Freizeitpark trifft auf Hygienemaßnahmen

Ein Gruppenfoto mit Maske im Wartebereich der Holzachterbahn “Colossos – Kampf der Giganten”

Einlass in den Freizeitpark

Es ist 9:45 Uhr und wir stehen in der Schlange für den Heide Park an. Überall auf dem Boden befinden sich gelbe Streifen, die den Abstand von 1,5 m markieren. Jeder trägt seine Maske. Kurze Zeit später werden unsere Tickets und Taschen geprüft, dann dürfen wir endlich in den Eingangsbereich des Parks.

Nun heißt es, warten bis sich die Tore zum Inneren des Parks öffnen. Mit uns im Park sind im Vergleich zu den Jahren davor nicht viele Menschen, die darauf warten sich ins Abenteuer zu stürzen. Als sich die Tore öffnen, strömen wir mit den anderen Besucher*innen in den Park.


Hygieneregeln & Schutzmaßnahmen

Unser erstes Ziel ist die Wildwasserbahn. Am Eingang zum Wartebereich ist ein Schild angebracht, auf dem die Hygienevorschriften aufgelistet sind: Maskenpflicht im Warte- und Ausgangsbereich der Fahrgeschäfte, im Bahnhof und in den Fahrgeschäften selbst sowie die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,5 m vor und hinter einem und link und rechts von einem. Auch hier befinden sich auf dem Boden gelbe Streifen, die den Sicherheitsabstand von 1,5 m markieren. Jedoch fällt uns immer wieder auf, dass viele andere Besucher diese Markierungen nicht wirklich wahrnehmen und so den Sicherheitsabstand von 1,5 m ignorieren. Die Mitarbeiter*innen in den Bahnhöfen der Fahrgeschäfte tragen Masken und versuchen darauf zu achten, dass sich die Besucher ordnungsgemäß an den Sicherheitsabstand und die Maskenpflicht halten. 

Bei der Wildwasserbahn und einigen weiteren Fahrgeschäften sind Desinfektionsspender in den Bahnhöfen angebracht. Bei anderen Fahrgeschäften mit Schulterbügeln wie „Desert Race“, „Krake“ oder „Flug der Dämonen“ müssen die Mitarbeiter*innen die Haltegriffe und Bügel vor und nach jeder Fahrt desinfizieren. Auch wird in den Achterbahnen jede zweite Sitzreihe freigelassen, damit der Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Das Freilassen der Sitzreihen führt somit zu einer Verlängerung der Wartezeiten.

l. die Holzachterbahn “Colossos – Kampf der Giganten”, r. der Dive Coaster “Krake”

Ein Abenteuer mit Maske

Während wir bei den Fahrgeschäften anstehen, dröhnt immer wieder eine Lautsprecherdurchsage durch den Wartebereich, die uns auf die Hygienemaßnahmen aufmerksam macht und uns die Konsequenzen bei Nichteinhaltung nennt: „[…] Wenn ihr die Hygieneregeln nicht einhaltet, behalten wir uns vor euch nicht mit den Fahrgeschäften fahren zu lassen.“ Die Durchsage hören wir bei jedem Fahrgeschäft immer wieder aufs Neue und trotzdem gibt es Menschen, die von den Mitarbeiter*innen daran erinnert werden müssen, ihre Masken aufzusetzen.

Die Wartezeiten sind für uns mehr als anstrengend, durch die Hitze und das Stehen in der prallen Sonne ist das Schwitzen garantiert und der Stoff unserer Masken klebt an unseren Gesichtern, auch das Atmen unter der Stoffmaske wird bei Wartezeiten von 30 bis 45 Minuten immer unangenehmer. Das Fahren mit den Fahrgeschäften ist für uns immer wieder ein Abenteuer, ein Abenteuer mit Maske. Bei jeder Fahrt ist Multitasking gefragt: Darauf achten, dass die Maske nicht herunterrutscht, und sich gleichzeitig an den Griffen festhalten. Doch bei einigen Fahrten, wie bei der Hängeachterbahn „Limit“, gelingt mir das nicht wirklich und meine Maske hängt am Ende der Fahrt unter meinem Kinn. Schnell versuche ich sie, eingeschränkt durch den Bügel, wieder aufzusetzen und schaffe es. Ein Glück, so habe ich mir eine Warnung der Mitarbeiter*innen erspart.

In der Sommerhitze mit Maske auf eine Fahrt mit “Colossos – Kampf der Giganten” warten

Wir kommen wieder

Zum Abschluss und zur Abkühlung begeben wir uns noch einmal in die beiden Wasserbahnen. Dann ist der Tag im Freizeitpark mit Maske und Hygieneauflagen beendet. Ein Tag, der trotz sämtlicher Schutzmaßnahmen, viel Spaß gemacht hat und gerne wiederholt werden kann.

Daumen hoch!

Autorin:

Katha