Fußballroute Berlin

Fußballroute Berlin Titel
Die Initiatoren der Fussballroute: Dr. Thomas Schneider (l.) und Daniel Küchenmeister (r.)

„Die Unvollendete“

Die Fußballroute Berlin verbindet 40 Orte in der Stadt, an denen Berliner bzw. deutsche Fußballgeschichte geschrieben wurde. Auf Informationstafeln wird über die Ereignisse berichtet, die sich mit dem jeweiligen Standort verbinden. Die Fussballroute ist ein Projekt des Vereins Sport:Kultur, der auf Initiative des Berliner Fußballverbandes gegründet wurde. Nicht das reine Fußballwissen steht hier im Vordergrund, sondern die politischen, sozialen und kulturellen Zusammenhänge sollen sichtbar gemacht werden, die mit dem Thema Fußball in Zusammenhang stehen. Pünktlich zum Champions League- und Pokalfinale wurde die Route Ende Mai eingeweiht, jedoch sind zur Zeit erst etwa die Hälfte der Informationstafeln aufgestellt.
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GESPRÄCHS- STOFF
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Jetzt anhören:

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VON Steve
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Startpunkt der Fußballroute ist das Brandenburger Tor. Dieser Standort ist für Touristen leicht zu finden und stellt mit seiner angrenzenden Fanmeile seit der WM 2006 auch einen Ort der Fußballbegeisterung dar. Auf drei Teilrouten geht es entweder Richtung Norden bis nach Reinickendorf, nach Westen bis zum Olympiastadion oder Richtung Süden zum Tempelhofer Feld mit Abzweig nach Köpenick. Gemeinsam mit dem ADFC wurden die Routen entwickelt. Per GPS-Track und Routenplaner kann man die Strecken mit dem Rad abfahren.

Die Strecken führen auch zu Orten, die heute nicht auf den ersten Blick mit Fußball in Verbindung gebracht werden. So zum Beispiel zur Bülowstr. 89, wo das Wohnhaus von Reichs- und Bundestrainer Sepp Herberger stand. Oder in die Kreuzbergstr. 75, wo der älteste deutsche Fußballverein, BFC Germania 1888, gegründet wurde.

Infotafel in der Bergmannstr. 107. Hier wurde 1897 der Berliner Fussballverband im Restaurant „Dustrer Keller“ gegründet.

Für 7 der 8 Bezirke haben die Initiatoren des Projekts, Dr. Thomas Schneider und Daniel Küchenmeister, Baugenehmigungen für ihre Info-Tafeln vorliegen. Quer stellt sich jedoch der Bezirk Mitte. Die Verwaltung sperrt sich hier gegen die Aufstellung noch weiterer Schilder, denn, so wird argumentiert, man habe im Bezirk bereits viele historisch sensible Standorte, an denen sich Informations- und Gedenktafeln befinden.

Mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der ähnliche Bedenken hatte, konnte sich das Projekt allerdings auf ein Alternativkonzept einigen: So gibt es am Breitscheidplatz statt einer Info-Tafel jetzt eine Bodenplatte mit QR-Code, über den weitere Infos abgerufen werden können. Aber auch mit dieser Variante konnte sich das Bezirksamt Mitte bisher nicht anfreunden.

Infotafel im Jahn-Sportpark. Nirgendwo in Deutschland wird länger Vereinsfussball gespielt als hier.

Weiterführende Links:

Homepage der Fußballroute Berlin


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Autor:
Steve

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