Deutschpunk

Eine Geschichtsstunde

Es ist mal wieder Montag, ihr freut euch auf ein neues Klangkompott und wir nerven euch mit einer Unterrichtseinheit in Sachen Geschichte?! Keine Sorge, alles halb so wild. Wobei… wild wird es auf jeden Fall! Denn couchFM präsentiert euch eine feine Auswahl der wichtigsten, lautesten und schrägsten Deutschpunkbands. Von Klassikern aus den späten 70ern über die Hochphase in den 80ern, bis hin zu frischen Newcomern aus den vergangenen Jahren ist alles dabei.

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KLANGKOMPOTT
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Jetzt anhören:

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Von Aljoscha & Tanya
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Von NDW bis K.I.Z.

Angefangen hat hier alles mit der Neuen Deutschen Welle, die in den 70er Jahren die Lautsprecher und Bildschirme der Nation eroberte. In Großbritannien und an der Ostküste der USA entstand derweil eine neue Musikrichtung, deren harter Sound und politische Ausrichtung stilprägend für eine ganze Kultur wurden: Der Punk.

Ende des Jahrzehts war er schließlich auch in Deutschland angekommen und der Spaß konnte beginnen. Was anfänglich als pure Gegen-Kultur entstand und in Deutschland schließlich immer größer wurde, beeinflusste nicht nur Generationen, sondern hinterließ auch in anderen Musik-Genres seine Spuren. So spricht man heute von Stilen wie Electro-Punk (siehe The Prodigy, Atari Teenage Riot, Peaches etc.) und auch in der Rap-Musik lassen sich gewisse Punk-Tendenzen erahnen. Spätestens die Genre-Grenzen-Sprenger K.I.Z. machten die Parallelen deutlich und holten sich zum Beispiel Bela B von den Ärzten oder Wöfi von den Kassierern mit ins Boot.

Totgesagte leben länger

Anfang des 21. Jahhunderts schien sich dann niemand mehr für Deutschpunk zu interessieren, bis auf wahre Fans natürlich. Der omnipräsente Iro-Punker wurde (nicht nur in der Hauptstadt) zuerst vom Indie-Rocker und schließlich vom Glitzer-Raver abgelöst. Unter der Oberfläche, also im Untergrund, wo sich der Punkrock eh am Wohlsten fühlt, wurde allerdings fleißig weitergeschrammelt.

In diesem Sinne: Deutschpunk ist tot. Lang lebe der Deutschpunk!


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Autor:
Aljoscha

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