Playlist zum Magazin am 12.08.2016

SAUROPOD – You And Me Should Leave Togehter

Album: Roaring at the Storm (VÖ: 16.09.2016)

Sauropod Single Cover You And Me Should Leave Together-page-001_315x315Da haben die norwegischen Newcomer wirklich alles richtiggemacht. You And Me Should Leave Together kommt mit unglaublich viel Tempo um die Ecke und ist dabei aber gleichzeitig ziemlich eingängig. Jonas Røyeng, Kamilla Waal Larsen Jørgen Apeness werden von vielen Musikmagazinen schon für die neue Indie-Sensation gehalten, die es schaffen überschäumende Gitarrenriffs bodenständig rüber bringen. Das Trio ist aktuell auf Tournee und sie kommen auf einen Abstecher auch nach Berlin. Mit im Gepäck: Ihr Debütalbum Roaring at the storm. Und bei der Single darf man gespannt sein, was da noch für brachiale Songs bei sein werden.

Good-To-Know: 10.12 im Rosis @ KarreraKlub


AL PRIDE – Leaf

Album: Hallavara (VÖ 04.11.2016)

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Schon wieder so eine deutschsprachige Band, die klingt als ob sie ihre Wurzeln eigentlich in Portland haben. Die fünfköpfige Band AL PRIDE kommt aber aus Baden in der schönen Schweiz und mischen mit Soul und Synthieorgel den Popzirkus auf. Seit 2009 machen sie bereits Musik mit und legen mit Hallavara  am 04.11. ihr neues Album vor. Wer sich fragt wie die Band auf diesen äußerst klangvollen Namen gekommen ist: Hallavara ist eine schwedische Küstenstadt, in welcher die Band das Album produziert hat. Und aus Schweden haben sie eine Menge Inspiration mitgenommen. Denn das raue schwedische Wetter inspirierte sie für ein Genre, unter welchem sie ihre Musik laufen lassen wollen: Fall-Pop.

Good-To-Know: 10.11. im Auster Club


POLYMATH – Chinese New Year

Album: PLYMTH (VÖ: 08.04.2016)

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POLYMATH wollen eigentlich nur mit all ihren Freunden zusammen Musik machen. Und wenn dabei locker-flockiger Gute-Laune-Indie rauskommt, haben alle was davon. Logan Riley Carroll und Tanner Scott Corley gründeten POLYMATH während ihrer Zeit am Anderson College und sind heute insgesamt zu sechst. Chinese New Year ist ein leichter Popsong, der aber durch die Synthieelemente viel Tiefe mit auf seinen Weg bekommt.


FINNA – Cool Ist Mir Zu Kalt

Single: Cool Ist Mir Zu Kalt (VÖ: 03.08.2016)

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Cool ihr zwar zu kalt, der Song ist aber trotzdem ganz schön cool geworden. Die Hamburgerin FINNA macht zwar erst seit Anfang 2015 Musik, ist damit aber schon sehr erfolgreich gewesen. Im gleichen Jahr gewann sie nämlich den Hamburger Musikpreis „Krach & Getöse“. Finna versteht sich als „Frau, Mann, Kind und Köter, Möchtegernrapper*in und Totalverweigerin“ und möchte all diese Seiten in ihrer Musik zum Ausdruck bringen. Genau das vereint sie breits in ihrem Namen: FINNA ist eine Kombination aus Finn und Jana.
Jana ist ihr bürgerlicher Name und Finn wäre ihr Name gewesen, wenn sie ein Junge geworden wäre. In Cool ist mir zu kalt bricht sie eine Lanze für Authentizität und Realness.

Good-To-Know: Am 13.08. – Berlin, rand.gestalten Festival


PASCAL PINON – Orange

Album: Sundur (VÖ: 19.08.2016)

Die beiden Schwester Asthildur und Jofridur bilden zusammen die Band PASCAL PINON. Die Isländerinnen veröffentlichen am 19.08.2016 mit Sundur ihr drittes Studioalbum und arbeiten weiter an ihrem unverwechselbaren Klangbild. In den Texten verarbeiten sie ihre derzeitige räumliche Trennung, da Asthildur in Amsterdam lebt um dort klassisches Klavier und Komposition zu studieren, während Jofridur mit ihrer zweiten Band SAMARIS ein nomadisches Leben zwischen Auftritten und dem Proberaum führt. Aufgrund dieser widrigen Umstände ist das Album getrennt voneinander entstanden und in nur zwei Tagen gemeinsam aufgenommen worden. Die Single “Orange” zeigt wie gut das trotzdem funktioniert hat.


PURPLE – Backbone

Album: Bodacious (VÖ: 05.08.2016)

Die drei US-Amerikaner Taylor Busby, Hanna Brewer und Joe „Prankster“ Cannariato sind die Mitglieder der Band PURPLE. Sie kommen aus der kleinen texanischen Stadt Beaumont und machen veröffentlichen vor zwei Jahren ihr Debut-Album 409. Am 05.08. erscheint nun ihr zweites Werk Bodacious und es geht unkonventionell weiter. Brewer spielt Schlagzeug und singt und ihre neueste Single “Backbone” bleibt dem selbst ernannten krawalligen Party-Rock-Genre treu.


FIL BO RIVA – Like Eye Did

Album: If You’re Right, It’s Alright (VÖ: 23.09.2016)

Eine deutsche Band, die Berühmtheiten wie NEIL YOUNG oder PORTUGAL.THE MAN auf Touren begleitet hat, auf großen internationalen Festivals aufgetreten ist und vom Wall Street Journal premiert wurde – das gibt es? Ja! Tatsächlich konnte sich die Band aus Hessen bereits international einen Namen machen, während sie im Heimatland noch weitestgehend unter dem Radar schwimmt. Der nicht immer eingängige Sound zwischen Psycheadelic Pop und Indie-Rock hat es wohl in Deutschland etwas schwerer. Die poppige Single “Diamonds and Dispair” auf dem gleichnamigen Album ist aber ein idealer Einstiegssong für alle, die sich ernst noch mit dem Klang der Band anfreunden müssen.