Neu in der Playlist KW 47

 
 

JAGUWAR – Crystal

Single: Crystal (Vö 20.10.2017)

jaguwar

Das Berliner Trio JAGUWAR gibt es schon seit 2012. Bisher veröffentlichten sie zwei EPs beim US-Label Prospect Records, gaben ungezählte Konzerte in Europa und teilten sich schon die Bühnen mit Acts wie WE WERE PROMISED JETPACKS oder den JAPANDROIDS. 2017 zogen sie sich mit einer beträchtlichen Anzahl von Effektgeräten, Gitarren, Bässen und Verstärkern sowie genügend Kaffee und Zigaretten als Stärkung ins idyllisch im bayerischen Hof gelegene Tritone-Studio zurück. Dort starteten sie mit den Aufnahmen zu Ringthing das noch mehr Noise und noch mehr Pop vereint. Die Band selbst beschreibt den Sound darauf als „Krach & Detail“. Das alles könnt ihr selbst ab dem 20. Januar beurteilen, denn da erscheint ihr Album Ringthing. Wir sind gespannt.


NEUFUNDLAND – Ich Sehe Was

Album: Wir Werden Niemals Fertig Sein (Vö 17.11.2017)

NEUFUNDLAND

Eine etwas niederschmetternde und doch treffende Aussage, die die junge Kölner Band NEUFUNDLAND mit ihrem Albumtitel Wir werden niemals fertig sein treffen. Doch was steckt hinter dem Album mit 12 Songs? Resignation und Pessimismus? Kapitulation vor den nicht erfüllbaren Ansprüchen, die von innen und außen niederdrücken? Wohl kaum. Neufundland feiern das Unfertige, das Unperfekte. Das lang erwartete Debüt handelt von der ewigen Suche nach einer kleinen Nische, nach dem etwas besseren Leben im falschen. Soll heißen: Ablehnung und Auflehnung. Heraus kommt nachdenklicher, krachender Indierock, der sich nicht am Puls der Zeit bewegen, sondern abarbeiten will.

Good-To-Know: Neufundland spielen am 01.12.2017 ein Konzert im Rahmen des “Keine Bewegung Festivals” im Festsaal Kreuzberg.


FLORA CASH – You’re Somebody Else

Album: Nothing Lasts Forever (And It’s Fine) (Vö 21.04.2017)

Flora Cash

Das schwedisch-amerikanische Duo aus Stockholm hat im April diesen Jahres das Debtüalbum Nothing Lasts Forever (And It’s Fine) veröffentlicht. FLORA CASH trafen sich zunächst rein virtuell auf Soundcloud. Was darauf folgte ist nicht nur eine Bandgeschichte, sondern auch Love-Story schlechthin. Sängerin Shpresa und Sänger Cole wurden Facebook-Freunde, tauschten sich über ihre Musik aus, skypten dann irgendwann über fünf Monate und führten immer persönlichere Gespräche. Im Interview mit “Gästeliste” erzählt Shpresa: “Schließlich trafen wir uns persönlich als ich nach Minneapolis flog und seither waren wir eigentlich auch nicht mehr getrennt.“ Tja, und heute sind die beiden ein Ehepaar. Dass das ihrem Sound nicht schadet, beweist die Single “You’re somebody else”.


LUKE SITAL-SINGH – Just a Song Before I Go

Single: Just a Song Before I Go (Vö 17.11.2017)

LUKE SITAL-SINGH

Der Britische Singer/Songwriter LUKE SITAL-SINGH kann 2017 wohl zu seinem Jahr erklären. Erst im Mai 2017 erschien sein neues Studioalbum Time Is A Riddle und nur kurze Zeit später veröffentlichte er sein erstes Livealbum Live At The Union Chapel. Damit verwirklichte er sich einen lang gehegten Traum. Nun steht bereits ein neuer Song von ihm in den Startlöchern – ein Cover von CROSBY, STILLS & NASH. Inspiriert wurde LUKE SITAL-SINGH zur Aufnahme dieses und weiterer Cover-Songs durch seine Amerika-Tour. „Just a Song Before I Go“ ist der erste Song aus einer für den Januar geplanten gleichnamigen EP mit Lieblingssongs amerikanischer Songwriter. Neben “Just a Song Before I Go” wird es auch Cover-Songs von NEIL YOUNG und JACKSON BROWNE geben. Wir dürfen gespannt sein!


