Wieviel Diss geht im Pop?

BEVERLY HILLS, CA - JANUARY 30:  Katy Perry and Taylor Swift at the 52nd Annual GRAMMY Awards - Salute To Icons Honoring Doug Morris held at The Beverly Hilton Hotel on January 30, 2010 in Beverly Hills, California.  (Photo by Kevin Mazur/WireImage)
FOTO: LINKS LARRY BUSACCA/GETTY IMAGES FOR NARAS; RECHTS KEVIN MAZUR/GETTY IMAGES)

Die „Diss-volution“ im Pophimmel

Seit 2000 findet sich das Wort „Dissen“ im Wörterbuch und im Hiphop gehört ein ordentlicher Diss zu einer Fehde wie Butter auf ein Brötchen. Aber seit neustem findet sich der Begriff auch immer häufiger bei der Beschreibung von Pop-Songs. Aktuellstes Beispiel der Song „Bad Blood“ von Taylor Swift, den die Medien als eindeutigen Diss-Song erkannt haben. Unsere Redakteuren Anna hat sich in die Tiefen des Pop-Disses hinabgewagt. Die Frage, die sie dabei bewegt hat: Wieviel Diss geht eigentlich im Pop?

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VON ANNA CHRIstina
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Beim Wort „Diss“ gehen die Gedanken zuerst zum Hiphop. Von dort kommt der Begriff und dort gibt es auch eine eigene Stil-Richtung dafür: Den Battle-Rap. Aber auch im Bereich der Popmusik ist der Schmähgesang nicht unbekannt. Schon 2002 veröffentlichte Justin Timberlake den Song „Cry me a river“ und ließ darin ein Look-a-like seiner Exfreundin Britney Spears auftreten. Witziger gingen da schon P!nk und ihr Ehemann Carey Hart mit ihrer Kurzzeit-Trennung um. Carey Hart trat sogar im Video zu „So what“ auf und ließ sich von P!nk anpöbeln.

Jetzt greift Taylor Swift nach der Krone im Pop-Olymp und hat im Rahmen der Promotion ihres Albums angekündigt, dass sie diesmal nicht nur über ihre verflossenen Lieben singt, sondern auch über eine Person, bei der sie nie wusste, ob sie jetzt Freunde oder Feinde sind. Die Medien bissen an und rätselten, wer der „Frenemy“ sein könnte. Jetzt hat Taylor mit dem Song „Bad Blood“ nachgelegt, der in der Remix-Version mit Kendrick Lamar und einem fulminanten Video aufwartet. Und die Gerüchteküche brodelt: Auf wen zielt das Lied ab? Dank Taylors Interviews ganz weit oben auf der Liste: Katy Perry, die für ihre Prism-Tour Taylors Tänzer abgeworben hat.


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Autorin:
Anna Christina

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