Queer Music

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Vom Mainstream zum Underground – und zurück

Queere Musik ist kein neues Phänomen. In den 70er Jahren war queere Musik mit David Bowie und Boy George sogar ziemlich mainstreamtauglich. Ende der 70er Jahre wurde die queere Musik in den Untergrund gedrängt und entwickelte sich als eine Subkultur weiter. Als solche – und als politischen Aktivismus – findet man queere Musik in der Punkbewegung der 80er Jahre. Doch damit hatte die Geschichte der queeren Musik gerade erst begonnen.

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Jetzt anhören:
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VON Helena
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1985 wurde in der Gay Community in Toronto ein (Musik-)Magazin namens „JDs“ gegründet. Erstmals bot sich so eine öffentliche Kulturplattform für queere Menschen. Es entstand die sogenannte „Queercore“-Bewegung, die auch international queere Communities dazu ermunterte queere Publikationen zu veröffentlichen und politisch aktiv zu werden.

Um Washington herum entstand wenig später eine weitere Bewegung, die der „Riot Grrrls“. Im Gegensatz zum „Queercore“, der sich hauptsächlich mit Homosexualität befasste, beschäftigten sich die „Riot Grrrls“ mit feministischen Anliegen und wollten Frauen einen Platz in der Punkszene ermöglichen. Auch diese Bewegung wurde international bekannt und brachte Künstler hervor wie „Bikini Kill“ oder „Mekka Normal“.

Die Bewegungen ebbten im neuen Jahrtausend ab und beide Strömungen taten sich zusammen. Die politischen Anliegen verschmolzen, musikalische Grenzen verschwanden und die heutige Auslegung von queerer Musik war geboren. Sie ist nicht mehr an bestimmte Musikstile gebunden. Seitdem floriert queere Musik erst in den großen Städten New York, Toronto und San Francisco, dann langsam auch in Europa und hier vor allem in Berlin. Heute ist queere Musik wieder im Mainstream angekommen. Austra, Frank Ocean, oder auch Azelia Banks bekennen sich zu ihrer Queerness und feiern mit ihrer Musik große Erfolge.

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couchFM-Redakteurin Helena hat mit Verena Spilker, die einen Blog namens „transnational-queer-underground.net“ betreibt, über die queere Musikszene in Berlin gesprochen.

 


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Autorin:
Helena

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