JENNIFER ROSTOCK – Die Guten Alten Zeiten

Album: Worst of Jennifer Rostock (Vö 29.09.2017)

JENNIFER ROSTOCK

JENNIFER ROSTOCK Fans müssen in diesen Tagen stark sein. Die Band hat im November nach ihrem 10-jährigen Bandjubiläum eine Pause auf vorerst unbestimmte Zeit bekannt gegeben. Passend dazu haben sie auch ihre neue Single “Die guten alten Zeiten” veröffentlicht. Mit dem Song schauen JENNIFER ROSTOCK noch einmal zurück. Er ist das jüngste Stück des neuen Albums Worst Of, der es nicht aufs letzte Album geschafft hatte und spiegelt eine melancholische Rückschau auf die Vergangenheit und zehn Jahre Bandgeschichte – von den Anfängen im Nirgendwo über die ersten Auftritte in Berlin bis ins Jetzt wieder.

Good-To-Know: Wer Jennifer Rostock also nochmal live erwischen möchte, kann das am 12.05.2018 in der Columbia Halle tun.


ESSIE HOLT – Underwater

Single: Underwater (Vö 17.11.2017)

ESSIE HOLT - Underwater

Eine starke Stimme, atmosphärische Klanglandschaften und warme Bässe: Damit legt ESSIE HOLT auf ihrer düster-poppigen Debütsingle “Underwater” beeindruckend vor. “Underwater” ist ein etwas anderer Song über die Anfänge einer Liebe. Die in Melbourne lebende Jess Holt verarbeitet in ihm gekonnt die Gefühle, die einen wellengleich überrollen können, wenn man von etwas aufrichtig bewegt und gefesselt ist. Beim Zuhören spürt man regelrecht die überschwemmende Macht der Empfindungen.
Eine tolle Single – wir wollen mehr davon!


GRETA VAN FLEET – Safari Song

Album: From The Fires (Vö 17.11.2017)

GRETA VAN FLEET - Safari Song

Man glaubt es kaum, aber nein: GRETA VAN FLEET sind nicht Led Zeppelin, die unter neuem Namen ein paar frische Songs veröffentlicht haben. Die Jungs aus den USA sind gerade mal ein Drittel so alt wie die Rock-Legenden der 70er und klingen doch verblüffend ähnlich: Die eindrucksvolle, schreifeste Stimme von Josh Kiszka trifft auf die saftigen Gitarren- und Bassriffs seiner Brüder Jake und Sam und auf die dreckigen, treibenden Drums ihres Freundes Danny.
Auf GRETA VAN FLEETs neuem Album From The Fires findet man neben starken Rocksongs wie “Safari Song” allerdings auch ruhigere oder poppigere Songs, die die musikalische Vielfalt der Band unter Beweis stellen.

Good-To-Know: Unbedingt vormerken: Am 25.03.2018 spielen GRETA VAN FLEET im Privatclub.


ALEX LAHEY – I Haven’t Been Taking Care Of Myself

Album: I Love You Like A Brother (Vö 06.10.2017)

ALEX LAHEY

Rotziger, ehrlicher Poprock aus Australien: In ALEX LAHEYs neuer Single “I Haven’t Been Taking Care Of Myself” geht es darum, nicht zufrieden mit sich sein zu können, aber gleichzeitig auch einfach mal “Scheiß drauf” zu sagen und nicht so hart mit sich zu sein. Diese Botschaft ist verpackt in einen tollen Song, der zum Mittanzen, Loslassen und sich-gut-Fühlen einlädt.
Auf ALEX LAHEYs im Oktober erschienenen Debütalbum I Love You Like A Brother sind eine ganze Reihe solcher Songs zu finden: Die perfekte Mischung aus Ernst, Humor und Lebensfreude.


TRAILS – Rambler

Album: Desert Lullabies (Vö 24.11.17)

TRAILS

Catchy Folkpop vom Feinsten: Mit Desert Lullabies haben TRAILS aus München gerade ihr Debütalbum veröffentlicht. Hilfe bei der Produktion des Albums in Texas kam dabei von niemand Geringerem als Regisseur Robert Rodriguez und Rick del Castillo, der schon den Score zu Kill Bill Vol. 2 produzierte.
Und als wäre das nicht Abenteuer genug, ist TRAILS-Sänger Patrick Roche auch noch der deutsche Synchronsprecher für Jon Snow aus Game Of Thrones. Vielleicht habt ihr ihn in der von uns gespielten Single “Rambler” ja erkannt…


BLACK HONEY – Dig

Single: Dig (Vö 10.11.2017)

BLACK HONEY

Auch BLACK HONEY aus England haben ihr Debütalbum in Arbeit. Als Vorgeschmack darauf gibt es seit zwei Wochen ihre allererste Single “Dig” zu hören, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
“Dig” ist eine tolle Mischung aus warmen Grooves, souligen Gitarren und handfestem Pop, mit der die Sängerin und Gitarristin Izzy Baxter und ihre drei Jungs aus Brighton definitiv Lust auf das kommende Album machen. Wir freuen uns drauf!