Neu in der Playlist KW04

 
 

GEORGIA – Started Out

Single: Started Out (Vö 14.01.2019)

TITEL

Die neue Single „Started Out“ ist ein optimistischer und euphorischer Track, in welchem sich GEORGIA mit Hilfe von Einflüssen aus der Chicagoer House-Szene der 80er Jahre dem Hedonismus hingibt. Tatsächlich sind es die identischen 909-Drum-Machines und sequentiellen analogen Synthesizer, die man ursprünglich aus der Dance-Szene der 80er und 90er-Jahre kennt, anhand dessen sich die junge Britin in ihrer Musik auszudrücken versteht. GEORGIA selbst erklärt, „Bei Started Out geht es um das aufregende Gefühl, das von Anfang an entsteht, wenn man jemanden zum ersten Mal trifft.“ Darüber hinaus erzählt die Single aber auch, dass es schmerzhaft sein kann, sollte eben dieser Nervenkitzel nach einer Zeit wieder verfliegen.


BALTHAZAR – Wrong Vibrations

Album: Fever (Vö 25.01.2019)

TITEL

Die Band BALTHAZAR aus Belgien melden sich nach fast vier Jahren „Auszeit“ – die beiden Songwriter Maarten Devoldere und Jinte Deprez haben ihre Kreativität in der Zwischenzeit bei ihren (Neben-)Projekten Warhaus und J. Bernardt ausgelebt – mit ihrem vierten Studioalbum zurück. „Fever“ heißt das neuste Werk und ist ein eingängiger Mix aus Indie-Rock, Wave Pop und verschlepptem Funk und Soul. Damit passt die Platte bestens zur bisherigen Diskographie der Band. Bereits mit der Platte „Rats“ aus dem Jahre 2012 gaben BALTHAZAR der Musikwelt zu verstehen, wie man aus dem Konglomerat aus verschiedenen Musikeinflüssen ein Erfolgsrezept entwickeln konnte.

Good-To-Know: Am 15. Februar sind die Belgier zu Berlin im Huxleys zu Besuch.

DAHLIA SLEEPS – Settle Down

EP: Love, Lost (Vö 18.01.2019)

TITEL

DAHLIA SLEEPS ist ein Londoner Quartett, das sich auf ihrer EP „Love, Lost“ dem Schreiben von melodischer Zärtlichkeiten widmet. Die Stimme von Sängerin Hill ist für das gut durchdachte Soundbild der krönende Abschluss in der Musik von DAHLIA SLEEPS. Mit „Settle Down“ sucht die Musikredaktion von couchFM den wohl fröhlichsten Track der Platte heraus. Da die Platte mit herzzerreißender, subtiler und atmosphärischer Synth-Lyrik gespickt ist, sollte man „Settle Down“ eine besondere Widmung erbringen. Eine auf immer und ewig verlorene Liebe kann auch seine schönen Seiten haben.


SLIDE – Floating

Single: Floating (Vö 18.01.2019)

TITEL

Mit der Single „Floating“ taucht nun endlich wieder die schwedische Band SLIDE auf der Oberfläche der Musikwelt auf. Gegenüber dem amerikanischen Indie-Magazin „Ventsmagazin“ erklärt Albin – Sänger und Gitarrist im Duo SLIDE –: “Wir sind uns selbst nicht so sicher, wovon der Song eigentlich handelt. Das Setting ist halt träumerisch, weißt du? Ich glaube es geht darum sich in seinen eigenen Gedanken zu verlieren und vielleicht sogar sich in der Liebe zu verlieren.“ Wer sich also zu wunderschönem Indie-Getöse in seinem eigenen Gedanken-Labyrinth verlaufen möchte, ist bei den beiden Schweden von SLIDE bestens aufgehoben.


DONNA MISSAL – Keep Lying

Single: Keep Lying (Vö: 18.01.2019)

TITEL

Die US-Amerikanerin aus New Jersey DONNA MISSAL beschreibt sich selbst als eine feurige Person. Ihre Musik befasst sich mit Herzschmerz, Betrug und Täuschung. Das Ganze wird von entspannten R’n’B-Grooves untermauert. Das sich DONNA MISSAL von anderen Singer-SongwriterInnen absetzen kann, lässt sich durch ihre atemberaubende Stimme erklären. Durch die Kombination ihrer aussagekräftigen Texte und ihrer unglaublichen Kontrolle über ihre Gesangsfertigkeit, sollte der Name dieser jungen Musikerin auf jeden Fall auf der ein oder anderen Liebeskummerplaylist auftauchen.


