Neu in der Playlist KW 8

 
 

THE BONGO CLUB – Take Me On

Album: Anybody Have A Lighter? (Vö 23.02.2018)

The Bongo Club

Erinnert ihr euch noch an den grandiosen Indierock der 2000er aus Schweden? Mit Bands wie Mando Diao, The Hives oder Johnossi? Dann aufgepasst: hier kommt eine frische, neue schwedische Band, die den Vibe dieser Bands auffängt und in die heutige Zeit bringt: THE BONGO CLUB aus Borås. Die Bandmitglieder sind zwischen 23 und 24 Jahre alt und haben trotz ihren jungen Alters schon über 250 Shows gespielt hat. Der Produzent ihres jetzigen Albums Anybody Have A Lighter? sagt über sie: „They sound fantastically cool and they write great songs. It’s stupid and intelligent at the same time. It’s great guitar music, plain and simple.”


LANIKAI – Wear And Tear

Single: Wear and Tear (Vö 16.02.2018)

Lanikai

LANIKAI ist der Name eines Strandes in Hawaii und Name der Band um Marti Sarbit aus Kanada. Die Sängerin und Songschreiberin bei LANIKAI über ihren Song „Wear and Tear“: “Obwohl ich es eigentlich sehr gut verstecken kann, passiert es manchmal, dass mich Unterhaltungen überfordern und meine seltsamsten Gesprächs-Gewohnheiten hervorbringen. Sogar in der Art, wie ich den Leuten in meinem Leben Liebe zeige, erkennt man diese Unbeholfenheit ziemlich gut. Mit „Wear and Tear“ reinige ich mich von dieser lebenslang empfundenen Scham. Ich versuche, es als etwas Positives anzusehen und zu akzeptieren, dass mein seltsames Verhalten ein wichtiger Teil von meinem Charakter ist, und nicht unbedingt etwas, vor dem man sich fürchten muss.” Awkwardness for the win!

Good-To-Know: LANIKAI spielen am 08.03.2018 im Prachtwerk.


GENGAHR – Before Sunrise

Album: Where Wildness Grows (Vö 09.03.2018)

Gengahr

Da der Wunschname RES schon von einer Band auf iTunes in Anspruch genommen wurde, diente das Pokemon Gengar als Inspiration für den Bandnamen der Londoner Band GENGAHR. Ihr Debütalbum A Dream Outside von 2015 wurde hochgelobt und hat viele 5-Sterne-Ratings bekommen, was die Arbeiten am neuen Album dementsprechend schwierig machte: z.B. haben sie 3 Monate lang das Album aufgenommen, jedoch war ihnen allen unwohl bei der Version des Albums und so haben sie alles nochmal von vorne angefangen. Ihr neuer Song “Before Sunrise” feiert die einfachen und verträumten Stunden vor Tagesanbruch, die man oft im Alltag und Tagesleben vermisst.

Good-To-Know: GENGAHR spielen am 12.04.2018 im Badehaus.


THE KING’S PARADE – Woman

Single: Woman (Vö 09.02.2018)

The King's Parade

Das Londoner Quartett THE KING’S PARADE besingt in ihrem Song “Woman” – Überraschung – die Frauen. Sie machen sich das Ungleichgewicht der Geschlechter bewusst und wollen in dem Song ihre Bewunderung und Respekt ausdrücken. Frontman Olly Corpe: “’Woman‘ is probably the most important song we’ve written. It captures the anger I feel towards the imbalance between the sexes that I witness in our society. I see it every day and it never changes. It seems that it’s ingrained and that there’s just this biological barrier that we men can’t or won’t break down. The idea behind the chorus was to try and make the phrase „Like a Woman“ celebratory and empowering, rather than derogatory or belittling. It conveys the strength and determination/force of a woman breaking through. The opening verse depicts a magazine showing a model portraying how she is ‚meant to look‘, something we’re all familiar with. The second verse focuses on the biological inequality, which all women have to face; time seems to be against them on almost every level.”


DORIT JAKOBS – Dein Perfektes Leben

Album: Im Aufruhr der Lethargie (Vö 16.02.2018)

Dorit Jakobs

“Dein perfektes Leben wirst du nie und nimmer erleben. Du hast dich so oft falsch entschieden, meist die Konfrontation vermieden.” In ihren Texten arbeitet DORIT JAKOBS sich nicht an Banalitäten wie Liebeskummer ab, sondern geht lieber dahin, wo es unangenehm wird. Sie singt von den Problemen ihrer vermeintlich gebeutelten Generation, von Enttäuschungen und Niederlagen. Ihre Debütplatte Im Aufruhr der Lethargie ist streng genommen gar keine: Dorit hat eine musikalische Vorgeschichte, sie hatte Bands, die Platten aufnahmen (mal war es Indie-, mal eher Folk-Pop, immer mit ansprechenden englischen Texten), aber trotzdem: es ist ihre erst Solo-Platte auf deutsch. Und die kann sich hören lassen und bringt auch noch geballte Ehrlichkeit mit. Hörenswert!


