Entstehungsgeschichte

[headline_border]2010 bis 2011[/headline_border]

Ein Radio von Studierenden für Studierende

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Im Frühjahr 2010 schrieb die Medienanstalt Berlin/Brandenburg (mabb) für alle Berliner und Brandenburger Universitäten und Hochschulen ein Radioprojekt mit dem Ziel aus, für die Sendestrecke 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf dem Kanal 88vier ein explizites Hochschulfenster zu installieren. Nach Rücksprache und mit aktiver Unterstützung durch die Dekanin Prof.Dr. J. von Blumenthal schrieb Prof. Dr. W. Mühl-Benninghaus mit Unterstützung des ehemaligen Hörfunkdirektors des SFB Prof. Dr. J. Wendland das Konzept eines Multichannel-Radios.

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Nachdem das Konzept den Zuschlag von der mabb erhielt, begannen Jens Wendland und Wolfgang Mühl-Benninghaus im WS 2010/11 im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit den ersten Interessenten zunächst allgemeine theoretische Grundlagen für ein Radioprogramm zu legen und anschließend über ein mögliches Konzept zur Gestaltung einer Radiostunde zu diskutieren. Im Ergebnis entstand das Konzept eines „Radios von Studierenden für Studierende“.

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Mühl-Benninghaus
Prof. Dr. Wolfgang
Mühl-Benninghaus

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Wendland
Jens Wendland

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Das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) übernahm die praktische Ausbildung der Studierenden gestaffelt auf vier Wochenendworkshops. Dafür stehen neben Mitarbeitern des MIZ auch Radiomacher und Spezialisten aus Berlin/Brandenburg zur Verfügung. Das Absolvieren dieses Ausbildungszyklus‘ von einführender Theorie und praktischer Ausbildung bildet bis heute die Grundlage für die Mitarbeit bei couchFM.

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Tim Bosse ist als Betreuer des Ausbildungsradios der Ansprechpartner für couchFM im MIZ. Sandra Weiß ist die Leiterin des MIZ-Babelsberg.

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MIZ_Tim

Tim Bosse

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Sandra Weiß

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[headline_border]2011 bis 2012[/headline_border]

Die ersten Sendestunden

Am 11. Mai 2011 wurde die erste Probesendung ausgestrahlt. Gleichzeitig wurden mit der Herausgeberstruktur die presserechtlichen Voraussetzungen für die Sendestunde geschaffen. Als erste Herausgeber wurden vom Präsidenten der Humboldt-Universität Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz die Professoren Mühl-Benninghaus und Wendland beauftragt.

Am 19. Oktober 2012 begann der reguläre Sendebetrieb jeweils freitags von 17.00 – 18.00 Uhr. Zeitlich parallel zu den ersten Sendungen wurde der Ausbildungszyklus Theorie an der Humboldt-Universität in Form eines Lehrauftrages und praktische Radioarbeit am MIZ wiederholt. Er ist in dieser Form in jedem Semester ein fester Bestandteil der überfachlichen Ausbildung am Institut Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, die von der III. Philosophischen Fakultät und seit April 2014 von der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät finanziert wird.

Darüber hinaus erhält in jedem Semester ein Berliner Radiomacher einen Lehrauftrag für die Programmbeobachtung. Sie dient dazu, den jeweiligen studentischen Akteuren eine kritische Reflexion jeder Sendung zu unterbreiten. Die Zielgruppe der Lehrveranstaltungen sind Studierende aller Fakultäten der Humboldt-Universität. Inzwischen hat sich der Teilnehmerkreis allerdings auf alle Berliner Universitäten und Hochschulen ausgeweitet.

[headline_border]2012 bis 2013[/headline_border]

Herausbildung einer festen Programmstruktur

Im Ergebnis laufender Diskussionen zwischen den Studierenden, mit den Herausgebern und externen Radiomachern bildete sich 2012 für die Freitagssendungen eine relativ feste Programmstruktur heraus.

Das Magazin setzt sich seit dieser Zeit aus Beiträgen der Wort- und Musikredaktion zusammen, die unter den Titeln: Unidschungel, Gesprächsstoff, Hörkunst, Kulturkomapass, Musiknerds und musikalisches Perlentauchen wieder erkennbar sind. Die jeweiligen Beiträge werden von den Studierenden meist über einen längeren Zeitraum selbst erstellt und in Absprache mit den Redaktionsleitern und dem jeweiligen CvD produziert. Die Moderatoren der Sendung wechseln in regelmäßigen Abständen.

couchFM geht online

Im zweiten Schritt entstand 2012/13 eine eigene Web-Site, die seit 2014 unter www.couchfm.de erreichbar ist. Auf ihr sind neben Zusatzthemen auch alle bisher ausgestrahlten Sendungen zum Streamen bereitgestellt. Darüber hinaus ist couchFM auf Facebook (https.//www.facebook.com/CouchFM), twitter (https://twitter.com/CouchFM), soundcloud (https://soundcloud.com/couchfm) und youtube (https://www.youtube.com/CouchFM) präsent. Auf diese Weise wurde zum einen die Kommunikation zwischen den Studierenden erleichtert (vor allem über Facebook) als auch die Präsenz des Radios im digitalen Raum sichergestellt.

