Playlist zum Magazin vom 12.06.2015

BEN BROWNING – Make it easy

Album/VÖ: Turns (VÖ: 12.06.2015)

Ben Browning

Fans von Cut Copy atmen jetzt am besten erstmal gut durch und greifen gegebenenfalls zum Beruhigungsmittel. Der Bassist der australischen Elektropop-Kultband bringt nämlich am 12.06. sein Soloprojekt auf den Markt. Tatsächlich scheint Ben Browning neben seinem Vollzeitjob Cut Copy noch Zeit gehabt zu haben an eigener Musik zu werkeln. “Turns” ist Musik für den Sommer. Wir greifen zur frischen Limonde, versetzen uns auf ein leicht schwankendes Hausboot und beginnen ausgelassen zu Tanzen. Da sollte man nämlich zu Ben Brownings Musik, denn nicht von ungefähr steigen Erinnerungen an klassische Disco Tracks und 70er Elektropioniere wie Yellow Magic Orchestra auf.


LE VERY – Numbers

Album/VÖ: V (VÖ: 14.08.2015)

Le_Very_-_Numbers_Single_Cover

Bekannt geworden mit der Band NIAS startete Sänger und Gitarrist Nikolas Tillmann gemeinsam mit Keyboarderin Naemi, Drummer Milian und den beiden Choreographinnen und Tänzerinnen Ada und Nuria das Musikprojekt Le Very. Das es hier nicht bei der bloßen Musikdarbietung bleibt ist zu erwarten. Die Wirkungskraft von Licht, Tanz und Kostümen nutzend, kreieren LE VERY ein bunt schillerndes, interdisziplinäres Kunstwerk, mit dem sie schon über die Landesgrenzen hinweg für Aufsehen sorgten. Anfang des Jahres tourten sie bereits mit Zoot Woman quer durch Europa. Am 14.08.2015 ist es nun endlich soweit: das Debütalbum ”V“ soll released werden. Mit ”Numbers“ erschien am 01.06. die Singleauskopplung aus dem Album.


LA Priest – Night Train

Album/VÖ: Inji (26.06.2015)

LA_Priest_-_Inji_packshot

Lange war es ruhig um den Elektromusiker Sam Dust, der bis 2009 Mitglied der sich damals auflösenden Band „Late Of The Pier“ war. Jetzt veröffentlichte er mit ”Learning To Love“ unter dem Pseudonym ”LA Priest“ bereits die zweite Singleauskopplung aus seiner bevorstehenden Platte, die am 26.06. auf Domino Records erscheint. ”I recorded and produced several records, travelled the world, built drum machines, and synthesizers and new inventions, then moved to Wales and released some music“ erzählt Dust über die letzten Jahre, die er vor allem in Grönland verbrachte. Dort arbeitete er an fünf Musikprojekten gleichzeitig und es entstand, inspiriert von Künstlern wir David Byrne, Prince, Aphex Twin und Blood Orange unteranderem sein Projektdebüt „Inji“, das schließlich im Herbst letzten Jahres von David Wrench in Nord Wales gemixt wurde.


DER MANN – Ich bin ein Mann

Single/VÖ: Ich bin ein Mann (VÖ: 19.06.2015)

IchBinEinMann_Cover_Packshot

Hinter ”Der Mann“ verbergen sich Ramin Bijan, Maurice Summen und Gunther Osburg alias Ray, Berthold und George Mann, besser bekannt als ”Die Türen“. Die 2002 gegründete Band veröffentlicht in der Gründungsbesetzung, nun unter dem Namen ”Der Mann“, am 19.06. die Single ”Ich bin ein Mann“. Ein Song zwischen DAF und Disco, der die Befindlichkeiten des modernen Mannes im Jahre 2015 beschreibt und auf eine Formel: „Von allem genervt – aber Mann“ herunterbrechen soll. Während wir auf das vielversprechende Video zum Song warten, für welches Industriesauger-TV verantwortlich sind, können wir uns an den Remix-Versionen zu ”Ich bin ein Mann“ von namenhaften Künstlern wie Erobique, Deichkind und Ill Till freuen.


EMPIRE DUST – Open Season

EP/VÖ: Intelligent People (19.06.2015)

Empire Dust

Empire Dust ist nicht einfach nur Hip-Hop oder Rock,  “it’s not about the simple dust explosion in the universe but a fusion of styles, a hybrid genre, punk style, trip hop face”, beschreibt die Band sich selbst. Angefangen hat das ganze mit einem Zufall. Lord Kimo, ehemals Mitglied von Asian Dub Foundation, bereist Frankreich und trifft auf Ghislain Baran. Lord ist sofort vom Talent des Producers überzeugt. Baran sei Zauberer, heißt seitdem “The Whizard”. Zu Magier und Lord treten die guten alte Bekanntschaften Babatunde und David bei. Fehlt zur ersten EP noch eine Prise dunkle Macht zwischen Leben und Tod und eine Ladung Empörung über unsere korrupten Gesellschaftsstrukturen: “Empire Dust is the fire burning in a cold society, fighting against individuality by giving all they have on stage.”


FLUME – Some Minds

Single: Some Minds (28.05.2015)

Flume

Harley Streten aka Flume ist von der ehrgeizigen Fraktion:  „I am pretty hard on myself when it comes to being satisfied with new material, I am always trying to push myself.   ‘Some Minds’ is a fully-fledged song, not just a track, which is what I was trying to achieve.“ Vielleicht ist das einer der Gründe für den weltweiten Erfolg des australischen DJs und Produzenten. Seine neueste Single “Some Minds” wurde binnen weniger Tage mehr als 600.000 mal auf youtube sowie mehr als 800.00 mal auf Soundcloud geklickt. Das ist wirklich mehr als deutlich. Die Kollaboration mit Miike Snow’s Andrew Wyatt scheint den Geschmack von Schon-Immer-Fans und Ab-Sofort-Fans perfekt getroffen zu haben: Monumentale Soundscapes aus Synth und Beats mit einem unerwarteten Abschluss.

GOOD-TO-KNOW: als einzige Deutschlandshow tritt Flume im Juli auf dem Melt! auf.


HANNA & KERTTU – Drunken Dancers

Album: Forest Pop (31.07.2015)

Hanna _ Kerttu

Seit 2011 machen die beiden Skandinavier Hanna & Kerttu bereits Musik. Inzwischen ist das Electropop-Duo in Berlin beheimatet. Nachdem sie im Februar 2013 ihre selbstbetitelte Debüt-EP veröffentlichten, steht nun der Release ihres ersten Longplayers ”Forest Pop“ bevor, auf welchem uns die Band in mystische Klangwelten entführt – analog aufgenommene Klänge verschmelzen mit elektronischen Beats. Die in den Kaiku Studios aufgenommene Platte wurde von keinem geringeren als dem Erfolgsproduzenten Jonas Verwijnen, der schon mit The Whitest Boy Alive im Studio stand, gemixt und von Pete Maher’s, der bereits mit Lana Del Rey und Jack White arbeitete, gemastert. Mit der Singleauskopplung ”Drunken Dancers“ liefert die Band einen ersten Vorgeschmack auf die am 31.07 erscheinende Platte.

Good-To-Know:  am 18.06. spielen Hanna & Kerttu in der Chelsea Bar