Düsterer Elektropop

Albumbesprechung: „Badlands“ von Halsey

“Badlands” erinnert vom Klang her eher an die fantastischen Welten eines Ted Williams oder J.R.R. Tolkien. In der Musik ist es jedoch die Bezeichnung für das Debütalbum der 20-jährigen Künstlerin Halsey, deren Künstlername auch gleichzeitig ein Anagramm auf ihren Vornamen Ashley ist. Nach ihrer ersten EP 2014, Room 93, veröffentlicht sie jetzt ihre ersten ersten Longplayer, der trotz stimmlicher Reminiszenzen an Ellie Goulding und Demi Lovato, wesentlich düsterer als die gewohnten Elektro-Pop-Alben klingt.

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VON anna christina
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Musikalisch ist Halsey nicht so frisch dabei wie der Begriff “Debütalbum” vermuten lässt. Ihre ersten musikalischen und medialen Erfahrungen sammelte sie indem sie Taylor Swift Songs in Acoustik-Versionen auf ihrem Youtube-Channel wiedergab. Nachdem sie mit 18 in finanzielle Nöte geriet, begann sie ihre Musik zu professionalisieren und damit Geld zu verdienen. Wenig später wurde Halsey von Astralwerks gesigned (das Label auf dem übrigens auch Claire zu finden sind) und veröffentlichte ihre EP “Room 93”. Darauf zu finden auch die beiden Songs “Hurricane” und “Ghost”, letzter machte nicht nur durch den Klang auf sich aufmerksam, sondern auch durch das dazugehörige Video.

Auf ihrer ersten LP zeigt sich Halsey stimmlich sehr vielseitig. So zeigt sie sowohl eine fragile Persönlichkeit mit sanften Klängen als auch eine – für Elektropop – sehr rockige Stimme. Im Vergleich zu den üblichen Songs des Mainstream-Elektropop zeichnet sich das Album “Badlands” vor allem durch seine eher düster geprägten Grundmelodien auf, die in den Songs lauern, wie ein bevorstehender Weltuntergang und dem gesamten Album einen roten Faden geben. Zusammen mit der Stimme der Sängerin ergibt sich ein gut hörbares, rundes Musikbild. Ein gelungenes Debüt.



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Autor:

Anna Christina

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