Germaine Krull

Foto: Jennifer Weese

Germaine Krull ist eine Ikone ihrer Zeit. Sie wurde 1897 in Posen geboren und starb 1985, fast vergessen, in Wetzlar. Sie gilt als eine der wegweisendsten Fotografinnen der 1920er und 1930er Jahren.

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VON Jenni
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Ihr Interesse galt besonders dem alltäglichen Leben und dem Detail. Ihr Œuvre ist thematisch breit. Ihre frühen Arbeiten widmen sich der Akt- und Fashionfotografie. Im scheinbaren Gegensatz zu den fließenden Formen, stehen harte Stahlkonstruktionen und metallene Oberflächen, die Krull mit der Kamera einfängt.

Foto: Jennifer Weese

Durch Auftragsfotografien für Journale und Werbung erreichte sie ein breiteres Publikum. Dadurch veränderte sich allerdings auch ihre Arbeitsweise. Experimentelle Perspektiven, Detailaufnahmen, das alles waren neue Formen. Sie bediente sich außerdem der Fotomontage. Für Zeitschriftenartikel montierte sie Stadt und Landschaft ineinander, die von Texten beschrieben wurden. Ihr ganzes Werk wirkt wie eine Montage. Viele der Werke sind ihrem Kontext entrissen, und gehören eigentlich nicht in ein Museum, sondern in ein Magazin.

Bis zum 31. Januar zeigt der Martin-Gropius-Bau, einen Teil von Germaine Krulls Arbeiten, in einer Retrospektive.


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Homepage der Ausstellung


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Autorin: Jenni

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