Musikgenre: Der Breakbeat

Die Mischung machts

couchFM stellt euch regelmäßig verschiedene Musikgenres und Musikstile vor. Vom leidenschaftlichen Tango geht es nun in die Welt der Breakbeats.

Quelle: www.faz.de

In den 70er Jahren waren Hits von Funklegenden wie James Brown die Klassiker, die auf jeder Party rauf- und runterliefen. Während dieser Songs gab es immer kurze Schlagzeugsolis bzw. Breaks für die Sänger. Und auf diese Parts haben alle Tänzer in den Clubs und auf den Straßen gelauert, denn dort gingen die Breakdancer auf die Böden und starteten ihre kurzen Battles.

[white_box] [four_columns_one] icon_BIG_Musiknerds


MUSIKNERDS
[/four_columns_one] [two_columns_one]

Jetzt anhören:

[/two_columns_one] [four_columns_one_last]

VON Nancy
[/four_columns_one_last] [divider] [/white_box]

Doch was macht man, wenn man die Stimmung beibehalten will und den B-Boys noch mehr Zeit verschaffen will? Richtig, man muss versuchen diese markanten Breaks zu verlängern. Da man weder jedes Mal zurückspulen konnte noch digitalen Technik zur Verfügung hatte, musste man kreativ werden. Und das wurde Kool DJ Herc. Er war der Erste überhaupt, der mit zwei Plattenteller gleichzeitig arbeitete und so mehre Breakbeats verschiedener angesagter Songs verbinden konnte. Pioniere wie Grandmaster Flash verfeinerten die Technik immer mehr. Verschiedene Breaks konnten so zerstückelt und verändert zusammengesetzt oder in einer Schleife (Loop) abgespielt werden, dass teilweise komplette Songs entstanden.

Kool Dj Herc / Quelle: www.egotripland.com

Ab diesem Moment sind die Breakbeats nicht mehr aus dem Hip Hop wegzudenken, bis heute kann man sie in ihrer (fast) ursprünglichen Form bei B-Boy-Contests hören. Nicht nur der Hip Hop hatte etwas von der Neuerung, sondern auch andere Musikgenres. Vor allem im elektronischen Bereich entstanden durch die Mischung mit alten Breaks komplett neue Varianten. So entwickelte sich der Big Beat, später Jungle und Drum&Bass. Das Samples keine Seltenheit sind ist bekannt, doch den wenigstens ist bewusst woher die urspünglichen Beats eigentlich kommen, falls man sie überhaupt heraushören konnte. Bei genauer Recherche stelt man fast, das Größen wie zum Beispiel Beyoncé, Jay-Z oder Kanye West tatsächlich sehr häufig auf die Breakbeats der 60-70er zurückgreifen und damit ihre Erfolge feiern.


[two_columns_one] [white_box]

Autorin:

Nancy

[/white_box] [/two_columns_one] [two_columns_one_last]

Mehr von:

[button link=“http://www.couchfm.de/radiomacher/steckbriefe/nancy-simon“ color=“black“ size=“xlarge“]> Nancy[/button] [button link=“http://www.couchfm.de/radiomacher/archiv/musiknerds/“ color=“black“ size=“xlarge“]> Musiknerds[/button]

[/two_columns_one_last]

[divider]