Grüne Clubs

Foto: Clubmob Initiative

Tanzen für eine grünere Welt

Wir essen bio, kleiden uns nachhaltig und der Jutebeutel ist unser ständiger Begleiter. Der grüne Lebensstil hat mittlerweile Einzug in fast alle Lebensbereiche gefunden. Nur in Sachen Nachtleben scheint sich niemand so recht der Auswirkungen auf die Umwelt bewusst zu sein. Dabei kommt bei so einem durchschnittlichen Clubabend einiges zusammen: aufwendige Licht-Installationen, die Klimaanlage auf Hochtouren, sich türmende Müllberge, stromfressende Musikanlagen und die Unmengen an Bier wollen natürlich auch gekühlt werden. Die Berliner Clubszene habe in etwa den Stromverbrauch von 5.100 Single-Haushalten und stoße jährlich ca. 4000 Tonnen CO² aus, errechnet Matthias Krümmel, Referent für Klimaschutzpolitik beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Berlin und Mitglied der Clubmob Initiative.

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Gesprächsstoff
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VON Anne

und Lea
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Zusammen mit den anderen Mitgliedern der 2011 gegründeten Initiative nimmt er interessierte Nachtclubs unter die Lupe und gibt ihnen eine fachmännische Energie-Beratung. Und dann findet der eigentliche Clubmob statt: der Betreiber verpflichtet sich im Voraus, einen Großteil oder wie im Falle des Privatclubs sogar 100% der Einnahmen eines bestimmten Abends in Energiesparmaßnahmen zu stecken, beruhend auf der Energieberatung durch die Clubmob Initiative.

Foto: Clubmob Initiative

Bereits vier weitere Clubs konnten nach diesem Prinzip begrünt werden: das SO36, das MIKZ, das Fuchs & Elster und das Yaam. Diesmal läuft der Clubmob allerdings ein wenig anders ab. Zusätzlich zu der eigentlichen Party unter dem Motto „Feiern und Welt retten“ gibt es zuvor noch eine „Podiumsdisco“ und einen Nachhaltigkeits-Workshop. Den Anfang macht die Diskussionsrunde um 19:30 mit Aktiven aus dem Bereich Umweltschutz, Kulturvertretern und Politikern. Im Anschluss sollen beim Workshop mit der Unterstützung von Experten neue Ideen gesammelt und weiterentwickelt werden, wie man das Berliner Nachtleben ein wenig grüner gestalten kann. Wenn keiner mehr Lust hat, zu diskutieren und die Köpfe genug gequalmt haben, darf dann endlich getanzt, getrunken und gefeiert werden – alles für den Klimaschutz natürlich.

Foto: Clubmob Initiative

Weitere Infos zur Clubmob Initiative und zum Abend im Privatclub findet ihr unter http://www.clubmob.de/


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Autorin:
Anne

&
Lea

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