Rüfüs

Ruefues_Vicy
Musiknerd Vicy und Sänger Tyrone | Quelle: Victoria Oesterle

Rüfüs – mein Sommer

Die Jungs, wegen denen mein Herz Saltos kreist, nennen sich RÜFÜS, eine Band, die mir noch gar nicht so lange bekannt ist. Zu Unrecht. Ihre Musik besteht aus Elektropop, Indie und Dance.
Es geht um Tyrone Lindquist, Jon George und James Hunt, die am 12.10.2016 im Lido aufgetreten sind und mir glücklicherweise ab diesem Zeitpunkt den Kopf verdreht haben.

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MUSIKNERDS

VON VICY

Es fiel mir nicht schwer, zu glauben, abseits vom ungemütlichsten Ort zu sein, den man sich vorstellen kann: von Berlin, einer Stadt, der die Rauheit ins Gesicht geschrieben steht. Australische Stimmung statt Frost und Frust haben uns in wärmere Zeiten zurückversetzen lassen mitten im Lido in Berlin.

Ja, es hat funktioniert dank der funkelnden Lichter des Bühnenlichts und der Ausgelassenheit dieses Abends. Sommer statt Trübsal und Grau. Die einfache Zuschauerrolle wurde zur Herausforderung, von außen rein zu staunen und zu hören war kaum möglich, denn RÜFÜS haben die Musik mit uns teilen wollen. Es fiel selten leichter, einen Abend zu feiern, und einfach loszulassen und zu tanzen.

In Australien stürmten RÜFÜS schon mit ihrem zweiten Album Bloom den ersten Platz der Charts. Hier in kälteren Gefilden kennt man sie vielleicht aus der Werbung. Immer wieder zieht es sie in unsere Region, sie mögen es im schlecht gelaunten Berlin … denn Berlin kann mehr, auch für sie: Sie lieben die kreative Atmosphöre, die Leidenschaft in dieser Stadt und, dass es alle Arten von Kunst, Musik und Mode gibt. Sie finden auch die elektronische Musik in Berlin magnetisierend. Deshalb haben sie auch ihr neues Album „Bloom“ in Friedrichshain geschrieben.

Aber warum eigentlich „Bloom“? Die Faszination für Unterwasser und Unterwassertiere ist ihnen beim Schreiben der Songs aufgefallen. Sie haben dann nach Bildern von Quallen und Walen recherchiert und entdeckten, dass ein Schwarm von Quallen sich Bloom nennt. Außerdem mögen sie die Doppelbedeutung: Bloom steht einerseits für Wachsen und erwachsen Werden und andereseits steht es für die Unterwasserwelt.
Ihr neues Album ist nicht nur beeinflusst vom Nachtleben und dem Aussgehen hier, sondern auch andere eigene Erfahrungen prägen Bloom.

RÜFÜS haben sich inspirieren lassen von vielen Rockbands wie Falls und Casavians und elektronischen Künstlern wie Moderat und Trentemöller, mit denen sie zusammen augetreten sind. Sie haben auch selbst Bands gesehen und sich dadurch beeinflussen lassen. Dieses Album drückt vor allem ihre Zeit hier in Berlin aus und bedient viel elektronische Musik. Aber es enthält auch andere Erfahrungen, wie ihre Reisen durch die Welt und das Vermissen ihrer Familien, als sie unterwegs waren.

RÜFÜS, you were right! Ich kann von euch nicht genug bekommen.


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Autorin:
Vicy