Neu in der Playlist KW50

 
 

TORO Y MOI – Ordinary Pleasure

Album: Outer Peace (Vö 18.01.2019)

TITEL

Hinter dem Namen Toro Y Moi steckt der 32 Jährige Chezwick Budnick, welchen man auch unter dem Namen Chaz Bear kennen könnte. Und sein neuer Song „Ordinary Pleasure“ klingt auf eine wundersame Weise nach einer Fusion aus Disco und Daft Punk. In den Staaten ist der gebürtige South Caroliner schon seit einiger Zeit erfolgreich Unterwegs und man kann seinen Namen immer wieder in Magazinen wie der Stimmgabel (Pitchfork) oder dem New Yorker lesen. Sein Sound vereint diverse `70er Disco, R’n’B und Funk Elemente und interpretiert diese, durch Chillwavesynthesizer und einem Lo-Fi Soundbild, auf eine kreative Art und Weise neu. Der Song versprüht ein Gefühl der musikalischen Leichtigkeit, welches sich durch die gesamte Atmosphäre des Raumes ausbreitet und diesen vollends einnimmt. Sein neues Album „Outer Peace“ erscheint nun am 18.01.2019 und ist damit das sechstes Studioalbum unter dem Namen Toro Y Moi. Dabei hat er seit 2010 auch noch ein weitere Electronic-Dance E.P unter dem Namen „Le Sins“ und ein Jazz-Album mit „The Mattson 2“ veröffentlicht. In seinem neuen Album nutzt er aber auch vermehrt House und Electronica-Elemente. Wir finden es klingt super!

 
Good-to-Know: Der Name des Künstlers „Toro Y Moi“ setzt sich aus dem spanischen „Toro Y“ und dem französischen „Moi“ zusammen und bedeutet übersetzt „Der Stier & Ich”.


BLACK SEA DAHU – Take Stock Of What I Have

Album: White Creatures (Vö 12.10.2018)

TITEL

Das Album „White Creatures“ wurde über einen Zeitraum von vier Jahren geschrieben und dann in einem abgelegenen Studio in Giske, Norwegen, in 17 intensiven Tagen aufgenommen und am 12.10.2018 veröffentlicht. Die Sängerin von der jungen Band „Black Sea Dahu“, Janine Cathrein, erinnert sich daran, dass „(…) die meisten Sessions zwischen 15 und 20 Stunden dauerten. Ich musste mich völlig bloßlegen, um diese Gefühle rauszulassen und spätestens nach 10 Tagen Aufnahme wird man einfach verrückt!“ Bei dem Aufnahmeprozess kam auch der Produzent Gavin Gardiner (The Wooden Sky) auf einige unorthodoxe Ideen und Methoden. Er schickte zum Beispiel die ganze Band los, um vor Ort eine Hochzeit zu sprengen. Dies sollte dabei helfen die Energie im Studio zu verändern. Sie wurden zwar sofort entdeckt und rausgeworfen, aber wir finden, dass es funktioniert hat. Denn wenn man genau hinhört, fühlt man es: Energie, Spaß am Leben und ganz viel Gefühl, alles authentisch eingepackt in einem wunderbaren Indie-Soundbett aus warmen Gesang, Cello, Gitarre, Bass, Keys und Schlagwerk.

Good-to-Know: „Black Sea Dahu“ spielt Live am 10.02.2019 in Berlin in der Kantine am Berghain.
 


