Playlist zum Magazin vom 26.06.2015

Wolfman – Overboard

Album: Suave Still (VO: 23.10.2015)

overboard_single_1440itunesWolfman brachten 2013 ihr Debütalbum „Unified“ heraus und wurden gleich danach von M4Music zu den hoffnungsvollsten Newcomern gewählt. Natürlich zu Recht! In den letzten Jahren unterstützte das Züricher Indie-Pop Duo z.B. Hercules & Love Affair, HAIM und Connan Mockasin bei deren Auftritten in ganz Europa. Vom zweiten Album „Suave Still“ wird uns ein vielversprechender Vorgeschmack serviert: Die erste Single “Overboard“ balanciert zwischen traumwandelnden Chorgesängen, groovenden Soundcollagen und der fast schon spielend-kindlichen Stimme der Sängerin Katerina Stoykova. Wenn ihr nach einer langen Party heim lauft, ist Overboard der perfekte Soundtrack: Das Tänzelnde zum Wachbleiben, das Sphärische zum Sonnenaufgang.


Agent Fresco – See Hell

Album: Destrier (VO: 07.08.2015)

Island! Das Land besteht musikalisch nicht nur aus schwelgenden Gesängen à la Björk und Sigur Rós, sondern hat auch sehr viel wallenden Alternative-Rock zu bieten. Zum Beispiel mit Agent Fresco: „See Hell“ heißt die zweite Single des zweiten Albums und verspricht schon durch den Namen einen Reise in die Welt der eher negativen Emotionen. Inspiriert wurde Sänger Arnor Dan Arnarson anscheinend durch das Gefühl der grenzenlosen Wut und darauffolgenden Rache – und deren Konsequenzen. Das Video ist dementsprechend leicht verstörend, eindrucksvoll und ziemlich arty: ein halbnackter Mann bewegt sich zwischen Duschen, Tanzen und Sich-selbst-mit-Farbe-übergießen. Lieber nicht zu Hause nachmachen, aber ruhig öfters schauen.
Good to know: Im September spielen Agent Fesco in Berlin (24.9., Privatclub) und Hamburg (25.9., Reeperbahn Festival).


Albert Hammond Jr. – Born Slippy

Album: Momentary Masters (31.07.2015)

The-Strokes’-Albert-Hammond-Jr.-Announces-Release-of-New-Solo-Project-and-Shares-First-Track-Born-Slippy-300x300Albert Hammond Jr. ist der Gitarrist der Strokes, parallel aber auch Solo unterwegs. Die Einflüsse der Band (die er als “seine Identität” bezeichnet) sind aber kaum zu überhören: “Born Slippery” prahlt mit energischen Gitarrenriffs und Déjà-Vus der 80s, so wie auch das letzte Strokes Album “Comedown Machine”. Ach, das ist ja auch schon 2013 rausgekommen und Liveauftritte sind bekanntlich Rarität. Bleibt also genug Zeit für Alberts dritte Soloalbum “Momentary Masters” und der Auseinandersetzung mit komplexen Themen. Das Album beschäftigt sich nämlich mit „the mentality of holy shit when you think about it we’re just tiny specs in the universe”, so Albert in einem Interview mit Noisey. Es ist übrigens sein erstes Album, was nicht über das Label von Bandkollege Julian Casablancas veröffentlicht wird. Es ginge ihm nämlich um Selbstverwirklichung, aber keine Sorge!, um the Strokes stünde es gut!


Manou – Sadie

EP: Venice Beach (VÖ: 06.07.2015)

ManouSophia Manou ist zarte 18 Jahre alt und sieht aus wie ein Model. Ihre Songs hören sich aber nach jemandem an, der schon enorm viel Ahnung von guter Popmusik hat. Aber hey, das ist ja eine vielversprechende Kombination – nehmen wir doch mal Lorde (mit der Manou übringes manchmal verglichen wird)! Manous Mischung aus Elektro, R’n’B und Pop ist wunderschön, ihre Stimme weich und fließend. Ihr Produzent P*nut hat auch mit Amy Winehouse, Foxes und Faithless zusammengearbeitet. Bei all den positive Eigenschaften kein Wunder, dass die Halbbritin aus Düsseldorf von internationaler Presse wie The Guardian und NME gelobt wird. Wir schließen uns dem nur allzu gerne an!


