Ausstellung: Die Berlinerin

Berlins Vielfalt in der Galerie im Körnerpark

Die Berlinerin, eine Foto-Ausstellung, die anhand zahlreicher Frauen-Portraits ein Bild Berlins entwirft, ist seit Mitte Oktober in Neukölln zu sehen. CouchFM-Reporterin Lena war auf der Vernissage und hat ihre Eindrücke mitgebracht.

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KULTUR-
KOMPASS
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Jetzt anhören:
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VON Lena
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Die Berlinerin ist keine ganz gewöhnliche Kunstausstellung. In 375 Portraits versucht der Fotograf Ashkan Sahihi, die Dynamik Berlins über die Bewohnerinnen der Stadt und deren Selbstinszenierung zu erfassen.

Dabei hat er den Anspruch, möglichst objektiv vorzugehen. Vor Beginn des Projekts legt er daher Suchkategorien fest, die sich u.a. an Milieu, Alter und Beruf orientieren. So entstehen Kategorien wie Arbeiterin, Medienschaffende, Studentin oder Mutter. Möglichst zufällig sucht Sahihi anschließend Modelle, die er in ihrer persönlichen Umgebung fotografiert und ihnen dabei viel Freiheit lässt, sich selbst so darzustellen, wie sie wahrgenommen werden wollen. Die Frauen füllen außerdem einen Steckbrief aus, der neben ihren Portraits präsentiert wird. Dort erfährt man Alter, Beruf und Geburtsstadt, in einem kurzen Kommentar aber auch, was ihre Einstellung zu Berlin und zum Leben ist. Sahihi vermischt so auf fruchtbare Weise Kunst und Soziologie.

Ein ständiges Schwanken zwischen Klischee und Individualität bleibt zwar nicht aus, wenn Rahmen an Rahmen Portraits der Soldatin, Künstlerin, Seelsorgerin oder Currywurst-Verkäuferin hängen. Dennoch steht jede einzelne von Sahihi fotografierte Berlinerin für sich und wird gleichzeitig Teil von etwas Größerem, von Berlin, dessen Gesicht ohne sie sicher ein anderes wäre.


Weiterführende Links

Alle Informationen zur Galerie im Körnerpark und zur Ausstellung Die Berlinerin findet ihr kurz zusammengefasst auch noch einmal hier.

Ein paar visuelle Impressionen gibt es in der rbb-Sendung Stilbruch.

Wer im Buch zur Ausstellung blättern möchte, kann dies auf der Webseite des Distanz-Verlags tun.


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Autorin:
Lena
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