Berühmte Worte

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…  zur Deutschen Einheit

Bewegte Zeiten waren die Wendejahre 1989 und 1990. Im geschichtlichen Gedächtnis bleiben  dabei auch immer wieder berühmte Worte hängen, die auf Kundgebungen, in Parlamenten oder anderswo gefallen sind. Diese brennen siImmer mit dabei: die Mikrofone von Funk und Fernsehen So sind der Nachwelt auch folgende Zitate erhalten geblieben, die sich mit der Deutschen Einheit verbinden.

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HÖRKUNST
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Jetzt anhören:
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VON STEVE
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„Mr. Gorbatschow, tear down this wall!.“ Mit diesen Worten ist US-Präsident Ronald Reagan in die Geschichtsbücher eingegangen, die er 1987 in seiner Rede vorm Brandenburger Tor äußerte. Damals war nicht zu ahnen, dass Reagans Forderung schon zwei Jahre später Realität werden würde.

Wie schnell sich die Dinge 1989 veränderten, zeigt Honeckers Überzeugung vom 19. Januar 1989, nach der die Mauer auch noch in 50 und 100 Jahren stehen werde. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, sind die Worte, die von Michail Gorbatschow populär in Erinnerung geblieben sind. Doch diese Worte sind so nie gefallen. Der Originalsatz „Gefahren warten nur auf jede, die nicht auf das Leben reagieren“ ist erst durch den Dolmetscher PR-wirksam umgeformt worden.

Schneller als geplant, öffnete sich die Mauer durch die Worte von Günter Schabowski am 9. November 1989. Auf Nachfrage eines Reporters, ab wann die neue Reiseregelung für DDR-Bürger gelte, sagte Schabowski: „Sofort, unverzüglich.“ Die Nachricht verbreitete sich rasend schnell und trieb die Menschen in Massen an die Grenzübergänge, deren Schlagbäume sich am späten Abend tatsächlich öffneten. Eigentlich war geplant, dass die neue Regelung erst am nächsten Tag in Kraft tritt.

Auch die Worte „es wächst jetzt zusammen, was zusammengehört“, die Willy Brandt in seiner Rede am 10. November 1989 geäußert haben soll, sind dort gar nicht gefallen, sondern stammen in Wahrheit aus einem Zeitungsinterview mit Brandt.

Optimismus zeigt sich auch in den Aussagen von Helmut Kohl und Franz Beckenbauer aus den Jahr 1990. Für die Aussage von den „blühenden Landschaften“, die sich in Ostdeutschland schnell herstellen ließen, ist Kohl später belächelt worden. Auch ein Satz von Franz Beckenbauer nach dem Gewinn des WM-Titels 1990 ist so nicht Realität geworden. Auf einer Pressekonferenz äußerte er sich optimistisch, dass die DFB-Elf auf Jahre unbesiegbar sein werde, wenn nun auch noch die ostdeutschen Spieler hinzukämen.  Der WM-Titel der Fußball-Nationalmannschaft 1990 war der erste Triumph, der gesamtdeutsch bejubelt wurde.

Falls nicht alle Stimmen erkannt wurden: in unserer Hörkunst waren nacheinander vertreten: Ronald Reagan, Michail Gorbatschow, Erich Honecker, das (DDR-)Volk, Hans-Dietrich Genscher, Willy Brandt, Walter Momper, Helmut Kohl, Franz Beckenbauer.


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Autor: Steve

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