Elektronika #4

Klangkompott Elektronika von LeRamz

Klangkompott mit Mel

Eine Stunde elektronische Listening- und Tanzmusik – für elektronische Musikliebhaber und alle, die es werden wollen. In dieser Sendung mit dabei: The Juan Maclean, Credit00, Myagi, Skarn, Dana Ruh und viele mehr. Dazu gibt’s wieder Mels musikalisches Bullshit-Bingo.

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KULTURKOMPASS
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Jetzt anhören:
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VON Mel
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The Juan Maclean – „In a Dream“

John Maclean und Nancy Whang, zusammen bekannt unter den Namen The Juan Maclean, in einen Musikstil einordnen zu wollen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ihre Songs bewegen sich irgendwo zwischen Elektropop, House und Dance, die durch die Stimme von Nancy Whang, unverkennbar werden. Im September 2014 ist nun ihr sechstes Album „In a Dream“ erschienen, das mit dem Maclean-typischen Sound aufwartet. Auch schön: Tracks wie „Running Back To You“ oder „You Were A Runaway“ erinnern eher an Soul- oder 80er Jahre-Synthpop-Nummern.

 

Credit00 – „Another Me“

„I like synthesizers“ ist der einzige Satz des Dresdner Djs Credit00 auf seiner Profilseite im Online-Musikmagazin „Residentadvisor“. Natürlich hört man das, so wie in der rhythmisch-tanzbaren Nummer „Another Me“, die aus der „The Living Room Life EP“ stammt.

 

Live zu sehen – und besser noch – zu hören war Credit00 am 19. Dezember 2014 in der Wilden Renate (am 19. Dezember 2014 in der „Wilden Renate„). Dort wurde das Team-Release des Dresdner Labels „Uncanny Valley“ und des Münchner Labels „Permanent Vacation“ namens „Uncanny Vacation“ gefeiert. (Achtung: In der Moderation wird von einem Auftritt am 20. Dezember in der Ritter Butzke gesprochen. Das ist falsch. Wir bitten, dies zu entschuldigen.)

 

Myagi – „Don’t Bother Me“

Wenn im Sommer wieder zwischen den Baumwipfeln die dröhnende Bässe der Festivals hin- und herwabern, dann könnte es auch „Don’t Bother Me“ von Myagi sein. Erschienen ist der Track im Juni 2014 auf dem Album „Forever“.

 

Skarn – „Revolver“

Was für den einen als eine rhythmische Ananeinanderreihung von Störgeräuschen erscheinen mag, ist für den anderen reduzierter Technosound. Das Nine Inch Nails-Mitglied Alessandro Cortini oder besser „Skarn“ polarisiert. Die EP „Revolver“ kam am 14. Oktober 2014 raus.

 

Dana Ruh – Residentadvisor Podcast 412

Die gebürtige Thüringerin und seit 2005 Wahlberlinerin hat sich als Dj und Producerin einem klaren House- und Technosound verschrieben. Für das Onlinemagazin „Residentadvisor“ hat sie im April 2014 einen Podcast gemixt, der seinen Höhepunkt im sphärenartigen Dancetrack „#####.1“ von Aroy Dee findet.

 

Mel’s musikalisches Bullshit-Bingo

Eine Rubrik, ein Oberthema, drei Songs: In dieser Sendung ging es um Musikprojekte der elektronisch-klassischen Art. Die Herangehensweisen der Djs und Produzenten sind dabei verschieden. Mal werden ganze Alben von einem Orchester neu interpretiert und so aus dem Digitalen zurück ins Analoge geholt. Manchmal spielt ein Dj zusammen mit dem Orchester live beim Konzert.

Das Los hat wieder einmal entschieden, welcher Titel in der Sendung gespielt wurde:

 

Jeff Mills und das Philharmonie Orchester von Montpellier

Techno-Urvater Jeff Mills hat 2005 zusammen mit dem Philharmonie-Orchester von Montpellier live und open air ein Konzert (Name „Blue Potential“) gegeben, bei dem der Dj  die rhythmischen und das Orchester die melodisch-harmonischen Parts übernahm.

 

Weiterhin in der Auswahl:

Henrik Schwarz und das Deutsche Kammerorchester Berlin

Henrik Schwarz arbeitete für das Projekt „Instruments“ 2011 mit dem Dirigenten Jan Michael Horstmann zusammen. Das Ergebnis: Ein Hybrid aus Barock und Clubmusik, denn bei „Instruments“ rahmten Stücke von Georg Philip Telemann und Johann Sebastian Bach Schwarz‘ Musik ein.

 

Nils Frahm – „Toilet Brushes“

Wie zerfließend (und eigentlich auch unwichtig) Musikgenres sind, zeigt der Komponist Nils Frahm. Er spielt Klaviermusik, vermischt sie aber durch die Arbeit mit Synthesizern, Samplings und Loops mit elektronischen Flächen.

 

Darkside – „Psychic“

Nicolas Jaar und sein Studienkollege Dave Harrington gründeten 2011 das Bandprojekt „Darkside“. Ihr Debütalbum „Psychic“ beschreibt den Sound im Grunde schon: Jaars elektronische Sounds treffen auf Dave Harringtons Gitarrenklänge. Aus beidem entsteht eine psychedelische Reise, die mit „Golden Arrow“ ihren Anfang nimmt.


 weiterführende Links:

residentadvisor.net

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Autorin: Mel

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