ANGELO DE AUGUSTINE – All To The Wind

Album: Tomb (Vö 11.01.2019)

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Für alle Fans von Sufjan Stevens: ANGELO DE AUGUSTINE mit “Tomb”. Und wem das nicht reicht: Als Sohn eines Schlagzeugers und einer Sängerin könnte man fast meinen ihm wurde die Musik in die Wiege gelegt. So einfach ist das hier nur nicht, der Sänger gab damals der Musik und den Tourneen seines Vaters die Schuld an der Trennung seiner Eltern. Also schuf er sich einen anderen Plan: Profifußballer. Anfangs auch erfolgsversprechend musste er seinen Traum durch eine Verletzung allerdings aufgeben und flüchtete sich (wie hätte es auch anders kommen können) in die Musik. Mit seinem zweiten Album zog er die Aufmerksamkeit des schon erwähnten Sufjan Stevens auf sich und produzierte mit seiner Hilfe “Tomb”. Das der Sänger nach einer Trennung von seiner damaligen Freundin kurz vor Weihnachten in nur vier Tagen schrieb. Euch erwartet ein Herzschmerz-Album, wenn auch ein leiser Herzschmerz und auch ein Neuanfang, denn das eine gehört doch irgendwie zum anderen.


SOMEWHERE UNDERWATER – Ne Jamais Revenir

Album: Slowly & Safely (Vö 18.01.2019)

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Eine Nürnberger Band singt französisch? Grund dafür ist ein One-Way-Ticket, das Sänger Julien 2014 nach München brachte. Aus einem anfänglichen Solo-Projekt wurde dann nach einigen Auftritten eine Band: SOMEWHERE UNDERWATER. Um euch zu erklären wovon “Ne Jamais Revenir” handelt, reichen meine französisch Kenntnisse leider nicht aus, ich weiß auch nicht was sie mit “Komm niemals zurück” meinen, aber alle anderen acht der neun Songs des Debütalbums könnte ich euch übersetzen. Englisch > Französisch. Musik muss man aber auch nicht immer verstehen um sie zu verstehen.

Good-To-Know: Am 24.04. spielen SOMEWHERE UNDERWATER (passenderweise) im Auster Club.


BOTSCHAFT – Treptower Park

Album: Musik verändert nichts (Vö 08.02.2019)

TITEL

Jeder kennt ihn, den Treptower Park, zumindest jeder Berliner, da haben wir nämlich nochmal Glück gehabt, denn nur einer der vier Mitglieder der eigentlich Hamburger Band wohnt in Berlin. Was uns in der zweiten Singleauskopplung des bald erscheinenden Debütalbums der Band BOTSCHAFT erwartet, sind konkrete Texte, mehrheitlich von Thran (der in Berlin lebende Sänger) geschrieben, die man als melancholisch bezeichnen könnte oder auch als bis ins Detail ausgearbeitete Schilderungen der Verhältnisse. Oder beides? Die Entscheidung überlassen wir euch, wenn ihr das nächste Mal durch den Treptower Park spaziert.


FRANS – One Floor Down

Single: One Floor Down (Vö 11.01.2019)

TITEL

FRANS ist zurück! Nach seinem 5. Platz im Jahr 2016 beim Eurovision Song Contest startet der mittlerweile 20-Jährige nach einer kurzen Pause ins Musikgeschäft. Der junge Schwede erzählt in seiner neuen Single “One Floor Down” von einem recht netten Abend, nachdem dem man nicht genau weiß woran man denn jetzt ist und spricht dabei vermutlich einigen aus dem Herzen. “Are we more than just friends now” hat sich der eine oder andere bestimmt auch schon mal gefragt. In diesem Jahr können sich seine Fans sicherlich auf weitere Releases freuen.


JERRY WILLIAMS – David at the Bar

Single: David at the Bar (Vö: 11.01.2019)

TITEL

Der Titel verrät eigentlich schon alles, JERRY WILLIAMS traf eines Abends “David at the Bar”. Nach ein, zwei Drinks schütteten sie sich gegenseitig ihre Herzen aus und die junge Sängerin erfuhr, dass David demnächst Vater werde und an einem Alkoholproblem leidet. Gegen Ende des Abends versprach er ihr mit dem Trinken aufzuhören, wenn sie ein Lied über ihn schreiben würde. Hier ist also das Lied, aber was aus David geworden ist hat die in England schon länger als vielversprechend gehandelte Newcomerin bis heute nicht erfahren.