Um die erhebliche organisatorische Arbeit zu unterstützen, schrieb das MIZ 2012 zwei Stellen aus, die zunächst von den Studierenden für ein halbes Jahr nach Abstimmung von der Vollversammlung der Redaktion vorgeschlagen wurden. Aus organisatorischen Gründen und zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Arbeit werden die Stellen seit 2014 für jeweils ein Jahr vergeben.

[headline_border]seit 2013[/headline_border]

Weitere Sendestunden, neue Formate

Infolge der hohen professionellen Standards von couchFM stellte die mabb 2013 im dritten Schritt montags von 17.00 bis 18.00 Uhr eine zweite Sendestunde auf der Frequenz 88vier zur Verfügung. In dieser Zeit laufen nach längeren Diskussionen zwischen den Studierenden und mit den Herausgebern einstündig entweder Studentenfutter, ein Wissens- und/oder Wissenschafts-Talk oder Klangkompott, eine DJ-Sendung nach bestimmten musikalischen Themen.

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Die Sendung Studentenfutter wird im MIZ-Babelsberg crossmedial produziert. Die Fernsehausgaben laufen regelmäßig auf Alex TV. Mit diesem Schritt ist die Multichannelstrategie der Planungsphase zu einem vorläufigen Abschluss gekommen. Im Ergebnis existieren aktuell vier relativ selbstständig arbeitende Redaktionen; Die Wort-, die Musik-, die online und die Videoredaktion.

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Da die dritte Philosophische Fakultät bzw. die Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät für couchFM seit Anfang des Jahres eine studentische Hilfskraft finanziert, wird im Oktober eine weitere studentische Stelle vom MIZ ausgeschrieben, die vor allem die inhaltliche Arbeit der Redaktionen unterstützen soll. Im November 2014 ist geplant, dass nach einer ersten erfolgreichen  Live-Sendung couchFM mehrere Stunden live im Äther zu hören ist. Diese sehr anspruchsvolle Herausforderung soll vor allem den Ausbildungscharakter des gesamten Projektes unterstreichen.

Im Sommer 2014 bat Prof. Dr. Jens Wendland den Präsidenten der Humboldt Universität aus Altersgründen um seine Entbindung als Herausgeber. Nach Rücksprache mit der Intendanz des RBB durch Prof. Mühl-Benninghaus wird dem Präsidium der Universität auch in Absprache mit den Studierenden vorgeschlagen, zum Oktober Hermann Meyerhoff  (Aktueller Tisch rbb) zum Mitherausgeber zu berufen. Der Kandidat hat in der Vergangenheit die Studierenden schon mehrfach in organisatorischen Fragen beraten und im vergangenen Semester die theoretische Einführung von J. Wendland übernommen.

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Neben der Finanzierung durch die Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät bzw. eine ihre Vorläuferinnen der III. Philosophischen Fakultät, die ausschließlich der Dekanin zu danken ist und Mitteln des Instituts für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin hat sich auch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft couchFM finanziell unterstützt. Mit deren Geld konnten neben laufenden Ausgaben u.a. einige Radiowochenenden, die der Selbstverständigung und der Zukunftssicherung des Radios dienten als auch die Plakataktion 2013 bezahlt werden.

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couchFM ist gegenwärtig das einzige Berliner Campusradio in Berlin/Brandenburg, das regelmäßig wöchentlich sendet. Der Zuspruch, den das Radio von Seiten der Studierenden aktuell erfährt, wird u.a. daran deutlich, dass allein im WS 2013/14 sich 80 Studierende an der theoretischen und praktischen Ausbildung teilnahmen und etwa 40 anschließend in die einzelnen Redaktionen mitarbeiten.

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Seit dem Wintersemester 2014/15 ist neben Prof. Dr. Wolfgang Mühl-Benninghaus Hermann Meyerhoff der Herausgeber von couchFM. Er führt die neuen Radiomacher in die Welt des Radios ein und leitet das Seminar.

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Hermann Meyerhoff

Hermann Meyerhoff

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