Playlist zum Magazin vom 08.07.2016

Dena – Lights, Camera, Action

EP: Trust (Vö: 02.09.2016)

DenaVom kurzlebigen und dynamischen Alltag Berlins, hat die Bulgarin Dena mit  Ihrem selbst geschriebenem und co-produzierten Titel “Lights, Camera, Action” einen “cineastischen” Blick auf das Leben entworfen. Durch Ihre Einsicht, dass im Leben viel mit dem kurzen Moment des „Sich-Präsentierens“ zusammenhängen würde und so manches wie im Film sei, wo auch gecastet wird bevor mitgespielt werden darf, fasste Sie den Entschluss die Perspektive zu wechseln:
Im Song wird Sie zur Regisseurin um “Den Einen” zu casten.


Touche Amore – Palm Dreams

Album: Stage Four (Vö: 16.09.2016)

Touche AmoreDie in Burbank, Kalifornien gegründete Posthardcore-Band “Touche Amore” schließt mit dem vierten Album “Stage Four” an 3 Alben und mehrere EP’s an, für die ein treibender, dynamischer Klang und kraftvolle, direkte Melodien, gekoppelt mit leidenschaftlichen Vocals, charakteristisch ist.
Die Band um Leadsinger Jeremy Bolm, die Gitarristen Nick Steinhardt und Clayton Stevens, Bassist Tyler Kirby, und Drummer Elliot Babin knüpfen auf “Stage Four” an eine immer größere Popularität an, indem das Album über das größere Label “Epitaph” veröffentlicht wird. Neuland für die Truppe, die sonst eher auf kleinen Punklabels anzutreffen war.


Eric Copeland – Rip It

Album: Black Bubblegum (Vö: 08.07.2016)

Eric CopelandDer in Palma de Mallorca lebende Eric Copeland entfernt sich mehr und mehr dem Psychedelic-Dub-Sound früherer Tage und öffnet sich auf dem neuen Werk der Welt des sonderbaren und wunderlichen Pops. Vielleicht auch deshalb stellt “Black Bubblegum” eine deutliche Zäsur in Copelands Schaffen dar, von der man sich mit dem Titel “Rip it”  überzeugen lassen kann.


Snoop Dogg – Oh Na Na (feat. Wiz Khalifa)

Album: Coolaid (Vö: 01.07.2016)

Snoop Dogg„Gangsta rap is back”, verkündete Snoop Dogg erst kürzlich in der Tonight Show von Jimmy Kimmel und ließ Fans damit aufhorchen. Denn über die letzten Jahre hatte sich der Doggfather unter Pseudonymen wie Snoop Lion oder Snoopzilla immer wieder anderen Genres wie Reggae oder Funk zugewandt.
Als Multi-Platin-Künstler, Schauspieler und Ikone der Unterhaltungsindustrie kann die künstlerische Probierwiese und Selbstentfaltung zwar bereichernd sein, auf seinem neuesten Album geht Snoop Dogg jedoch zurück zu seinen Wurzeln.
Wem das jetzt zu sehr nach Hip-Hop Klischee klingt, der wird die aktuellen musikalischen Einflüsse wahrscheinlich umso mehr zu schätzen wissen, “Oh Na Na” featured immerhin auch den etwas Jüngeren Wiz Khalifa.


Casper – Lang Lebe der Tod (feat. Blixa Bargeld, Dagobert & Sizarr)

Album: “Lang lebe der Tod” (Vö: 23.09.2016)

CasperDer Berliner Rapper Casper hat spätestens seit den zuverlässig ausverkauften “Castivals” seine Unnereichbarkeit am Verkaufshimmel der deutschen Musik festgesetzt. Die Entwicklung des ehemals harten Rappers bei Selfmade Records hin zur Stadion-Musik mit Major Label Vertrag hat Casper nicht davon abgehalten, innovative Musik zu machen. Als maskiertes Mitglied der GLOOMY BOYZ hat er sich dieses Jahr sogar schon als Cloudrapper versucht und Reichtum und Drogen besungen und sein nächstes Album Lang Lebe der Tod scheint in eine ganz neue Richtung zu gehen. Bereits auf der gleichnamigen Single sind mit SIZARR, DAGOBERT und BLIXA BARGELD alle versammelt, die derzeit vielversprechende Musik machen und gemeinsam machen sie den Industrial-Sound unvergleichlich. Wirklich falsch machen kann Casper ja nichts, also kann man sich auch auf diese neue Entwicklung freuen.


William’s Orbit – Schizophrenic Games

 Album: Once (VÖ: 06.05.2016)

Albumcover von "Once"Über WILLIAM’S ORBIT haben wir einiges zu berichten. Daher hat sich unser Musiknerd Christina ausführlicher mit dieser Band aus der Oberpfalz in Bayern beschäftigt. Den entsprechenden Beitrag könnt ihr hier lesen und anhören.

 
 


Von Wegen Lisbeth – Bitch

Album: Grande (Vö: 15.07.2016)

Von wegen LisbethDie Berliner Indie-Pop Band scheint mit ihrer Musik 10 Jahre zu spät zu kommen. Vorbei ist eigentlich die Zeit der unbeschwerten Gitarrenmusik und lustig-melancholischer Texte, doch VON WEGEN LISBETH schafft es mit einem innovativen Klangbild und klugen Texten, die man sogar noch mitsingen kann, ihre Verspätung vergessen zu lassen. Es geht um alles Nebensächliche im Leben von jungen Menschen in Berlin und jede besungene Trivialität wird augeglichen durch messerscharfe Beobachtungen. Um auch neu zu klingen wird auch mal mit dem Regenbogenachttästler nachgeholfen, der sonst Kindern das Musizieren näherbringen soll. VON WEGEN LISBETH verbindet das alles aber so charmant und spielt live mit selten gesehener Energie, sodass man sie einfach nur mögen kann.


Róisín Murphy – Whatever

Album: Take Her Up To Monto (Vö: 08.07.2016)

MurphyDie irische Sängerin Róisín Marie Murphy feierte mit dem Duo MOLOKO erste Erfolge und versuchte sich danach an Solo-Projekten. Zwei Alben brachte sie heraus und zog sich dann nach der Geburt ihres Kindes von der Musik zurück. Nun ist sie aber wieder zurück und nach dem Comeback-Album 2015 war direkt noch so viel Material übrig, dass jetzt Take Her Up To Monto erscheint.  Murphy vereint von Disco-Phantasien bis zu schwarzem Kabaret alles, was noch irgendwie ins Genre Pop passt und so vielfältig kommt auch WHATEVER daher. Neben der Musik betätigt sich Murphy inzwischen auch als Filmemacherin und dreht ihre Musik-Videos selbst.


Ladyhawke – A Love Song

Album: Wild Things (Vö: 03.06.2016)

LadyhawkeHinter der neuseeländischen Sängerin LADYHAWKE verbirgt sich die Synthie-Pop-Künstlerin Phillipa „Pip“ Brown. Ihr Debütalbum Ladyhawke erschien bereits 2008 und seitdem hat die Künstlerin diverse Preise von 6 New Zealand Music Awards bis zu den ARIA-Awards gewonnen. Für ihr neustes Album Wild Things hat sie sich drei Jahre Zeit gelassen und als Ergebnis ein gereifteres Musikalbum mit sympathischen 80er-Jahre Anleihen geliefert.