Neu in der Playlist KW 40

DILLON – Killing Time

Single: Killing Time (Vö: 22.09.2017)

Dillon

Gerade einmal 19 Jahre jung war die gebürtige Brasilianerin und inzwischen Wahl-Berlinerin Dominque Dillon als sie 2011 ihr Debutalbum This Silence Kills herausbrachte. Ihr experimentierfreudiger Singer-Songwriter-Indie ist zumeist zurückgenommen, düster und melancholisch. Damit liegen Vergleiche zu großen Namen der Szene wie FEIST, LYKKE LI oder COCOROSIE nicht fern. So geht es auch weiter mit dem Album Kind, welches im November erscheinen wird. Die aktuelle Single “Killing Time” ist als fast-schon-Uptempo-Nummer zum Mitwippen eine erfrischende Ausnahme unter den Liedern.
 

Good-To-Know: DILLON ist am 16. November im Silent Green Kulturquartier in Berlin live zu sehen.


J. RODDY WALSTON & THE BUSINESS – Numbers

Album: Destroyers of the Soft Life (Vö: 29.09.2017)

J. Rpssy Walston

Fans von KINGS OF LEON, aufgepasst! Wer die Band mag, wird auch an J. RODDY WALSTON & THE BUSINESS seinen Gefallen finden. Der eingängige Alternative Rock mit markanter Gesangsstimme und hymnenhaften “Wohooo”- und “Ahaaaa”-Refrains ist dem Klang von KINGS OF LEON an mancher Stelle zum Verwechseln ähnlich. Und ebenso verblüffend ähnlich sind sich auch die Biographien der beiden Bands: wie auch die Gebrüder Followill von KINGS OF LEON kommt J. Roddy Walston aus dem erzkonservativen Tennessee, kam zur Musik durch den Kirchenchor und wurde für sein Hinwenden zum Rock’n’Roll in den eigenen Kreisen angeprangert. Lang ist’s her! Die Band gibt es bereits 15 Jahre und mit Destroyers of the Soft Life ist nun das vierte Album erschienen.


DIET CIG – Maid of the Mist

Album: Swear I’m Good At This (Vö: 07.04.2017)

Diet Cig

Rotzig frech und vor Selbstbewusstsein strotzend, so kommt die Debutplatte von DIET CIG daher. Das ist Post-Punk, der nicht nur zum mitrocken anspornt, sondern auch zum Nachdenken. “I am bigger than the outside shell of my body and if you touch it without asking then you’ll be sorry” verkündet Sängerin Alex Luciano im Song “Maid of the Mist” zum Beispiel. Eine neue Erfindung ist die Musik des Duos von DIET CIG zwar nicht, aber sie bringt dennoch einen frischen Wind in die etwas eingestaubte Lo-Fi-Szene.


KANN KARATE – Hin und Zurück

EP: Ecke Revaler (Vö: 18.12.2016)

Kann Karate

Letzte Woche erschien das Musikvideo zu “Hin und Zurück”. Zu sehen: vier Freunde, die jede Menge Klamauk treiben und einfach zusammen ihren Spaß haben – auf der Bühne und abseits davon. Und genau das ist KANN KARATE. Eine junge, sympathische Berliner Band, die fetzigen Indierock zum Abfeiern macht . Entstanden ist die Band 2015, ganz klassisch beim Jammen im Proberaum. Seitdem rollt das Projekt gemütlich an.

Good-To-Know: Am 9. Dezember spielt die Band live in Berlin. Die Konzert-Location wird erst noch bekannt gegeben.


ALBERT – Let Love Go

Single: Let Love Go (Vö: 29.09.2017)

Albert

“Let Love Go” – das klingt nach einer traurigen Liebesballade. Ist es aber nicht. Das passt auch nicht zu ALBERT, der neuen Combo aus Frankfurt. Sie schreiben sich euphorischen Indie-Pop auf die Fahne, bei der aber eine melancholische Note nicht fehlen darf. Und die catchy Single beweist auch, dass sie genau wissen, wie man Pop macht. Denn hinter der Band stecken zwei doch recht erfahrene Musiker, nämlich zwei Mitglieder der Frankfurter Indie-Band CARGO CITY. Keiner von ihnen heißt übrigens Albert.
 

