Fairtrademode

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Angesagt, lässig, schön & noch dazu nachhaltig, fair!

… weil Fairtrade-Mode schon lange nicht mehr Kartoffelsack bedeutet

Mode ist immer ein Thema – vor allem in den Medien. Im Blitzlichtgewitter von schönen bis fragwürdig “schönen“ Models auf den weltweit bekannten Fashionshows getragen, schmückt Mode gern die ein oder andere Titelseite. Doch Mode ist nicht immer und überall schillernd – auch das wissen die Medien.

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Gesprächsstoff
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Jetzt anhören:
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VON Marie


VON Anne
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Die Nachrichten der vergangenen Zeit berichteten von eingestürzten Fabrikgebäuden in Bangladesh und eingenähten Hilferufen in Kleidungsstücken. Nicht zuletzt ist das verbreitete Verlangen nach “hauptsache billig“ der Auslöser dessen – das wissen wir. Dass das alles nicht sein muss, das beweist nachhaltig, fair hergestellte Mode – Mode die gut ist für die Umwelt, gut für die Menschen dahinter und gut für das eigene Gewissen. Das in Berlin ansässige Streetware-Label bleed zeigt wie’s geht.

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Das Image von Fairtrade-Mode ist in den Köpfen vieler heute immer noch recht angestaubt. Man denkt eventuell an schnittlose Überwürfe für obenrum, sackig-sitzende Pluderhosen für untenrum und kratzige Thermo-Flies-Söckchen für untenuntenrum. Doch denkt man das vollkommen zu unrecht! Dass Mode fair produziert und vertrieben werden, und dabei sehr wohl angesagt, lässig, funktional und schön sein kann, davon haben sich die couchFM-Redakteurinnen Anne und Marie überzeugen lassen. Sie haben Michael Spitzbarth getroffen, Gründer und Geschäftsführer des Fairtrade-Streetwear-Labels bleed und sich mit ihm über die Produktion von (nachhaltiger) Mode unterhalten, die schwarzen Schafe der Modebranche und die Möglichkeiten, die jeder hat, selbst etwas zu verändern.

„Ich bin der Meinung, jeder kann es sich leisten – man muss es nur wollen!“

Dass Fairtrade-Mode teurer ist als herkömmlich hergestellte, das ist klar. Die meisten Studenten wissen um die schlechten Produktionsbedingungen hinter der Mode der Billigketten. Vielen ist das (leider) egal – vielen aber (zum Glück) auch nicht. Diejenigen, denen der Hungerlohn der Näher*innen in Asien nicht egal ist, würden gern zu Alternativen ausweichen – doch spielt da bei den meisten das schmale Studentenbudget nicht mit, was so nicht ganz stimmt. „Also ich bin der Meinung, jeder kann es sich leisten – man muss es nur wollen“, sagt Michael Spitzbarth und weist auf die Qualität hin, die man neben dem guten Gewissen bei fair und nachhaltig hergestellter Mode mitgeliefert bekommt. Zwar kosten jene Shirts, Mützen, Jacken und Hosen mehr, dafür halten sie aber auch länger. „Wer billig kauft, kauft zweimal“ – das wussten schon unsere Omis. Und Omis haben (fast) immer Recht! So sollten wir besser im Hinterkopf haben: „Wer gut kauft, kauft einmal weniger“. Und wer sich daran hält, dem bleibt summa summarum auf Dauer mehr Geld für Mode. Das ist so!

Öko –  im Trend und mit Style!

Wer durch die Kleiderstangen von Michael Spitzbarths Streetware-Label bleed  in der Boxhagener Straße in Friedrichshain zieht, dem präsentieren sich aktuell angesagte Modetrends. Optisch reihen sich diese unter Umständen in die Reihen einiger anderer ein, aber in ihrer Natur sind sie doch ganz anders und ganz eigen: Eben fair und nachhaltig produziert – und mit klarer Haltung!

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Weiterführende Links:

Das University Media Festival 2014 auf Facebook

Podcast zum UMF2014 von Radio 3

Podcast zum UMF2014 von Radiophonica


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Autorinnen:
Marie und Anne

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Mehr von:
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