Playlist zum Magazin vom 23.10.2015

Canvas – Another Time

Das Brüderpaar Andreas und Robin Schulz – nicht zu verwechseln mit dem deutschen Robin Schulz – steckt hinter der Band Canvas. Mit “Another Time” legen die Stockholmer nach “You & Me” nun eine zum Herbst passende zweite Single nach. Canvas kommen ursprünglich aus der skandinavischen Hardcore- und Skaterszene, klingen inzwischen aber nach Soul-infiltriertem Elektro mit verspielten Keys, tiefen Bässen und antreibenden Grooves. Für Ende dieses Jahres haben sie ihre Debüt-EP angekündigt.


Herrenmagazin – Halbes Herz


Album: Sippenhaft (08. 06. 2015)
Mit “Halbes Herz” veröffentlicht die Hamburger Band Herrenmagazin die zweite Single aus dem im August erschienenen Album Sippenhaft. Das Album wurde bereits häufig als das bisher persönlichste der Band bezeichnet, nicht zuletzt weil sich Herrenmagazin darauf mit ihren Wurzeln als Mensch, Musiker und Individuum konfrontieren. Sippenhaft handelt vor allem vom Seitenwechsel, den wir vollziehen, sobald wir realisieren, zur ursprünglich abgelehnten Generation der Eltern zu gehören. Die vierköpfige Indie-Rock-Band geht ab Ende Oktober auf ausgedehnte Tour. Auch in Berlin sind sie am 5. November live zu erleben

GOOD-TO-KNOW: Herrenmagazin spielen am 5.11. in Berlin, Bi Nuu


Newton Faulkner – Get Free


Album: Human Love (VÖ: 20.11.15)
Human Love ist bereits das fünfte Studioalbum des Briten Newton Faulkner. Die erste Single “Get Free” bietet einen Vorgeschmack auf das neue Album. “Get Free” ist eine sehnsuchtsvolle Lobeshymne auf die Freiheit, verweist im Text aber auch auf die Einschränkungen dieser. Mit Human Love löst sich Newton Faulkner endgültig von seinem Image als britischer Jack Johnson, und zeigt mit rasenden Drums, afrikanischer Percussion, skandierten Refrains, atmosphärischen Zwischenspielen und imposante Hooks, dass er noch viel mehr ist, als wofür er jahrelang gehandelt wurde.


TriXstar – Believe


Single: Believe (15.10.2015)
Eine weitere Single der Liebes-Terroristen, wie sich TriXstar selbst nennen. Bei TriXstar handelt es sich um eine iranischstammige Sängerin, die feinste Reggae- und Dancehall-Songs macht. Gebürtig aus Dortmund begann TriXstar zuerst mit Hiphop, allerdings wurde ihr das Dissen und die Gewalt zuviel. Nachdem sie zu DnB und Jungle gerappt hatte, kam sie zu Reggae und blieb dann dort. Weil es eben einfach schöner ist, über die positiven Dinge des Lebens zu singen und positive Vibes zu vermitteln. 2013 kam ihre erste kostenlose EP auf den Markt. Mit “Believe” ist in diesem Jahr bereits eine zweite Single erschienen, nur das Debütalbum lässt noch auf sich warten.

Video:


Bad Bad Hats – Psychic Reader


Album: Kitsune Maison 17 “The World Wide Issue”
Bad Bad Hats – das sind Kerry Alexander, Chris Hoge und Noah Boswell. Die Sängerin Kerry hat ihre Demoaufnahmen früher in der Dusche ihrer Mutter gemacht. Die Nächte verbrachte sie damit, bei Open-Mic-Veranstaltungen Coversongs aus den 90ern zu singen, bis sie gemeinsam mit zwei Freundinnen im College die Band Bad Bad Hats gründete. Vier Jahre besteht die Frauen-Band nun schon. Wie viel seither passiert ist, belegen sie mit ihrer Single “Psychic Reader”.


Captain Capa – Mirage


Single: Mirage (08.10.2015)
Neues Jahr, neue Ziele könnte das Motto von Captain Capa für das Jahr 2015 sein. Nach ihrem letzten Longplayer “Foxes” (2013) veränderte sich die Bandkombination. Der vorherige Mitbegründer Maik Biermann stieg aus und Marko Pilzecker (vormals Supershirt) ergänzt gemeinsam mit Mario Saegling das Lineup. Zusammen mit dem verbleibenden Gründungsmitglied Hannes Naumann begannen die drei an neuen Stücken zu werkeln. Bereits im Mai 2015 erschien die erste EP “Death of Hydro” der drei. Das Stück “Vipera” kündigte bereits den veränderten Sound von Captain Capa an. Dark und gloomy, aber durch die Synthesizer stark an oldschool Videospiel-Soundtracks erinnernd. Die zweite gemeinsame Single “Mirage” bleibt der Linie treu, auch wenn sie wesentlich bunter und poppiger daherkommt. Ein bisschen wie Hello-Kitty-Lollipop meets 80er-Electro. Wir sind gespannt auf die erste LP des neuen Captain Capa.


Jain – Come


EP: Hope (21.06.2015)
Die noch eher unbekanntere Künstlerin “Jain” startet diese Jahr mit ihrer EP “Hope” durch. Die französische Singer-Songwriterin schafft es in ihrer vier Lieder starken Debüt-EP elektronische Elemente der europäischen Musik geschickt mit anderen Einflüssen wie dem Soul oder orientalischer Musik zu verschmelzen. Auf den ersten Höreindruck etwas verwunderlich, verwandeln sich ihre Songs beim tieferen Eintauchen in ein angenehm neues Hörvergnügen. Das ihre Musik so vielseitig ist, kommt nicht von ungefähr: Mit ihrem Vater zog sie bereits in jungen Jahren durch die Welt und wohnte in Europa, Afrika und auch im mittleren Osten. Eine Erfahrung, die sie jetzt in ihre Songs mit einbringen kann.


Kita Alexander – Go My Own Way


Album:
Viel weiß man noch nicht, über die 19-jährige Australierin Kita Alexander. Wie aus dem nichts tauchte ihr Song “My Own Way” in den australischen Radio-Stationen auf und wurde sofort begeistert angenommen. Bei ihren ersten Radio-Interviews ließ sie sich aber doch ein paar Geheimnisse entlocken: Die 1,90m große Power-Frau surft in ihrer Freizeit gerne, ist aber kein Pro. Und arbeitet an ihrem Debütalbum. Bis dahin genießen wir die Remix-Version auf dem Kitsune Maison-Album.
Video:


Adele – Hello


Album: 25 (VÖ: 20.11.15)
Viel zu lange gab es von der britischen Powerstimme nichts Neues mehr. Angekündigt war bis auf einen kurzen, am 18. Oktober veröffentlichten, geheimnisvollen Teaser auch nichts. Umso überraschender war die Veröffentlichung ihrer Single “Hello” und die Ankündigung ihres dritten Studioalbums 25 für den 20. November. Mit ihrem zweiten Album 21 stellte Adele gleich reihenweise pophistorische Rekorde auf: es war das meist verkaufte Album 2011 und 2012, wurde mit Grammys, Brit Awards, Echos und Mehrfach-Platin ausgezeichnet. In mehr als 25 Ländern stand Adele auf Platz 1 der Musikcharts und verkaufte so weit mehr als 30 Millionen Einheiten. Es bleibt abzuwarten, inwieweit Adele mit ihrem neuen Studioalbum an diesen Erfolg anknüpfen kann. “Hello” verspricht jedoch schon ein Album, das sich hinter seinen Vorgängern nicht verstecken muss.



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Autorinnen:
Anna Christina
und
Leonie

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