Weihnachten bei couchFM

Chor
© Kammerchor des Collegium Musicum Berlin

Singend in die Weihnachtszeit

Das Singen zur Weihnachtszeit gehört in Deutschland zur (zugegeben normativen) Leitkultur. Ob gut oder schlecht, willig oder widerwillig; wer Weihnachten feiert, hat vermutlich auch mal das ein oder andere Lied unter dem Weihnachtsbaum angestimmt. Und wenn eine Jahreszeit schon so eine distinkte Klangmelodie hat, wollen wir uns das als Radio natürlich zunutze machen. Also haben wir uns kurzerhand auf die Suche nach einem Studierendenchor gemacht und ein paar E-Mails später war der Autor dieser Zeilen mit einem Aufnahmegerät bei einer Probe des Kammerchors des Collegium Musicum Berlin. Dabei herausgekommen, sind die ersten paar Takte einiger Weihnachtslieder, die den meisten bekannt vorkommen dürften – natürlich umgedichtet auf couchFM.

Der Chor

Natürlich haben wir uns nicht irgendeinen Chor geholt. Die etwa 35 Mitglieder des Kammerchors sind alle Studentinnen und Studenten und damit streng genommen Laien. Wie ich persönlich erfahren durfte, spiegelt sich das allerdings nicht in der Professionalität und Begeisterung der Chormitglieder wider.

Der “Kammerchor des Collegium Musicum der Berliner Universitäten FU und TU”, wie er richtig heißt, hat (außer dem couchFM-Preis für den sperrigsten Chornamen) Anfang Oktober den Wettbewerb “Berliner Chortreff” in seiner Größenkategorie gewonnen. Damit vertreten sie Berlin beim Deutschen Chorwettbewerb vom 5. – 9. Mai 2018 in Freiburg. Die vollständige Liste der Preise ist noch um einiges länger und beeindruckender und kann auf der Website des Chors eingesehen werden.

Das nächste Konzert des Chors findet am 4. Februar 2018 in der Kirche Zum Guten Hirten am Friedrich-Wilhelm-Platz in Berlin statt. Sie werden dort verschiedenste a capella Stücke singen; darunter auch “Love’s Tempest” von Edward Elgar, das ich bei den Proben bereits hören durfte und mich zutiefst beeindruckt hat. Tickets können hier erstanden werden.

An dieser Stelle geht nochmal mein größter Dank an Donka Miteva, die Dirigentin des Chors, und die Mitglieder des Chors. Das Team hat allergrößte Arbeit geleistet und aus meinen musikalisch völlig unqualifizierten Vorschlägen ein Ergebnis hinbekommen, das unsere Vorstellungen bei weitem übertroffen hat. Und nebenbei hat es auch noch Spaß gemacht.


Autor: Serafin