Neu in der Playlist KW 48

 
 

YUNGBLUD – I Love You Will You Marry Me

Single: I Love You Will You Marry Me (Vö 07.11.2017)

YUNGBLUD

Der Name YUNGBLUD, sprich “junges Blut”, referiert wohl eher auf das wirklich blutjunge Alter des 19-jährigen Engländers Dominic Harrison, als auf die Neuartigkeit seiner Musik. Vom optischen Style bis zum Klangbild ist da nämlich alles erstmal nach der guten alten britischen Indie-Rock-Manier der später 2000er gehalten: catchy Gitarrenhooks, tanzbarer Breakbeat, schnippischer Gesang, clevere Texte. Im Prinzip nichts Neues, aber macht Spaß, klingt frisch und funktioniert zeitlos einwandfrei.

Good-to-Know: Am 23. Januar 2018 ist YUNGBLUD im Musik & Frieden, Berlin zu sehen.


KRAKÓW LOVES ADANA – American Boy

Single: American Boy (Vö 24.11.2017)

KRAKÓW LOVES ADANA

Das Freiburger Duo KRAKÓW LOVES ADANA gehört seit acht Jahren und drei Alben zu den wohl spannendsten Künstlern in der deutschen Independent-Szene. Die Zutaten sind: Minimalistische Instrumentierung, schlichte Melodien, verzerrte Sounds und Deniz Çiçeks selbstbewusste Stimme. So auch bei “American Boy”, ein Lied, das aus der Wut heraus entsprungen ist und das Gefühl von Ohnmacht gegenüber dem besorgniserregenden weltpolitischen Geschehen behandelt. Ernstes Thema, ernstes Lied, schönes Stück! Das vierte Album Songs​​ After​​ The​​ Blue soll im Frühjahr 2018 erscheinen.


ALL THE LUCK IN THE WORLD – Landmarks

Album: A Blind Arcade (Vö 23.02.2018)

ALL THE LUCK IN THE WORLD

Das Folk-Trio aus Irland ist zurück! Was als privates Projekt mit YouTube-Sessions begann, wurde mit dem selbstbetitelten Debütalbum 2014 schnell zur neuen Herzensband für alle Fans von melancholischem Indie-Folk. Auch das kommende Album A Blind Arcade wird wohl nicht enttäuschen, wenn man in die ersten Vorab-Veröffentlichungen, wie z.B. “Landmarks”, reinlauscht. Die Band weiß auch selbst ganz genau, was sie mit diesem wunderschönen, warmen und tieftraurigen Stück geschaffen hat. So beschreibt sie “Landmarks” selbstbewusst als “wahrscheinlich der intensivste Track, den wir je veröffentlicht haben. Das Arrangement ist so vollkommen und kraftvoll wie noch nie bei uns”. Man weiß nicht genau, ob das jetzt Arroganz ist, oder sogar ein Understatement gegenüber ihren anderen Songs.

Good-to-Know: Live zu sehen am 13. April 2018 im Badehaus.


POLAROYDS – The One

Single: The One (Vö 24.11.2017)

Polaroyds

Die Singer/Songwriterin STACIA aus Augsburg und der Wiener DJ & Producer WUNDERWALD arbeiten schon ein paar Jahre zusammen. Unter dem Namen STACIA X WUNDERWALD haben sie 2015 einige Tracks gemeinsam veröffentlicht. Als sie nun wieder zusammenfanden um in eine Neuauflage zu gehen, kamen jedoch Songs dabei heraus, die anders klangen, als der stark Electro-basierte Pop, den sie zuvor veröffentlicht haben. Ein neuer Name musste her! POLAROYDS nennen sie sich nun und “The One” ist die erste Single unter neuem Namen und Vorzeichen: Weniger Electro, mehr Pop und Sphärik.


