In Leipzig ist die Welt nicht mehr in Ordnung

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Rassismus von Oben

Ein Professor tweetet rassistische Sprüche, die Student*innen wehren sich dagegen: Der Streit um den Juraprofessor Rauscher geht weiter. Unter dem Banner “Rausch ab” vereinigten sich studentische Gruppen und Einzelpersonen, organisierten Kundgebungen, Interventionen und eine Petition, die von mehr als 18.000 Menschen unterzeichnet wurde.

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GESPRÄCHSSTOFF

Der Fall wirft ganz grundsätzliche Fragen auf: Dürfen Student*innen mitentscheiden, wer sie unterrichtet? Wie groß ist die Macht von Professor*innen an den deutschen Universitäten? Wie demokratisch ist die Universität? Müssen wir uns damit zufriedengeben, zu hoffen, dass Menschen, die sich rassistisch äußern, diese Einstellungen nicht auf ihre Diensttätigkeit übertragen?

Die Student*innen aus Leipzig und ihre Unterstützer*innen meinen: Nein. Wir haben mit Jary, einem der Organisator*innen von “Rausch ab” gesprochen, um zu erfahren, wie sich solch ein Protest organisiert, was die konkreten Forderungen sind und wie es jetzt weitergeht. Und um vielleicht den einen oder anderen Tipp zu bekommen. Schließlich ist die Welt ja nicht nur in Leipzig nicht mehr in Ordnung.


Autoren:

Janne

Janne

Moritz

& Moritz