Uni für Flüchtlinge

Angebote der Berliner Unis für Flüchtlinge

Unter den vielen Flüchtlingen in Berlin befinden sich auch Studenten und Akademiker. Gern würden sie ihr Studium fortsetzen. Das Problem: mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus kann kein reguläres Studium aufgenommen werden.

Dennoch sind die Berliner Unis dabei, den Flüchtlingen Angebote zu machen, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen und sie an das deutsche Wissenschaftssystem heranzuführen.

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VON Steve
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So hat die Humboldt-Uni seit Anfang September eine „Flüchtlingssprechstunde“ (Do, 15-16 Uhr) eingerichtet, um sie über die Möglichkeiten einer Gasthörerschaft zu informieren. Als Gasthörer kann man ein Zertifikat bekommen, aber keine Leistungsprüfungen ablegen. Die normalerweise anfallenden Gebühren können aufgrund „wirtschaftlicher Härte“ erlassen werden. Am Dienstag, 22. September, 10 Uhr gibt es zudem eine Info-Veranstaltung zur Gasthörerschaft für Flüchtlinge. Das Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) wird Sprachkurse in Arabisch und Farsi anbieten. Auch das StuPa ist dabei, sich mit der Uni-Leitung zu koordinieren, was das Anbieten von Sprachkursen angeht.

Die Technische Universität hat das Programm „In(2)TU Berlin“ aufgelegt. Hier kann man wie bei der Gasthörerschaft querbeet Kurse besuchen. Allerdings sei das Programm doch eher mit dem Angebot für Schüler, dem „Studium ab 16“ vergleichbar: die Teilnahme ist kostenlos und es können Leistungen erbracht werden. Man müsse aber ebenso darüber nachdenken, was man mit den Flüchtlingen machen, deren Aufenthalt geklärt ist, denen aber dennoch die Voraussetzungen für die Aufnahme eines regulären Studiums fehlen (Sprache, Qualifikationen). Abraham van Veen, der Leiter des Studierendenservice, erinnert an das Instrument des Studienkollegs, das es schon seit Jahr und Tag gibt. In einer Art Vorstudium werden hier sprachliche und fachspezifische Defizite von internationalen Studierenden angegangen.

An der FU Berlin soll es erst am 30. September eine Entscheidung geben, welche Angebote Flüchtlingen gemacht werden. Zumindest ließ Uni-Präsident Alt am Rande einer Podiumsdiskussion des Tagesspiegels zum Thema „Asyl in Berlin“ schon mal verlauten, dass die FU mehr Sprachkurse anbieten wird.

Dies ist lediglich eine Momentaufnahme. Die Überlegungen an den Unis gehen weiter, welche Angebote noch gemacht werden könnten.


Weiterführende Links:

Infoveranstaltung zur Gasthörerschaft an der HU
Proramm In(2)TU Berlin
Studienkolleg an der TU


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Autor:
Steve

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