BILDERBUCH – Checkpoint (Nie Game Over)

Album: mea culpa (Vö 04.12.2018)

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Bilderbuch, die Band ist kein unbeschriebenes Blatt. Die Oberösterreicher aus Kremsmünster und Wahl-Wiener machen bereits seit 2005 Musik und knackten mit ihrem letzten Album “Magic Life” 2017 die Top 10 der deutschen Alben-Charts. Nun sind Sie zurück und gleich mit zwei Alben im Gepäck. “mea culpa” erschien am 04.12.2018, wie aus dem nichts. Hier präsentiert die Band ein erstaunlich verspieltes und vielseitiges Album welches an sich betrachtet werden will. Sie spannen einen Bogen über die Trackreihenfolge und experimentieren mit verschiedenen Facetten Ihrer musikalischen Möglichkeiten. Es scheint fast so als würden Sie sich absichtlich dem Format von gestreamten Tracks Playlisten wiedersetzen. “Checkpoint” ist dabei ein Song welcher gleichzeitig unglaubliche Weite und Höhe in einem erzeugt und dabei sowohl Albernheit, als auch dem Gefühl der mulmigen Ungewissheit vermittelt.
 

Good-to-Know: Ein weiteres Album, „Vernissage My Heart“, erscheint voraussichtlich am 22.02.2019.
 


CHARLOTTE GAINSBOURG – Such A Remarkable Day

Album: Take 2 (Vö 14.12.2018)

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Der Name Gainsbourg mag vielen ein Begriff sein. Inzwischen liegt das aber nicht mehr alleine an dem französischen Chanson-Sänger, Komponisten und Provokateur Serge Gainsbourg, sondern auch an seiner Tochter und „Femme Fatal“ Charlotte. Sie verkörperte mehrere Hauptrollen, unter anderem in Lars von Trier Filmen, wirkte in zahlreichen anderen mit und veröffentlichte bereits letztes Jahr das Album „Rest“, welches in Frankreich und Belgien in die Top 20 der Albumcharts einstieg. Die Gebürtige Französin veröffentlicht nun Ihre EP „Take 2“ und vorab auch das Lied „Such A Remarkable Day“. In diesem setzt Sie sich mit dem Tod Ihrer Schwester auseinander und verarbeitet diesen – gleich musikalischer Eigentherapie – in eine düstere aber auch hoffnungsvolle sowie kraftvolle Klangkulisse, welcher ein Hauch Mysterium anhaftet.

Good-To-Know: Das Album „Take 2“ erscheint am 14.12.2018.
 


DIE HEITERKEIT – Was passiert ist

Single: Was passiert ist (Vö: 06.12.2018)

TITEL

Die Heiterkeit ist eine sich immer weiter entwickelnde Zusammenkunft aus verschiedenen Musikerinnen. Die Band hat aber in Ihrem Sound schlussendlich doch einen Fixpunkt – Stella Sommer. Sie ist seit 2010 mit dabei und die Sängerin der Band. Mit dem Klang ihrer rauen und entwaffnend ehrlichen Stimme à la Nico (The Velvet Underground) prägt sie das Soundbild von „Die Heiterkeit“. Darüber hinaus hat die Hamburger Band aber noch viele andere musikalische Facetten zu bieten. Mit Ihren drei bereits veröffentlichten Alben stellten die zum Teil wechselnden Mitglieder immer wieder klar: Stagnation ist keine Option, sondern Entwicklung und Freude am Experiment. „Was passiert ist“ fühlt sich dabei wie die perfekte Hymne und musikalische Umsetzung, eben jener Freude am Experiment, an. Übrigens wurde der Bläserteil am Ende des Liedes mitunter von Jérôme Bugnon eingespielt, dem Posaunisten von Seeed. Ihr Album „Was passiert Ist“ erscheint am 01.03.2019.

Good-To-Know: Die Heiterkeit spielt am 30.03.2019 im Lido, Berlin.
 


