Bange machen gilt nicht

(Berliner) Geschichte wurde in erster Linie eher von Männern geschrieben. In der aktuellen Sonderausstellung des Stadtmuseums Berlin geht es um die Frauen, die mit ihrem Schaffen Berlin geprägt haben und deren Wirken bis heute zu spüren ist.

Ausstellungseröffnung "Berlin-Stadt der Frauen" im Ephraim-Palais der Stiftung Stadtmuseum                                                                                Copyright: Christian Kielmann, www.herr-kielmann.de, Mail: kielmann@web.de , Phone: +491704857125
Berlin – Stadt der Frauen; Ephraim-Palais, 2016 © Stadtmuseum Berlin | Foto: Christian Kielmann

Die Biografien der Frauen sind grob nach Themengebieten sortiert. Da gibt es die Politischen, die Unternehmerischen, die Kreativen und die Innovativen. Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Lette-Verein entstanden; der wurde 1876 von dem Juristen Wilhem Adolf Lette gegründet. Zweck des Vereins war die “Förderung der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts”. Heute ist der Verein immer noch ein Berufsausbildungszentrum und umfasst mehrere Schulen in Berlin.

Die porträtierten Berlinerinnen stehen mal direkt, mal indirekt in einem Bezug zum Lette-Verein. Bei allen Biografien ist trotzdem gleich, dass es ihre Ausbildungen und Berufe waren, die den Frauen am Ende die Möglichkeit gaben, selbstbestimmt zu leben.

Optisch ist die Ausstellung sehr schlicht gehalten. Jedes Themengebiet ist mit einer signifikanten Farbe unterlegt. In einigen Ausstellungsräumen finden sich vor allem Fotos der Frauen, in anderen finden sich viele private Stücke und Unterlagen aus ihrem Leben und lassen einen in die Lebenswelt der jeweiligen Person eintauchen.

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KULTUR-
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Jetzt anhören:
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VON Sophie
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Die Ausstellung ist für jeden empfehlenswert, der (Berliner) Geschichte anhand von Biografien nachverfolgen möchte. Auch die verschiedenen Führungen sind eine interessante Ergänzung zur Sonderausstellung selber.

Bis zum 28.08. ist die Ausstellung noch zu sehen, der Eintritt für Studenten kostet 4,- Euro, an jedem 1. Mittwoch im Monat ist der Eintritt sogar frei.

Weiterführende Links:

Ausstellung „Stadt der Frauen“


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Autorin:
Sophie

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