert das Stück auf den Rechtsruck, der sich momentan in Deutschland vollzieht. „Demo für Alle“-Organisatorin Hedwig von Beverfoerde und die AfD-Politikerin Beatrix fühlten sich von dem Stück persönlich angegriffen, da sie in einer Reihe mit Anders Breivik und Beate Zschäpe gezeigt werden und das Stück angeblich zur Gewalt aufrufen. Alle Vorwürfe wurden vom Gericht Berlin Mitte zurückgewiesen und FEAR darf unverändert gezeigt werden, wie die Pressestelle der Schaubühne Anfang des Jahres mitteilte.

Foto: Arno Declair

Doch hat uns abgesehen von dem öffentlich Diskurs um das Stück vor allem interessiert, wie sich dem Thema mit theatralischen Mitteln genähert wird und was sonst noch hinter dem Stück steckt. Dazu haben wir den Regisseur Falk Richter selbst und Prof. Dr. Matthias Warstat, Theaterwissenschaftler an der FU, befragt. FEAR thematisiert neben Fragen zur deutschen Identität und unserer nationalsozialistischen Vergangenheit, auch individuelle Ängste unserer globalisierten Welt. Ähnlich wie in früheren seiner Stücke setzt Falk Richter auch in diesem Stück wieder stark auf eine Kombination aus Technomusik, Tanz, Bildprojektionen. Durch ihren Einsatz werden die alleinstehenden Monologe und bruchstückhaften Dialoge in eine Szenerie der Extreme eingebettet.

Wenn ihr Lust habt, euch das Stück in der Schaubühne anzuschauen, findet ihr unten alle weiteren Informationen.

Foto: Gianmarco Bresadola

Weiterführende Links

weitere Infos zu FEAR

Waswowannwieviel?

Freitag 26., Samstag 27., Sonntag 28. Februar, 20 Uhr
Schaubühne, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin
Tickets zwischen 7€ und 48€


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Autorinnen:
Rebecca
Sabrina

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Mehr von:
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