MATS WAWA – Easy On The Eye

EP: Scuzz (Vö 23.02.2018)

Mats Wawa

Retromania zu erklären ist ein schwieriges Unterfangen. Was sich jedoch über Kult der musikalischen Vergangenheit sagen lässt: er ist lebendig wie eh und je. Den Rocksound der 1960er und 1970er Jahre hat sich MATS WAWA auf die Fahnen geschrieben. Für Scuzz ließen sich die fünf Norweger unter anderem von den Rolling Stones, den Kinks und George Harrison, nach dem auch ein Lied auf der EP benannt ist. „Easy On The Eye“ lädt zum Träumen ein, indem es die analoge Wärme alter Platten erklingen lässt.


DESSA – Velodrome

Album: Chime (Vö 23.02.2018)

Dessa

Essayistin, Poetry-Slammerin, Philosophin, Betreiberin des Hiphop-Labels Doomtree – neben dieser langen Liste kann DESSA jetzt auch noch ihr viertes Album Chime in ihre Vita zählen. Ihre vielseitigen Professionen vereint sie auch in ihrer Musik, denn auf Chime sind neben Hiphop-Beats auch poppige Klänge und sogar Spoken Word zu hören. DESSA ist außerdem Aktivistin gegen die Misogynie in der Hiphop-Szene und sprach in einem Vortrag beim Nobelpreisforum über die Probleme, die frauenfeindliche Lyrics auf weibliche Mädchen und Teens verursachen.

Good-To-Know: DESSA spielt am 11.4. im Musik & Frieden.


YIPPIE YEAH – So Tun

Album: Yippie Yeah (Vö 09.01.2018)

Yippie

YIPPIE YEAH veröffentlichen Yippie Yeah – rein vom Band- und Albumnamen könnte man hier eingängige Partymusik vermuten. Weit gefehlt: das Projekt, bestehend aus Peter Bartz (von KÄPTN PENG & DIE TENTAKEL VON DELPHI) an den Drums, Kristina Koropecki am Cello und Marlene Colle an den Stimmbändern, überzeugt durch Tiefgründigkeit und Aufgeräumtheit. In „So Tun“ konnte GISBERT ZU KNYPHAUSEN für die Backup-Vocals gewonnen werden, mit dem YIPPIE YEAH auch gerade auf Tour ist.
 

Good-To-Know: YIPPIE YEAH sind gleich dreimal hier in Berlin zu sehen – am 24.2. im Moos Space, am 25.2. im Herr Lindemann und am 8.3. im Kiki Sol.


MAKENESS – Stepping Out Of Sync

Album: Loud Patterns (Vö 06.04.2018)

Makeness

„The middle of Nowhere“ nennt MAKENESS alias Kyle Molleson seinen Heimatort – für ihn der perfekte Ort zum Produzieren von Musik. Es scheint ein Erfolgsrezept zu sein, denn in Großbritannien wird der Schotte schon mit Caribou und Jon Hopkins verglichen. „Stepping Out Of Sync“, die zweite Singleauskoppelung des bald erscheinenden Albums Loud Patterns, verbindet Pop-Musik mit Einflüssen von Techno und House. Nach der Albumveröffentlichung geht MAKENESS auf Tour durch Nordamerika und Europa. Im Mai besucht er auch das dann gar nicht mehr so triste Berlin.

Good-To-Know: MAKENESS ist am 19.5. im Kesselhaus als Support von UNKNOWN MORTAL ORCHESTRA zu hören.


THOSE WILLOWS – Know More

Album: Those Willows Deluxe (Vö 19.03.2018)

Those Willows

Seit mittlerweile zehn Jahren existiert die Band THOSE WILLOWS. Nach anfänglichen Gigs in Cafés und Bars können die Amerikaner auf mehrere erfolgreiche US-Tours zurückblicken. Die Besetzung von THOSE WILLOWS war jedoch keineswegs statisch, oder wie Gründungsmitglied Jack Wells es ausdrückt: „It kinda turned into a band and then back to a duo, then into a band again…“. Im Frühjahr präsentieren THOSE WILLOWS ihr Album Those Willows Deluxe in vierköpfiger Besetzung auf ihrer ersten Europatour.

Good-To-Know: THOSE WILLOWS spielen am 12.4. im Farbfernseher.