Interview: Baru

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Ferdinand, Jacob und Andres im Gespräch mit couchFM


Seit mehr als 7 Jahren machen die drei sympathischen Jungs Ferdinand, Jacob und Andres schon zusammen Musik – damals noch unter dem Namen „Neon Pingu Pussys“. Dieser wurde der musikalischen Entwicklung der Band hin zu einer Mischung aus Indie, Pop und Elektro bald nicht mehr gerecht und so musste ein Name her, der einfach zeitlos und prägnant klingt: Baru.

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MUSIKNERDS
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Jetzt anhören:
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VON Chrstin


und Tasja
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Die ursprüngliche Inspiration zu ihrem Namen stammt nicht von dem Schabrackentapir Baru aus dem Leipziger Zoo, sondern von einem französischen Cartoonisten, wie uns Ferdinand erzählt: „Eines Abends lag ich im Bett und hab ARTE geguckt, was man halt so macht wenn man Abends im Bett liegt und da kam eine Doku über den Cartoonisten. Genau und ich fand das ziemlich cool was er gemacht hat. Der macht so Kriminalcomics und ich fand das war nen ziemlich cooler Name (…).“

Zusätzlich bedeutet Baru auf Indonesisch “Neu” und dieser Neuanfang, den Baru mit diesem Namen repräsentieren möchte, gelang ihnen bereits mit ihrem Debutalbum „Sailors of the City“ im Oktober 2013.

 

Momentan starten sie, immer im Hinblick auf ein neues Album, unter dem Motto „Humanimals“ durch – dem Zusammenspiel von Mensch und Tier. Heute, nach ihrer ersten Headliner-Tour, geht’s direkt so poetisch im Sinne des Mottos „Humanimals“ weiter: Baru ist gerade mit der brandneuen Single „Salt in Hot Summer“ am Start, in deren Musikvideo das Motto durch eine menschliche Bestie aufgegriffen wird.

Die Idee zu der aktuellen Single „Salt in Hot Summer“ wurde aus einem Grundtext mit nur wenigen Zeilen aus den Tiefen des Rechners von Gitarrist Andres geboren, die er dann zusammen mit Jacob zu dem jetzigen Thema des Songs verarbeitet hat. Und worum es in dem Text geht, das hat er uns auch direkt erzählt.

Jacob: „Also man macht ja eine gewisse Persönlichkeitsentwicklung durch und daraus kommt dann eben was man am Ende ist also was man sein will und dass man gewisse Sachen einfach auch hinter sich lassen kann und muss um man selbst zu sein. Darum geht’s eigentlich in dem Lied.“

 

Baru mit Christin+Tasja_Copyright_Philipp Scholz
Baru mit den couchFM-Musiknerds Crhistin und Tasja

 

Die Inspiration zu ihrem Sound holen sie sich sowohl bei internationalen als auch bei nationalen Künstlern. Konkret reichen diese Inspirationsquellen von dem typischen Indiesound à la Bloc Party und The Strokes bis hin zur elektronischen Musik. Aber auch ihre neue Heimatstadt Leipzig hilft Baru bei der Entfaltung ihrer musikalischen Ideen. Bei ihrem Besuch in Berlin haben wir dann auch gleich mal gehorcht, was sie denn davon halten, dass Leipzig als das neue Berlin gilt.

Ferdinand: „Also wir haben das auch schon gehört. Man kann das bestätigen, obwohl dann immer der Wunsch da ist, dass es nicht Berlin kopiert, sondern sich eigenständig entfaltet. Und da passiert auch sehr viel. Es ist eine sehr kreative Stadt. Also wir sind auch sehr gern in Berlin, aber wir kommen ja ursprünglich aus dem Dorf und da ist so eine ganz große Stadt wie Berlin ist schon n ganzes Stück nochmal größer als Leipzig und da fühlen wir uns schon wohler, das hat so genau den richtigen Umfang von einer Stadt.“

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(Foto: Baru)

Dem Hype um Berlin als Künstler- und Musikstadt möchten sie deswegen erst mal nicht folgen und ihrer Heimatstadt Leipzig treu bleiben. Das liegt unter anderem an den Vorteilen, die die kleinere Musikszene dort zu bietet hat.

Andres: „Man kann schnell neue Bands kennenlernen, kann sich gegenseitig supporten und unterstützen. Und das macht auch den Reiz aus gemeinsam so eine Szene aufzubauen gerade was jetzt auch unseren Proberaum angeht, kann man da gemeinsam ganz viele Ideen spinnen, ausarbeiten und was Neues schaffen, was es in Berlin vielleicht schon ganz oft gibt. Es gibt so viele Viertel, die sich gerade ungemein entwickeln in Leipzig wo auch künstlerisch die Szene wirklich brodelt. Da ist es auch spannend einfach so in dem Prozess dabei zu sein. Und das mitzuerleben wie sich da was aufbaut.“

Miterleben und Beobachten was Baru sich gerade aufbaut, könnt ihr im Sommer auf einigen Auftritten und Festivals, wie beispielsweise dem Summertime Festival. Von Baru werden wir also definitiv noch mehr zu hören bekommen: Denn im Herbst gibt’s dann auch noch frische Musik in Form einer neuen EP, an der die Jungs gerade ganz intensiv schreiben. In eine Unplugged-Version des Songs “Neglected” der neuen EP könnt ihr hier schonmal reinhören:


 

Weiterführende Links:

Homepage von Baru

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Baru auf Soundcloud

Baru bei Twitter


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Autorinnen:
Christin & Tasja

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