Unplugged

Akustische Klangwelten

“Einfach mal den Stecker ziehen” unter diesem Motto steht das Klangkompott “Unplugged”. Ganz der Stecker gezogen wird natürlich nicht: Die Sänger dürfen trotzdem ein Mikrofon benutzen, aber für alle anderen Instrumente gilt: Keine elektronische Verstärkung, keine elektronischen Effekte, keine elektronische Nachbearbeitung. Und das eine Stunde lang.

[white_box] [four_columns_one]


KLANGKOMPOTT
[/four_columns_one] [two_columns_one]

Jetzt anhören:
[/two_columns_one] [four_columns_one_last]


ANNA CHRISTINA


& Nancy
[/four_columns_one_last] [divider] [/white_box]

Gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen Jess Glynne, den Sporfreunden Stiller und der Euro-Dance-Gruppe Sylver? Sie machen alle Musik, aber alle in unterschiedlichen Genres. Dennoch hat jede dieser Gruppen in den vergangenen zehn Jahren mindestens eine Akustikversion ihrer Hits herausgebracht. Was bei RnB und Indie-Rock naheliegend klingt, überrascht bei den Belgiern von Sylver: Selbst Euro-Dance kann hervorragend wirken, wenn er nur auf Hand-gespielten Instrumenten daherkommt.

Die Geschichte des Unplugged – oder der Akustikversion – ist schon so alt wie die Musik selbst. In einigen Genres ist er auch eher alltäglich, z.B. in der klassischen Country-Musik. Andere Genres die geprägt von elektronischer Verzierung sind, überraschen immer wieder mit Akustikversionen ihrer Hits. Der Musiksender MTV schaffte es mit seinem Format “Unplugged” als feststehenden Begriff zu etablieren. 1991 erschien das erste gepresste “offizielle” Unplugged-Album von Paul McCartney, der Erfolg des Albums festigte den Erfolg des MTV Formats. Heute gilt die Erstellung eines MTV Unplugged Albums als Adelung eines jeden Künstlers.

Aber nicht jede Unplugged oder Akustiversion kommt aus dem Hause MTV. Viele Künstler veröffentlichen als Zusatztracks – sozusagen als kleine Goodies für die Fans – Akustikversionen von ihren bekannten Hits auf ihren Alben. So sind z.B. auf dem neuen Album “We Were Here” der Band BOY oder auf dem aktuellen Album “Written In Scars” von Jack Savoretti Akustikversionen zu finden. Andere Künstler wie die kanadische Sängerin “Lights” fühlen sich von ihren Konzerterlebnissen so inspiriert, dass sie gleich ein ganzes Akustikalbum produzieren. Das Klangkompott “Unplugged” liefert einen Überblick.


[two_columns_one] [white_box]


Autorinnen:
Anna Christina

[/white_box] [/two_columns_one] [two_columns_one_last]

Mehr von:
[button link=“https://www.couchfm.de/radiomacher/steckbriefe/anna-christina-harms/“ color=“black“ size=“xlarge“]> Anna Christina[/button] [button link=“https://www.couchfm.de/radiomacher/steckbriefe/nancy-simon/“ color=“black“ size=“xlarge“]> Simon[/button] [button link=“http://www.couchfm.de/sendungen/klangkompott/“ color=“black“ size=“xlarge“]> Klangkompott[/button] [button link=“http://www.couchfm.de/radiomacher/redaktionen/musikredaktion/“ color=“black“ size=“xlarge“]> Musikredaktion[/button]

[/two_columns_one_last]

[divider]