Playlist zum Magazin vom 9.10.2015

The Cat Empire – Wolves

Single: VÖ 09.10.2015

Die australische Band THE CAT EMPIRE, die es mittlerweile schon über ein Jahrzehnt gibt, war schon immer für ihren bunten und internationalen Sound mit vielen Genre-Referenzen bekannt. Das gilt auch für „Wolves“, ein gewohnt lebhaftes Stück, auf dem man viele Ska- und Jazz-Anklänge findet, aber auch rasante Trommelwirbel und Bläser-Arrangements.  Natürlich fehlt auch der für die Gruppe charakteristische und energetische Gesang von Felix Riebl und Harry J. Angus nicht. Kaum eine andere Band verkörpert Spielfreude mehr

Good-To-Know: THE CAT EMPIRE spielen am 17.10. im Huxleys


Leo Kalyan – Get Your Love

Single: VÖ: 23.10.2015

Mit seiner Ende Juli veröffentlichten EP „Silver Linings“ konnte LEO KALYAN europaweit einige Aufmerksamkeit gewinnen und legt nun mit einer neuen, großartigen Single nach. „Get Your Love“ ist wie auch die EP (auf der dieser Track jedoch nicht enthalten ist) ein vielfältiger Song  zwischen Downtempo House, gefühlvollem Future R&B und prickelnden Electronica.


The Smokkings – Cheatin

Album: EP 2015 (VÖ: 01.10.2015)

Da wo die beiden Gründungsmitglieder Michael Böhme und Johnethen Fuchs bisher schon mit brechenden Gitarrenriffs und einprägsamen Melodien überzeugen konnten, kommen jetzt jazzig-zappelnde Grooves bis treibende Elektrobeats und wummernd mantrische bis virtuose Basslines hinzu. Dafür haben sie sich zwei neue Mitstreiter ins Boot geholt: Christopher Leisinger und Damian Krebs komplettieren die Band THE SMOKKINGS und ermöglichen es ihr sich neu zu erfinden. Es resultiert ein erwachsener, abwechslungsreicher Sound, der deutlich zeigt, dass dieses Quartett sich nicht auf Indie oder Rock reduzieren lässt, sondern mit voller Energie ihren ganz eigenen musikalischen Weg geht.


Allison Weiss – Who We Are

Album: New Love (VÖ: 03.10.2015)

Spätestens seit ihrem Album „Say What You Mean“ gilt ALLISON WEISS nicht nur als große Hoffnung einer neuen Generation von Singer/Songwritern, sondern durch ihren offenen Umgang mit ihrer eigenen Sexualität auch als eine der musikalischen Galionsfiguren für die queere Community in den USA. Mit „New Love“ wurde jetzt ihr drittes Album veröffentlicht,, auf dem Weiss ihre um akustischen Pop-Punk gestrickte Komfortzone verlässt und ihren Horizont in Richtung Synthie-Pop und flächigen Indierock erweitert – mit genug Drive und Herz, um Anhängern von Künstlern wie Waxahatchee oder Amanda Palmer ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.


Georgia – Kombine

Album: Georgia (VÖ: 07.08.2015)

Manchmal finden Künstler ihre Inspirationen auch in einem Taxi. Die junge Londonerin GEORGIA  hörte eines Nachts im Kassetten Radio eines Taxifahrers pakistanische Qawwali Musik und baute dieses exotische Sample in ihren neue Single “Kombine” ein. Zu der Mischung aus Hip Hop (Missy Elliott genießt bei Georgia Idol-Status) und straßentauglicher Düsternis packte sie in “Kombine”  noch eine feine Melodie und fertig war der schmissige Ohrwurm. Dem freundlichen Taxifahrer, der GEORGIA sein Mixtape abtrat, schulden wir alle jetzt schon was.


Fettes Brot – K.L.A.R.O

Album: Teenager vom Mars (VÖ: 04.09.2015)

Bereits seit 1992 machen König Boris, Dr. Renz und Schiffmeister gemeinsam feinsten Hip-Hop. Erstmal fielen sie der breiten Masse 1996 mit ihren Songs “Nordish bei Nature” und “Jein” auf. Seitdem haben die drei Jungs aus Hamburg bereits 8 Alben veröffentlicht. Das letzte, Teenager vom Mars, erschien Anfang September. Auf dem machen sie wie gewohnt qualitativ hochwertigen Sprechgesang mit Texten, über die der Hörer erstmal nachdenken muss. Wer sie live sehen möchte, sollte aufmerksam sein: Die Hamburger treten auch gerne unter kurios bis lustigen Namen auf, wie z.B. als Fake-Band D.O.C.H. oder Sven Sven und Sven bzw. Bette Frost.


Halsey – Colors

Album: Badlands (VÖ: 28.08.2015)

Halsey als Nachfolgerin von Ellie Goulding zu bezeichnen, könnte durchaus angemessen sein. Denn ihr Electro-Pop und ihre Stimme erinnern an die UK-Größe. Dennoch ist die Sängerin Halsey ein völlig anderes Kapitel, macht sie doch auch Electro-Pop, aber mit einer wesentlich düstereren Konnotation. Seit 2014 steht die junge Künstlerin bei Astralwerks unter Vertrag und veröffentlichte dort 2014 ihre erste EP. Besonders der Song “Ghost” daraus bekam viel Aufmerksamkeit: Halsey, die sich selbst als tri-bi, also bi-racial, bi-sexuell und bi-polar, bezeichnet, war im Video in Japan in intimen Situationen mit einer jungen Asiatin zu sehen. Auch ohne das auffällige Video ist Halsey’s Debütalbum “Badlands” ein Album für das Rampenlicht: Die Sängerin überzeugt mit Electro-Pop-Songs von düster wie “Castle” zu zuckersüß-poppig wie in dem Song “Roman Holiday”.