Makrele

Makrele 1
© Kay Özdemir

Vier Fischfreunde


„Anders als die meisten Fische hat die Makrele keine Schwimmblase, wodurch sie einerseits ohne Druckausgleich schnell die Wassertiefe wechseln kann, andererseits aber auch ständig durch Bewegung für Auftrieb sorgen muss, um nicht zu versinken.“



MUSIKPERLE

So beschreibt sich die Düsseldorfer Band MAKRELE auf ihrer Facebook Seite. Von „Weniger Genugtuung“, „Herzschrittmachern“ und „U-Booten“ handeln die Texte der vierköpfigen Gruppe. Ihre Musik bewegt sich zwischen Power-Pop, Deutschrock und nüchternem Realismus. In ausschließlich deutschen Texten werden alltägliche Geschichten und Schicksale poetisch in Songs verpackt.

Makrele 2
© Kay Özdemir

Alex, David, Felix und Tobi, man könnte meinen, dass das die vier wohl beliebtesten Jungennamen aus dem Jahr 1989 sind, stecken hinter der Band. Als Pubertierende haben sie angefangen Musik zu machen, obwohl damals keiner von ihnen ein Instrument spielen konnte.
Wer welchen Part in der Band übernehmen sollte, erfolgte willkürlich und schlussendlich hat jeder die Aufgabe bekommen, die zu ihm passte. Seit dem Jahr 2000 machen die Jungs nun gemeinsam Musik und sind dabei trotz Bandpause, Studium und neuen Wohnorten vor allem eins geblieben: engste Freunde.

Schon damals starteten sie mit dem maritimen Bandnamen STREETSHARKS und waren in den folgenden Jahren als SPONTAN unterwegs. Zum Beispiel als Vorband von KLEINSTADTHELDEN oder FOTOS. Zu diesen Zeiten nahmen sie auch schon in Eigenproduktion einige EPs und ein Album auf. Die Stimme von Alex hat etwas gefühlvoll Klares und präsentiert sich auf dem 2017 erschienen Album „Öffne alle Fenster“ in all ihren Spektren. Ihre erste Veröffentlichung aus dem Album war der Song “Papier” zu dem die Band auch ein Video produzieren ließ.

 
Die Texte von Makrele thematisieren verschiedenste Sujets. Der Song „Herzschrittmacher“ beispielsweise, handelt von einer geplanten Zwangshochzeit und einem mutigen Vater, der sich gegen diese veraltete Tradition stellt. In dem Lied „Dein Dieb“ geht es um die Frage was passiert, wenn das Vergessen, konkret: Demenz, in einer Partnerschaft Einzug hält. Auch hier gibt es einen Videoclip:

 
Nach fünf Jahren Bandpause gab es im Mai 2017 einen Relaunch für die Jungs. Die verschiedenen Wohn- und Studienorte machten es mit unter schwer, regelmäßiges Proben zu gewährleisten. Und dennoch haben die vier Freunden keine Kosten und Mühen gescheut, sich wieder zusammengerauft und mit neuem Namen und neuer Motivation nun ihr erstes Album „Öffne alle Fenster“ unter dem Namen MAKRELE released. Wer die vier Jungs live sehen möchte, sollte ab Oktober die Augen in Berlin offen halten – da wollen sie nämlich ein Konzert im Rahmen einer kleinen Herbsttour 2017 spielen.


Makrele 3
© Kay Özdemir

Alle Fischfreund*innen, die jetzt noch mehr von der MAKRELE erfahren möchten, können das zum Beispiel unter www.makrelemusik.de tun. Die Jungs sind außerdem auf Spotify und Instagram vertreten.

Weiterführende Links

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Autorin:

Dummi

Ann-Kathrin