So wirst du Lebensmittelretter*in

ResQ Club
Foto: resQ Club

Mit ResQ Club Mahlzeiten retten – und Geld sparen!

82 Kilogramm: So viel schmeißt jeder von uns jährlich an Lebensmitteln in die Tonne. Es gibt inzwischen viele Initiativen, die dagegen vorgehen wollen. Eine davon ist die App “ResQ Club”. couchFM Reporterin Toni hat sie für uns getestet:

Das Restaurant des Scandic Hotels am Potsdamer Platz bietet jeden Tag die Reste ihres Lunch-Buffets an. Die App zeigt mir an, dass Mahlzeiten angeboten werden, bis wann ich bestellen muss und ab wann ich mein Essen abholen kann.

Bestellt und bezahlt wird über die App. Ich kann die Daten meiner Kreditkarte hinterlegen, oder ResQ Credits kaufen – die kann ich auch mit PayPal oder per Lastschrift bezahlen. Die Bestellbestätigung ist in der App hinterlegt. Bei der Abholung im Restaurant muss ich sie vorzeigen.

Im Restaurant des Scandic Hotels bekomme ich eine To-Go-Box und darf mich am Buffet bedienen. Es gibt Gulasch, Fisch, Beilagen, Salate und Nachtisch. Ich darf so viel nehmen, wie in die Box passt – also reichlich!
Im Restaurant essen darf ich allerdings nicht, ich muss es mit nach Hause nehmen oder unterwegs essen. Und: Denkt daran, selbst Besteck mitzunehmen.
Mein Mittagessen kostet mich 3,25€. Normalerweise zahlt man für das Buffet im Scandic Hotel 15,50€. Sie bieten jeden Tag ungefähr 15 Mahlzeiten über ResQ Club an, ein Großteil davon wird verkauft.

Das Scandic Hotel ist natürlich nur einer der Anbieter: In Berlin machen viele weitere Restaurants, Cafés und Bistros mit. Und es werden immer mehr. ResQ Club versucht im Moment das Angebot rund um die Friedrichstraße und den Ku’damm zu erweitern.


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GESPRÄCHSSTOFF

Die App ResQ Club

MealSaver, mit Sitz in Berlin-Neukölln, wurde 2016 gegründet. Im Mai 2017 hat sich das Start-Up mit dem Finnischen Anbieter ResQ Club zusammengeschlossen. In Berlin hat ResQ Club 20.000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer.
Im Gegensatz zu den gemeinnützigen Tafeln, verdient ResQ Club an der Lebensmittelrettung: Von jedem Verkauf bekommen sie einen Prozentsatz. Die App ist aber kostenlos.
Sie sind allerdings keine Konkurrenz zur Tafel, denn diese dürfen keine verarbeiteten Lebensmittel annehmen.

Weiterführende Links

Homepage ResQ Club

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Antonia Göhren

Autorin:
Toni