Yukon Blonde – Como

Album: On Blonde (VÖ: 10.07.2015)

Como_coverSchon fast 10 Jahre sind seit ihrer Gründung vergangen, in Kanada kennt man das Quartett aus Vancouver gut. Hier in Europa sind sie noch wahre Newcomer, obwohl auch schon das mittlerweile dritte Album “On Blonde” erscheint. In der erste Single “Como” verschmelzen kraftvollen Bässe mit sanften Synthies und psychedelischen Gitarreneffekten und einer Prise guter Sommerlaune (ja, und das von Kanadiern!). Man möchte dazu einfach in einem hippen Strandcafé sitzen und Smoothies aus exotischen Früchten genießen. Sie singen “come home with me tonight” – dieser Einladung des Songs können wir wohl nicht widerstehen.


Disaster in the Universe – Jaws Shut Like Closing Doors

Album: Coconut Message (VÖ 17.07.2015)

Jaws_cover_(digital__rgb_color)_smallWenn man für sein Debütalbum mit Star-Produzenten wie Peter Mayer zusammenarbeitet, der für einige Hits von Empire of the Sun, The Killers oder Sia verantwortlich war, dann ist gewiss, dass der große Erfolg nicht lange auf sich warten lässt. Disaster of the Universe werden momentan in Norwegen als die Newcomerband des Jahres gefeiert. Die sechsköpfige Band mit ihren dynamischen tanzbaren Songs live zu erleben muss auf jedenfall ein Spektaktel sein.
Good-To-Know: DISTASTER IN THE UNIVERSE spielen am 29.06. im about blank, Berlin


Cayucas – Mooney Eyed Walrus

Album: Dancing at the Blue Lagoon (VÖ: 19.06.2015)

dancing-coverEinfach die Augen schließen und genießen, das kann man mit dem Songs von Cayucas. Sie nehmen uns mit in die Welt vom sonnenverwöhnten Kalifornien und lassen uns in Gedanken am Venice Beach cruisen, die Surfer im Meer beobachten oder auch wie der Albumtitel sagt  “Dancing in the Blue Lagoon”. Auch wenn die Zwillingsbrüder Ben und Zach Yudin mittlerweile in L.A. leben, können sie Herkunft kaum leugnen und präsentieren nach ihrem ersten Klassiker “Big Food” wunderbare neue Musik, eine Mischung aus Beach Boys und Vampire Weekend.
Good-To-Know: CAYUCAS spielen am 22.09.2015 im Privatclub


Mafia Clows- I Wanna Luv Ya (ft. Sean Kingston) Deep House Radio Remix

Single (VÖ 10.07.2015)

Mafia ClownsManege frei für die durchgedrehten Mafia Clowns, die uns mit ihren Sound die Ohren durchblasen und mit ihren Show begeistern. Jeder für sich aus dem  DJ- und Produzenten Trio (DJ und  Drummer „Zeus“, DJ “Sammy“  und Singer-Songwriter Sedat „The Harlekin“) hat bereits umfangreiche Erfahrungen im Musikbusiness gesammelt und sich weltweit mit internationalen Top Acts die Bühne geteilt – das volle Programm.
Für den Song “I wanna luv ya” haben sie sich prominente Unterstützung geholt. Der Feature-Artist ist kein geringerer als US-Superstar Sean Kingston, der schon mit seinen Welthits „Beautiful Girls“ und „Eenie Meenie“ die Welt erobert hat. Laut ihrer Facebook-Seite leben sie in “Psyberspace”, wenn dort tatsächlich so viele Frauen die ganze Zeit mit ihrem Hinterteil wackeln wie im Musikvideo, dann muss das für Männer das reinste Paradies sein.


Ivan & The Parazol – I Won’t make it all alone

Album: Mode Bizarre (VÖ: 24.07.2015)

modebizarreEndlich haben wir den perfekten Song gefunden, den man faulen Kommilitonen bei Gruppenarbeiten mit einem Augenzwinkern schicken kann! Und wenn denen “I Won’t Make It All Alone” so gut gefällt wie uns, dann kann man natürlich noch ein paar Besserwisser-Infos keck aus dem Ärmel schütteln: Ivan & The Parazol sind eine Indie-Rock Band aus Budapest. Dort haben sie sich 2010 an einer privaten Musikschule kennengelernt und machen seitdem sehr eingängige Rockmusik mit starken Gitarrenriffs, die sofort ins Ohr gehen. Ist irgendwie ein bisschen Garage Rock, ein bisschen Rock’n’Roll, ein bisschen Indie und zeigt insgesamt, dass Rock wirklich nie aus der Mode kommt!