ANNENMAYKANTEREIT – Jenny Jenny

Album: Schlagschatten (Vö: 07.12.2018)

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Wie kommt eigentlich eine der erfolgreichsten Indie-Bands aus Deutschland mit dem medialen Druck zurecht? Diese Frage stand nun eine Weile im Raum. Die Rede ist von der Kölner Band ANNENMAYKANTEREIT. Das am 7. Dezember veröffentlichte Album Schlagschatten sollte die Erwartungshaltung von Fans und Medien allerdings vollends erfüllen. Mit dem Song „Jenny Jenny“ heißen Christopher Annen (Gitarre), Henning May (Gesang, Klavier, Gitarre), Severin Kantereit (Schlagzeug) und Malte Huck (Bass) ihre Gefolgschaft und Kritiker gleichermaßen an Board der neuen Platte willkommen. Obwohl der Song von einer doch eher desillusionierten Flugbegleiterin handelt, die Tag ein Tag aus ihrer Verpflichtung stets zu lächeln nachgeht, geben ANNENMAYKANTEREIT diese träge Geschichte in einem unglaublich luftigen Musikbett wieder, dass man Jennys Kummer durch die Lust am Tanzen beinahe vergisst.

Good-To-Know: ANNENMAYKANTEREIT spielen am 12. April 2019 in der Max-Schmeling-Halle in Berlin.
 


KAKKMADDAFAKKA – Naked Blue

Single: Naked Blue (Vö: 30.11.2018)

TITEL

Kakkmaddafakka. Wer in diesem Namen ein diffus zusammengewürfeltes Schimpfwort vermutet liegt leider falsch. Die aus der pittoresken, norwegischen Stadt stammende Band, welche ihr Debüt im Jahre 2004 feierte, leitet ihre Namensgebung aus einer eigen erfundenen Phantasiesprache ab. Demnach soll das aus 5 Silben bestehende Wort „Partyanimal“ bedeuten. Das diese Übersetzung mehr als zutreffend ist, zeigen die Norweger anhand ihrer Musik. Gespickt mit Synthesizern und einem vorwärts treibenden Schlagzeug, dürfte die neue Single „Naked Blue“ niemanden kalt lassen.

Good-To-Know: KAKKAMADDAFAKKA spielen am 7. April im Astra Kulturhaus in Berlin.
 


LITTLE SIMZ – 101FM

Single: 101FM (Vö: 04.12.2018)

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Simbi Ajikawo, aka LITTLE SIMZ, erzählt anhand ihrer großartigen Release und bahnbrechenden Errungenschaften die Geschichte einer HipHop-Pionierin. Obwohl die junge Musikerin als introvertiert und ihre Lyrics als selbstreflektierend zählen, bereitet die von Jazz- und R&B-Elementen beeinflusste Musik ein grenzenloses Hörvergnügen. Selbst HipHop-Ikone Kendrick Lamar betitelte die Londonerin als „one of the illest doing this right now“.


CAOILFHIONN ROSE – Unravelled

Album: Awaken (Vö: 12.10.2018)

TITEL

Der gälische Name CAOILFHIONN ROSE (ausgesprochen „Keelin“) bedeutet so viel wie „die Grazile und Vernünftige“. Grazil und vernünftig kann man auch die Musik der jungen Britin mit irischen Vorfahren betiteln. Die in Newcastle studierte Musikerin schafft es mit ihrer eklektischen Herangehensweise einen ganz besonders filigranen und ausgereiften Sound zu kreieren. Das Album Awaken weiß das zu bestätigen und kann durch einen Klangteppich aus Folk, Psychedlic und subtilem Electronica-Komponenten beeindrucken, bevor dieser von ihrer zarten Stimme übertüncht wird.


VOYOU – Les bruits de la ville (feat. YELLE)

Album: Les bruits de la ville (Vö: 15.02.2019)

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Ende September durften jene, die beim Reeperbahn Festival zu Gast waren, den herausragenden Thibaud Vanhooland, aka VOYOU, bereits in ihr musikalisches Herz schließen. VOYOU, was übersetzt soviel wie „Gauner“ bedeutet, ist ein weiteres Beispiel der kontemporären und massiv gefeierten Indie-Welle aus Frankreich. Obschon VOYOU nicht wie viele andere französische Musiker aus Paris, sondern aus Nantes stammt, hat er mit seinem kommenden Album und der gleichnamigen Single „Les bruits de la ville“ – Der Lärm der Stadt – den Durchbruch geschafft.