Neu in der Playlist KW 18

DJ SHADOW feat. NAS – Systematic

Album: Silicon Valley – The Soundtrack (VÖ:16.06.2017)

DJ Shadow

HBO produziert nicht nur ziemlich fette Serien, sondern organisiert sich auch gleich einen kongenialen Soundtrack mit dazu. Für den Soundtrack zur 4. Staffel der Serie „Silicon Valley“ haben DJ Shadow und NAS das erste Mal kollaboriert. Dabei heraus kam Systematic, der mit viel Oldschool-Vibe um die Ecke kommt. Kein Wunder, DJ Shadow und NAS kamen ihre ähnlichen musikalischen Einflüsse zugute, was Systematic auch so rund macht. DJ Shadow ist aktuell mit seinem Album The Mountain Will Fall auf Tour. NAS macht aus einem kommenden Album jedoch immer noch ein Geheimnis…


LOVE A – Die Anderen

Album: Nichts Ist Neu (VÖ: 12.05.2017)

Love A

Sind das etwa The Smith? Nein, dafür aber Love A. Ihre Debütplatte „Eigentlich“ erschien 2011 und die Jungs sind seitdem aus der deutschen Post-Punk Szene nicht mehr wegzudenken. Nichts ist Neu ist ihr viertes Album und Die Anderen der zweite Vorbote diesem. Im Vergleich zur Vorgänger-Single Nichts ist leicht kommt Die Anderen viel melancholischer daher. Da darf man aufs Album gespannt sein und darauf, ob tatsächlich nichts neu ist.

Good-To-Know: Love A spielen am 13. Mai im Festsaal Kreuzberg.


VÉRITÉ – Phase Me Out

Album: Somewhere In Between (VÖ:23.06.2017)

Verite

Kelsey Byrne ist mit ziemlich viel Rockmusik aufgewachsen. Ihr Vater hat selbst Rock-Musik gespielt und ihre musikalische Prägung erfuhr sie durch Band wie The Cranberries, Nirvana und Green Day. Sie hat sogar in einer Punk-Coverband gespielt. Unter dem Namen Vérité ist ihrer Musik jedoch nicht mehr so gitarrenlastig, sondern lässt sich eher als sphärischer Elektro-Pop beschreiben. Die New Yorkerin hat mit Living, Sentiment und Echo bereits mehrere EPs selbst veröffentlicht. Somewhere In Between ist ihr Debütalbum, auf dem sie u.A. mit dem Produzenten Liam Howe zusammengearbeitet hat, der Lana Del Rey und FKA Twigs produziert hat.


CLOSE TALKER – Okay Hollywood

Album: Lens (VÖ:21.04.2017)

Close Talker

Lens ist Will Quiring, Matthew Kopperud und Christopher Moriens drittes Album, auf dem es viel um zwischenmenschliche Beziehungen zu gehen scheint. Quiring singt von Brothers, von Fernbeziehungen (Afterthought), und von Seasonal Friends. Close Talker schaffen es dabei die ganze Zeit ziemlich groovy zu klingen und die Gitarren trotzdem schön schwer daher kommen zu lassen.


OLSSON – Take Your Time

Album: Millions (VÖ:12.05.2017)

Olsson

Christian Olsson ist nicht mehr nur Mitglied bei “Fibes, Oh Fibes”, sondern neuerdings auch solo unterwegs. Vier Jahre (!) hat er an dem Album Millions gearbeitet, auf den Titel ist er gekommen, weil er ganz einfach eine Million Ideen hatte, die er in dem Album umsetzen wollte. Und Take Your Time ist wohl die songgewordene Manifestation dieser Arbeit. Es ist auf jeden Fall ein hymniger und sehr eingängiger Pop-Song geworden, der sich bald vielleicht wie Olssons Single Hold On in einer Werbung wiederfinden lässt.


DAS PARADIES – Goldene Zukunft

Single: Goldene Zukunft (VÖ:26.05.2017)

Mit einer Leichtigkeit singt Florian Sievers, der gebürtig aus Leipzig kommt, von einer Goldenen Zukunft. “Goldene Zukunft” ist Florian Sievers Debütsingle. Maurice Summer, der Staatsakt-Labelchef meint: “Wir erwarten von dieser Invertragnahme nicht mehr und nicht weniger als die endgültige Erlösung vom deutschen Retortenpop”. Nach dieser Aussage hat Florian Sievers auf jeden Fall eine Goldene Zukunft vor sich.