Good-To-Know: Wenn ihr am 2. November im Sage Club vorbeischaut, könnt ihr ALBERT live bewundern.


AMANDA MAIR – Rush

Single: Rush + Wednesday (Vö: 29.09.2017)

Mair

Als vor fünf Jahren AMANDA MAIRs selbstbetiteltes Debutalbum erschien, wurde sie von der Presse in ihrem Heimatland Schweden in den Himmel gelobt. So betitelte die schwedische Zeitung Aftonbladet das Werk zum Beispiel als eines der besten schwedischen Debütalben aller Zeiten – das ist mal ein Wort! Auch die neue Single “Rush” lässt die Stärke der Künstlerin erkennen. Ruhig, deep und düster geht es los, bis das Ganze in einen Dance-Song ausschweift. Synthie-Pop at its best!


KARMIC – Higher Self

Album: Phase 1 (Vö: 15.09.2017)

Karmic

KARMIC, das ist sonniger Electro-Pop aus dem sonnigen Los Angeles. Mit zwei Ladies an den Mikros und zwei Producern aus Seattle und Wien im Hintergrund veröffentlichen sie den lebensbejahenden Song “Higher Self” inklusive eines etwas verstörendem, aber sehenswertem Musikvideo. Mitte September erschien ihr Album Phase 1 mit acht Tracks.
 

Good-To-Know: Am Samstag, den 21. Oktober gastiert das Quartett in der Bar Bobu in Berlin.


VIEW – Say It Again feat. Kasmir

Single: Say It Again feat. Kasmir (Vö: 29.09.2017)

View

Finnland… ist das nicht dieses nordische Land, wo der ganze Heavy Metal herkommt? Richtig! Aber Finnland kann nicht nur Metal, es kann auch Hiphop! Und wie! Der Rapper Juuso Ruohonen und Produzent Joonas Laaksoharju formen zusammen das Duo VIEW. Für “Say It Again” haben sie sich auch noch gleich den finnischen Erfolgssänger KASMIR mit ins Boot geholt. Rausgekommen ist eine moderne Mischung aus Hiphop, Electro und RnB.

Good-To-Know: Es ist zwar noch ein Weilchen hin, aber man kann sich schon einmal den 16. Februar 2018 im Kalender anstreichen. Dann kommt VIEW ins Badehaus, Berlin.


MUNDWERK-CREW – Laut

Single: Laut (VÖ: 29.09.2017)

Munderwerk-Crew

Aus dem unscheinbaren Örtchen Traunstein in Oberbayern kommt diese 8-köpfige Bande her, die sich selbst MUNDWERK-CREW nennt. Ihr Musik bewegt sich irgendwo zwischen Hiphop, Funk, Reggae und Sozialkritik. “Laut” ist in zweifacher Hinsicht ein passender Titel für die aktuelle Single: Nicht nur, dass die bis zu 60 live aufgenommenen Bläser-Spuren ordentlich auf die Ohren hauen, inhaltlich geht es auch um Rebellion, Widerstand und eben ums laut sein. Die Crew bringt Ende Oktober ihr drittes Album komplementär auf den Markt.

Good-To-Know: Am 29. Oktober werden sie im Astra als Support von LBB zu sehen sein.


PURPLE DISCO MACHINE – Devil In Me feat. Joe Killington & Duane Harden

Single: Devil In Me (Vö: 29.09.2017)

Purple Disco Machine

Der Dresdener Producer PURPLE DISCO MACHINE haut seit 2009 durchweg eine tanzbare Deep-Funk-Nummer nach der anderen raus, darunter auch zahlreiche offizielle Remixe internationaler Pop-Größen wie GORILLAZ, JAMIROQUAI, TOM ODELL, TWO DOOR CINEMA CLUB und, und, und. Langsam, nach acht Jahren, wird es endlich Zeit für einges Album. Die Vorboten des Albums sind vielversprechend für die Dancefloors und Radiostationen der Welt. Und auch die extrem catchy Single “Devil In Me”, für die er sich die Unterstützung von Joe Killington und Duane Harden an Land gezogen hat, wird es garantiert weit nach oben in die Charts bringen.