GEORGE FITZGERALD – Burns

Single: Burns (Vö 17.10.2017)

George FitzGerald

Lasst euch von diesem altehrwürdigen Namen GEORGE FITZGERALD, der zugegeben eher nach englischem Adelshaus und Stock im Allerwertesten klingt, nicht täuschen: Der britische DJ und Beat-Bastler hat ein Händchen für feinen, zeitgenössischen Electro. Um ehrlich zu sein, “Burns” ist nicht sein stärkste Track ever. Auf seinem 2015er Debütalbum Fading Love befinden sich Stücke von solcher Qualität, an die er nur mit Schwierigkeiten selbst wieder herankommen wird. Trotzdem, “Burns” ist mehr als nur hörbar und macht schon jetzt Freude auf Neues.


JANEVA – Humble Beginnings (feat. ZENSOFLY)

Single: Humble Beginnings (Vö 23.11.2017)

JANEVA

Ein bisschen Pop, eine Prise Rap und ein großer Überwurf mit zeitgenössischen R&B-Vibes – und tadaa, wir haben “Humble Beginnings”, das gemeinsame Projekt der australischen Musikerin JANEVA mit dem Rapper ZENSOFLY aus North Carolina. Über den Song sagt die Sängerin “It’s about persisting through difficult times and not forgetting how far you’ve come and why you started. “ So reflektiert sie in “Humble Beginnings” verschiedene Phasen im Leben, Perspektivenwechsel und, wie der Name des Songs ja verrät, über deren bescheidene Anfänge.


YUKNO – Distanz

Album: Ich kenne kein Weekend (Vö 02.02.2018)

Yukno

Tanzbar, poppig und ein wenig sphärisch kommen YUKNO, die zwei Brüder aus der Steiermark, in dem Song “Distanz” daher. Erst beim genauen hinhören auf den Text, merkt man, dass dahinter mehr steckt, als schon wieder so eine deutschsprachige Pop-Nummer, die kein Mensch braucht: der Song behandelt Themen wie Einsamkeit, die Endlichkeit des Lebens und die Nichtigkeit der eigenen Existenz mit erstaunlicher Nachdenklichkeit und Poesie, ohne dabei seifig zu werden. Schöne Nummer!


LUI HILL – 5000 Miles

Single: 5000 Miles (Vö 17.11.2017)

Lui Hill

LUI HILL nimmt uns auf seine 5000 Miles Reise mit. Denn was macht der Mensch bei Problemen? Am liebsten will er weg und die Probleme vom Tisch haben. Am besten sollen sie gar sogar einfach verschwinden. Jedoch hat LUI HILL eins gelernt in seinem Leben, Reisen sind für ihn nicht da, um abzutauchen, sondern er sieht sie als Teil seiner Selbstfindung.


BUTTERJACK – Good Girls

Single: Good Girls (Vö 22.09.2017)

Butterjack

Kennt man: Junge datet Mädchen, Mädchen lässt ihn nicht gleich ran, Junge will sie umso mehr. Um diesen männlichen Psycho-Mechanismus geht es in dem Song “Good Girls” vom Producer und Songwriter BUTTERJACK aus Manchester. Aufgenommen wurde der Track im Gästezimmer seiner Oma mit einem ganz einfachen Mikrofon – das hört man dem Song definitiv nicht an! Beat-lastig, lässig und eben so butterweich wie der Name BUTTERJACK es verspricht, klärt der 25-jährige Engländer darüber auf, wie sich “Good Girls” von “Bad Girls” unterscheiden.


THE GO! TEAM – Semicircle Song

Single: Semicircle Song (Vö 01.12.2017)

The Go Team

THE GO! TEAM aus dem englischen Brighton machen ihrem Cheerleader-haften Namen alle Ehre: Cheerleader-Rufe ergänzen in den Uptempo-Nummern gerne ihren ganz eigenwilligen, verspielten Indie-Pop. Inspiriert von der Vorstellung einer durchdrehenden Schul-Blaskapelle ist die Single “Semicircle Song” fast schon überladen mit allen möglichen Sound-Quellen. Blechbläser hier, Xylophon da, zwei Schlagzeuge, “Wohooo”-Chöre und eine plötzliche gesprochenen Vorstellungsrunde mit Sternzeichen klingen etwas chaotisch, bleiben dabei aber gekonnt harmonisch und irgendwie süß. Go! Go! Go! THE GO! TEAM.