MØ – Nights With You

Single: Nights With You (VÖ:21.04.2017)

Mø

Bei dem Song “Nights With You” möchte man direkt seine beste Freundin schnappen und einfach durch die Nacht tanzen. Dazu tragen ihre außergewöhnliche Stimme und der Beat bei.
Mø ist aus Dänemark und landete gemeinsam mit Major Lazer und DJ Snake den Welthit “Lean On”. Dieser verzeichnet bereits schon über 2 Milliarden Clicks auf youtube.
Wir warten auf ein Album.


ODESZA FEAT. WYNNE & MANSIONAIR – Line Of Sight

Album: tba (VÖ: tba)

Odesza

Harrison Mills und Clayton Knight trafen sich 2012 an der Western Washington University und gründeten anschließend ODESZA. Diese Kombination aus luftiger Verträumtheit, strengem Bass und Live- Perkussion lädt die Zuhörer auf eine musikalische Reise ein.
Sowohl alte als auch neue Fans sollen mit dem neuen Sound von ODESZA in den Sommer starten.
Mills selbst erläutert ihre Wandlung: „In den letzten Jahren haben wir durchgehend unseren Sound erneuert und sind auch als Musiker deutlich gewachsen.“[…]„Die neue Musik zeigt, wie wir einen größeren und auch filmischen Klang erschaffen haben.“


BAUSA – Vermisst

Album: Dreifarbenhaus (VÖ:21.04.2017)

Bausa

BAUSA wird in der Hip Hop Welt großes Vorausgesehen. Er traut sich das, was lange Zeit in Deutschland nicht gefeiert wurde und viele es nur kennen, wenn jemand schräg singt: Autotune. Er benutzt es an den richtigen Stellen als Stilmittel. Denn im Gegensatz zu manch anderen kann BAUSA nämlich singen. Er probierte sich nicht nur im HIP HOP Bereich aus, sondern auch in Funk, Jazz, Blues und Soul. Stevie Wonder schätzt der in Bietgheim lebende Rapper sehr.
Ab Oktober ist er erstmal auf Deutschlandtour und am 27.10 auch in Berlin im Musik und Frieden.


BONE THUGS FEAT STEPHEN MARLEY – COMING HOME

Album: New Waves (VÖ: tba)

Bone Thugs

Um die Jahrtausendwende waren BONE THUGS-N-HARMONY eine der gehypten Bands, die bekannt für ihren Rap-Gesang waren. Sie waren bei einem der bekanntesten Raplegenden unter Vertrag, keinem geringeren als Eazy-E und bedienten somit eine weltweite Fangemeinschaft. Ihre Platten wurden millionenfach verkauft und sie heimsten sich Preise bei den Grammys und den American Music Awards ein.
Nun endlich nach jahrelanger Pause, kommt ihre neue LP “New Waves”. Für die erste Single Coming Home kollaborierten sie mit dem achtfachen Grammy Gewinner Stephen Marley. Bei diesem Song kehren sie textlich zu ihren einfachen Wurzeln im mittleren Westen, der von Stress geprägt ist, zurück.


FYFE FEAT. KIMBRA – Belong

Album: The Space Between (VÖ:09.06.2017)

Fyfe

Obwohl die letzten zwei Jahre für FYFE überhaupt nicht einfach waren, möchte er sich trauriger Musik nicht bedienen. Erst starben zwei seiner besten Freunde und dann auch noch seine Großmutter zu der er eine sehr enge Bindung hatte.
Genau diese Ereignisse veranlassten ihn sehr stark über sein Leben nachzudenken und zu dem Entschluss zu gelangen, das Leben richtig zu schätzen. Dabei entstand sein neues Album The Space Between.
Bei dem Song Belong kommen uns freundliche Synthies und Elektro-Gitarren entgegen. Die Stimmfarben von FYFE und von der niederländische Singer-Songwriterin Kimbra passen so gut zusammen, dass der Hörer seine Augen schließen kann und sich von der Musik einfach treiben lassen kann.


BERNHOFT – Visceral

EP: The Morning Comes (VÖ: 24.03.2017)

Bernhoft

Sobald die Syntheszier einsetzen ist ein Schweben vorprogrammiert. Dann kommt noch die Stimme von BERNHOFT hinzu und der Körper fängt einfach an sich zur Musik mit zubewegen. Dieser Soul in der Stimme ist einfach ein Genuss für die Ohren. Obwohl Bernhoft aus Norwegen stammt, ist er kein unbeschriebenes Blatt in den USA, denn er trat schon bei einer der größten TV-Sendungen (“Ellen”) auf und wurde schon für den Grammy als bester R&B – Newcomer nominiert. Die Musikredaktion ist sich einig, denn wir wollen definitiv noch mehr von ihm.
Wer ihn erleben möchte, Bernhoft ist am 03.06 im Rahmen des Elbjazz-Festivals am 03.06 in Hamburg.