Grimm-Zentrum

in der Prüfungsphase

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© Alexander Rentsch @ Flickr (Creative Commons)

Studenten drehen durch!

Zum Ende des Semesters stehen für alle Studenten, egal ob Erstsemester oder kurz vor der Masterarbeit, die Prüfungen an. Da heißt es nur: lernen, lernen, lernen.


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UNIDSCHUNGEL
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VON Rebecca W.
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Aber am Schreibtisch zu Hause locken so viele Ablenkungen und der laute Mitbewohner nebenan hilft den produktiven Lernzielen auch nicht gerade. In solchen Ausnahmesituation der Prüfungsphase gibt es eine Lösung: Ab in die Bibliothek. Für Studenten ist sie der perfekte Ort zum Lernen.

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Die Favoritin vieler Berliner Studenten: Die Zentralbibliothek Jacob-Wilhelm Grimm Zentrum der Humboldt Universität mitten in Berlin.

Besonders in der Prüfungsphase strömen die Studierenden verschiedenster Fachrichtungen in die riesige Bibliothek in der Geschwister-Scholl Straße, um sich dort zwischen der Ruhe und Stille der Bücher auf ihre Prüfungen vorzubereiten. An den Wochenenden, an denen die Zweig- und Stadtteilbibliotheken als Ausweichstandorte geschlossen sind, ist der Andrang so groß, dass es zwischen den Studenten zu einem regelrechten Kampf um die begehrten Arbeitsplätze kommt. Vor allem beliebt sind die Sitzplätze auf den Leseterrassen und an den Fensterfronten, die zum großen Ärger externer Studenten den HU-internen Studenten zur Nutzung vor behalten sind.

Im Gefecht um einen Sitzplatz heißt es meist: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Grimm Zentrum Prüfungsphase 2014 (© Rebecca Wegmann)
Grimm Zentrum Prüfungsphase 2014 (© Rebecca Wegmann)

Deshalb versammeln sich an den Prüfungswochenenden die Studenten ab halb zehn –wohlgemerkt die Bibliothek öffnet erst um zehn Uhr- vor den Türen und Toren des Grimm Zentrums.

Um Punkt zehn Uhr strömt die Studentenherde dann durch die kleine, enge Haupteingangsdrehtür in das großflächige Foyer der Grimm. Taschen und Jacken werden in die Ecken geschmissen und die Massen rennen durch den Sicherheitsdurchgang rein in die Bibliothek, die Treppen hoch zu den preferierten Arbeitsplätze. Innerhalb weniger Minuten sind die gesamten 1028 Plätze der Zentralbibliothek weitestgehend belegt. Ab halb elf hat man Glück, wenn man noch einen Platz in einem der Gruppenarbeitsräume bekommt. Verzweifelt wird alles als Arbeitsplatz genutzt: die Hocker zwischen den Bücherregalen oder die unbestuhlten Tische in den zahlreichen Kopierräumen. Am letzten Sonntag im Semester bleibt kein Platz unbesetzt. Die Zentralbibliothek wird von den Studenten überlaufen und voll besetzt. Vor einigen Wochen ist es sogar zu Handgreiflichkeiten um einen Arbeitsplatz gekommen. couchFM hat sich diesen Ausnahmezustand an einem solchen Ort der Ruhe mal genauer an geguckt.


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Autorin:
Rebecca W.

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